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TuS Viktoria Großenenglis

Die Siegerinnen des Hessenpokals 2018 der D-Juniorinnen.
Die verdienten Siegerinnen des Hessenpokals 2018 der D-Juniorinnen. Foto: Pfaff

Viktoria D-Mädchen holen ohne Gegentreffer Hessenpokal!

WÜRGES. Die D-Juniorinnen von TuS Viktoria Großenenglis sicherten sich ungeschlagen den Hessenpokal. Nach dem Sieg der B-Juniorinnen im Jahr 2014 war dies erst der 2. Sieg einer Juniorinnen-Mannschaft aus Großenenglis auf dieser Ebene. Beim Finalturnier in Bad Camberg-Würges schlug der Viktoria-Nachwuchs im Auftaktspiel den Vertreter aus der Region Marburg/Giessen JFV Ebsdorfergrund mit einem 1:0. Klar war auch das Spiel gegen den Fuldaer Vertreter SV Unterhaun, die mit 3:0 geschlagen wurde. Im Endspiel wartete der MFFC Wiesbaden, der sich gegen die DJK/SSG Darmstadt und den 1. FC Mitelbuchen durchgesetzt hatte. Aber auch hier gab der Viktoria-Nachwuchs Vollgas und wurde mit zwei Treffern von Leticia Pfaff Hessenpokalsieger. Den dritten Platz belegte der JFV Ebsdorfergrund, der den 1. FC Mitelbuchen mit 8:0 schlug. (la)

Bericht+Fotos Hessensport24.de

Bericht Hessischer Fussballverband

 

Viele Fans können es vor Saisonstart gar nicht erwarten, ihre TuS-Dauerkarte in den Händen zu halten. Diesen Fans sei gesagt, das Warten hat ein Ende! Dauerkarten für die Hessenliga-Spiele unsere Damen sind ab sofort wie üblich bei unserem Kassierer Dieter Mette in Großenenglis erhältlich.

Zwei Wochen sind wir jetzt in der wohlverdienten Sommerpause.

GROSSENENGLIS. Zeit mal Revue passieren zu lassen! Im ersten Teil unseres Rückblicks, werfen wir einen Blick auf unsere tolle 1. Mannschaft. Nach gutem Start in die zweite Hessenliga Saison, folgte eine etwas schwierige Phase in der unsere junge Mannschaft eine wahre Feuertaufe in punkto Mannschaftlicher Geschlossenheit absolvierte. Wir können nur mit Stolz sagen, dass wir sie hervorragend gemeistert haben. In schwierigen Zeiten standen die Mannschaft und Betreuer und Funktionäre zusammen und handelten Instinktiv richtig. Mit der Verpflichtung unseres neuen "Chefs" Daniel Döring, der uns mit seiner Art fußballerisch sowie mental ganz stark gemacht hat, belohnten wir uns am Ende der Saison mit dem Klassenerhalt in der höchsten Spielklasse Hessens!!! Als Tabellen-Fünfter beenden wir diese Saison und sind jetzt schon voller Vorfreude auf die kommende! Phänomenal ist aber auch die Unterstützung von außen, denn durch die Fans und Familien, also euch. So konnten wir zeigen wozu wir in der Lage sind und das auch in der neuen Saison mit uns zu rechnen ist!!! Am 01.07 starten wir in die Vorbereitung und bis dahin verabschiedet sich die erste Mannschaft mit unserem Motto... Wir haben nur ein Gas... Vollgas

Eure TuS Viktoria Großenenglis

 

Seine Maßnahmen wirkten: Trainer Daniel Döring, mit dem sich Viktoria Großenenglis in der Hessenliga noch auf den fünften Platz vor arbeitete. Foto: Kasiewicz
Seine Maßnahmen wirkten: Trainer Daniel Döring, mit dem sich Viktoria Großenenglis in der Hessenliga noch auf den fünften Platz vor arbeitete. Foto: Kasiewicz

Kommunikation großgeschrieben

Viktoria-Trainer Daniel Döring blickt im HNA-Interview auf eine glänzende Rückrunde zurück

HNA 07.06.2018 von Fabian Seck

 

GROSSENENGLIS. Als er kam, steckten die Fußballfrauen des TuS Viktoria Großenenglis mitten im Abstiegskampf der Hessenliga. Am Ende feierte das heimische Aushängeschild als Tabellenfünfter mit 28 Punkten aus 22 Spielen souverän den Klassenerhalt. Als Macher des Umschwungs fungierte Trainer Daniel Döring, der im HNA-Interview die Gründe dafür erläutert. Einer davon: die von ihm gepflegte Kommunikation mit den Spielerinnen.

Daniel Döring, nach drei Trainerwechseln wurden sie im Winter kurz vor Rückrundenstart als vierter Coach bei der Viktoria engagiert. Und sind immer noch dabei. Was haben Sie anders bzw. besser als ihre Vorgänger gemacht? DÖRING: Vor allem habe ich mehr mit den Spielerinnen kommuniziert und so herausgefunden, welche Probleme im Team vorhanden waren. Gerade im Frauenfußball darf das Menschliche nicht zu kurz kommen. Daran mangelte es zuvor.

Welche Probleme waren das?

DÖRING: Die Mannschaft war total verunsichert, ohne Selbstvertrauen und Spielfreude. Deshalb habe ich ihr nach vielen Einzelgesprächen ein klares taktisches Konzept an die Hand gegeben, an das sich alle zu halten hatten. Mit dieser Spielidee lief‘s dann auch gleich besser.

Wie sah die aus? Mit welcher Spielphilosophie sind Sie in den Abstiegskampf gegangen?

DÖRING: Zunächst ging es mir darum, auch aus Zeitmangel, das Team auf unser gemeinsames Ziel, den Klassenerhalt, einzuschwören. Dazu war es äußerst hilfreich, das erste Spiel nicht zu verlieren - egal wie. In unserer vierwöchigen Pause danach lag mein Fokus auf dem Angriffspressing, um den Ball weit weg vom eigenen Tor zu halten. Außerdem habe ich das ballorientierte Verteidigen eingeführt und von Manndeckung auf Viererkette umgestellt.

Gab es für sie als Trainer einen Schlüsselmoment während der Rückrunde, nachdem sie gesagt haben: „Jetzt packen wir es“?

DÖRING: Ich war die ganze Zeit davon überzeugt, dass wir es packen. Das Heimspiel gegen Bornheim war eine Schlüsselpartie. Hätten wir verloren, wären wir Schlusslicht gewesen. Stattdessen gewannen wir dank einer starken zweiten Halbzeit mit 4:1 und waren danach Siebter. Das gab uns Auftrieb.

Welche Spielerinnen ihrer Mannschaft haben Sie während des Abstiegskampfes am meisten beeindruckt?

DÖRING: Es ist schwer, einzelne herauszuheben. Egal ob Laura Festor und Nikola Körbel, die Jüngsten im Team, oder Top-Torjägerin Jana Schwaab, jede hat auf ihre Weise Verantwortung übernommen. Gewiss wäre eine solche Rückrunde auch nicht ohne unsere Kapitänin Julia Faupel, die vielen Scorerpunkte von Anna-Lena Wagner oder die kompakte Defensive um Luisa Winter, Julia Stemmler sowie unseren Rückhalt Lisa-Maria Kaiser möglich gewesen. Aber nicht nur die Spielerinnen auf dem Feld, auch die Langzeitverletzen wie Nadine Raue und Nina Dietrich waren am Erfolg beteiligt.

Wie sieht die Personalplanung für die neue Saison in Bezug auf Abgänge und Neuzugänge aus?

DÖRING: Bisher kann ich noch nichts über neue Spielerinnen sagen, weil noch kein Wechsel fix ist. Abgänge haben wir keine. Aber Anna- Lena Wagner und Julia Stemmler stehen aufgrund ihres Studiums genauso wie Jana Schwaab wegen ihrer Schichtarbeit in der neuen Saison nur eingeschränkt zur Verfügung.

Welche Ziele verfolgen sie für die neue Saison? Klassenerhalt oder ist mehr möglich?

DÖRING: Das übergeordnete Ziel ist, das vorhandene Potenzial weiterzuentwickeln. Natürlich wollen wir in der nächsten Saison einen guten Start hinlegen und dann den Klassenerhalt frühzeitig sichern. Wenn der geschafft ist, können wir in der ausgeglichenen Liga ohne ein Ausnahmeteam wie Calden vielleicht einen guten Mittelfeldplatz anpeilen. Für ganz oben muss schon alles passen.

Zur Person

DANIEL DÖRING, geboren in Bad Wildungen, ist 34 Jahre alt, ledig und arbeitet als Betriebsmanager bei der Deutschen Post. Bevor er im Februar in Großenenglis anheuerte, war Döring als Trainer bei den A- und B-Junioren der JSG Edertal (2009-2013), bei der SG Wesertal (2013/14) und für die SG Bad Wildungen/ Friedrichstein (2014-2018) tätig. Sein größter sportlicher Erfolg ist die zweimalige Teilnahme an der Relegation zur Verbandsliga. (fsx)

 

Neues Sommerset für TuS Viktoria Großenenglis II und III
Neues Sommerset für TuS Viktoria Großenenglis II und III

Neues Sommerset für TuS Viktoria Großenenglis II und III

 

GROSSENENGLIS. Durch die großzügigen Spenden der Firma Wöller Bedachungen und des FORD Autoparks Borken konnten TuS Viktoria Großenenglis II und III mit neuen Sommersets ausgestattet werden. Firmenchef Martin Wöller, hinten, zweiter von rechts, zeigte sich angetan vom Frauenfußballverein Großenenglis und blieb, bei strahlenden Sonnenschein, noch eine Weile als Gast und Zuschauer. Ein Dankeschön für eine Spende auch an Jan A. Klein, Geschäftsführer FORD Autopark Borken, der leider nicht anwesend sein konnte.

 

Anne Troschke und Simona Weber verabschiedet
Anne Troschke und Simona Weber

Anne Troschke und Simona Weber verabschiedet

Im Rahmen des langen letzen Heim-Spieltags in Großenenglis wurden die langjährigen Spielerinnen Anne Troschke (1994 - 2018) und Simona Weber (2012-2018) verabschiedet.

Vielen Dank für Euren Einsatz!

 

Abstieg für Ueberau und Pfungstadt

Darmstadter Echo 28.05.2018 von Michael Sobota

HESSENLIGA FRAUEN: SG Ueberau kann Führung nicht nutzen

 

SÜDHESSEN - Am letzten Spieltag der Frauen-Hessenliga hat es die beiden südhessischen Fußballvereine doch noch erwischt. Der TSV Pfungstadt verlor das Abstiegsderby gegen die SG Frankfurt-Bornheim mit 0:3, die SG Ueberau schaffte trotz einer 2:0 Pausenführung in Großenenglis den erforderlichen Sieg nicht und musste sich mit einem 2:2 begnügen. Beide Mannschaften müssen den Gang zurück in die Verbandsliga Süd antreten.

 

TuS Großenenglis – SG Ueberau 2:2 (0:2).

Die erste Halbzeit beherrschte Ueberau. Lea Völger (6.) gelang schnell das 1:0, Petra Hoffmann (21.) legte nach. Weitere Chancen wurden jedoch vergeben. So scheiterte Nele Fornhoff am Pfosten und auch Petra Hoffmann hatte einen weiteren Treffer auf dem Fuß. Nach der Pause ging es zunächst ähnlich weiter, weil Robin Lautenschläger und Tamina Weichel ebenfalls nur das Aluminium trafen. Mit der Zeit wurde Großenenglis jedoch stärker und kam zunächst zum Anschluss (68.). Als in der Schlussphase (84.) der Ausgleich fiel, reagierte Ueberau mit dem Mut der Verzweiflung. Fast wäre Tamina Weichel kurz vor dem Abpfiff der erlösende Treffer gelungen, doch am Ende blieb es beim Remis, was für Ueberau den Abstieg bedeutet.

 

Voller Einsatz: Großenenglis-Torschützin Johanna Pospich (r.) haut sich gegen Ueberaus Antonia Chiapperini rein. Foto: Bernd Hahn
Voller Einsatz: Großenenglis-Torschützin Johanna Pospich (r.) haut sich gegen Ueberaus Antonia Chiapperini rein. Foto: Bernd Hahn

Wagner belohnt TuS

Frauenfußball-Hessenliga: Großenenglis nach 2:2 Fünfter

HNA 28.05.2018 von Uwe Verch

GROSSENENGLIS. Das ist stark: Mit dem fünften Platz beendeten die Fußballerinnen des TuS Viktoria Großenenglis die Hessenliga-Saison. Zum Abschluss erkämpfte Großenenglis ein 2:2 (0:2) gegen die SG Ueberau, weil Johanna Pospich und Anna Lena Wagner mit ihren Treffern eine Aufholjagd belohnten. „Wir haben eine gute Rückrunde hingelegt, was wir unserem Trainer Daniel Döring zu verdanken haben, der uns wieder stark gemacht hat“, freute Wagner die Hessenligasaison. Von Beginn boten die Gäste eine starke Leistung und gaben alles, um den Abstieg in die Verbandsliga Süd noch zu verhindern. Phasenweise führte Überau die Viktoria sogar vor. Bereits nach fünf Minuten klingelte es im von Simona Weber letztmals gehüteten Tor des TuS. Nach einem schwach abgewehrten Ball war Lea Völger zur Stelle und traf zum 0:1. Nur zwei Minuten später hatte TuS-Akteurin Lea Unzicker mit einem Schuss an den Querbalken Pech. Danach folgten hochkarätige Möglichkeiten der Südhessinnen, die Tamina Weichel und Lea Völger vergaben (11., 14.). Nele Janssen traf nur den Pfosten (15.). Folgerichtig fiel dann das 0:2 durch Petra Hoffmann (21.). Danach wurde Großenenglis besser. Noch ohne Lohn, denn Mareike Wanner setzte einen Freistoß an den Querbalken und Jana Schwaab scheiterte an Gästetorhüterin Burger (34., 35.). „Das war eine schwache Leistung, die wir geboten haben“, gab Coach Döring zu und sah dann eine deutliche Steigerung seines Teams. Mit einem Kraftakt holten sich die Gastgeberinnen die Platzhoheit zurück, auch wenn Ueberau stets gefährlich blieb. Die emsige Johanna Pospich belohnte die Viktoria mit dem Anschlusstreffer, als sie sich im Strafraum durchsetzte, Burger umspielte und einschoss (68.). Die Viktoria wollte mehr und das gelang Anna- Lena Wagner aus halbrechter Position zum 2:2 (86.). Die Gäste warfen alles nach vorn, doch Großenenglis hielt dem Druck stand. „Wir sind nicht heute abgestiegen, sondern in der Vorrunde, in der wir unser Können nicht gezeigt haben“, sagte SG-Trainerin Petra Wolf mit Tränen in den Augen. • TuS: Weber - Stemmler, Winter, Unzicker, Wanner (65. Trost) - Festor (79. Knauf), Schwaab, Hertel - Faupel, Wagner, Pospich. SG: Burger - Zulauf, Hambalek, Griebel, Klarner - Chappperini (46. Lautenschläger (73. Hitzel), Hoffmann (62. Kehr), Dingeldein - Weichel, Völger, Jansen.

 

Wessel belohnt TuS II zum 2:2

TuS Viktoria Großenenglis II - SG Ellenberg/Gudensberg 2:2 (0:0).

HNA 28.05.2018

Ein leistungsgerechtes Remis, mit dem beide Teams gut leben konnten. In der ersten Halbzeit neutralisierten sich die Lokalrivalen über weite Strecken, wobei TuS-Coach Sonja Wingefeld ein leichtes Chancenplus für ihre Mannschaft sah. Dafür kamen die Gäste deutlich besser aus der Pause. Bereits in der 46. Minute fiel der Führungstreffer, nur fünf Minuten später folgte das 0:2. „Wir waren druckvoller, zwingender und gefährlicher in der Offensive“, meinte SG-Trainer Adam Kostorz. Doch die Gastgeber kamen zurück und egalisierten die Führung bis zur 70. Minute. „Die Moral des Teams ist toll. Nach 0:2 den Kopf noch mal hochzubekommen und zurückzukommen, macht mich stolz“, sagte Wingefeld. Tore: 0:1 Sabrina Lichte (46.), 0:2 Nadine Schwarz (51.), 1:2 Justine Rosek (61./Elfmeter), 2:2 Lara Wessel (70.). (zst)

 

 

Kreisliga B: Vier Unzicker-Tore zum Saisonabschluss

GROSSENGLIS. Mit einem 5:3-Siegen gegen Eintracht Baunatal eröffnete Großenenglis III den letzten Heimspiel-Tag im Stadion auf der Lehmkaute. Gegen Baunatal gelang im dritten Spiel endlich der erste Sieg, trotz der frühen Führung durch Baunatal, denn Ramona Unzicker stellte schon vor der Halbzeitpause mit einem Hattrick die Weichen auf Sieg. Baunatal kamm nach der Pause zwar noch mal zum Anschluss, aber Laura Schwab und Ramona Unzicker mit ihrem 4. Treffer machten alles klar. Der 3. Gegentreffer in der Schlußminute änderte am Spiel dann nichts mehr.  (la)

 

 

Vollgas mit Hertel und Festor

Hessenliga: Viktoria erwartet Ueberau

HNA 25.05.2018

GROSSENENGLIS. Ein würdiger Saisonabschluss soll gelingen, wenn der TuS Viktoria Großenenglis in der letzten Partie der Frauenfußball-Hessenligaspielzeit 2017/18 den Tabellenletzten SG Ueberau erwartet (Sa. 18 Uhr).

Zum einen, weil die Borkenerinnen damit eine formidable Rückrunde als drittbestes Team krönen könnten. Zum anderen, weil es sich mit einem Sieg im Rücken bei der anschließenden Saisonabschlussparty besser feiern lässt. Doch bevor die Gastgeberinnen zum gemütlichen Teil des Abends übergehen dürfen, wartet mit den Südhessinnen ein Gegner, der zwar aller Voraussicht nach in die Verbandsliga zurückkehren wird. Jedoch aufgrund einer beachtlichen Rückrunde (4. Platz) nicht zu unterschätzen ist. Dementsprechend fordert Viktoria-Trainer Daniel Döring: „Wir müssen ein letztes Mal ans Limit gehen.“ Im letzten Auftritt der Saison wird Döring also genau hinschauen, welche seiner Schützlinge die nötige Einstellung an den Tag legen. Für Urlauberin Carina Jäger bilden erstmals Luise Hertel, die trotz der 1:7-Niederlage in Calden einen guten Eindruck hinterließ, und Laura Festor die Doppelsechs. Dahinter stellt sich die Defensive um Torhüterin Lisa-Maria Kaiser fast von selbst auf. Im Angriff ist Sophie Trost eine Startelf-Kandidatin im letzten Saisonspiel. Welches dem Viktoria-Trainer eigentlich ungelegen kommt: „Ich könnte sofort mit der neuen Spielzeit weitermachen.“ (fsx)

 

Derby bei Viktoria als Abschluß

Gruppenliga, Frauen: Alle Trainer bleiben

HNA 25.05.2018

SCHWALM-EDER. Kontinuität ist Trumpf: Alle fünf heimischen Teams der Frauenfußball- Gruppenliga haben den Klassenerhalt vor dem letzten Spieltag (längst) sicher und alle Trainer bleiben ihren Vereinen treu.

TuS Viktoria Großenenglis II - SG Ellenberg/Gudensberg (Sa. 16 Uhr). Großenenglis’ Trainerin Sonja Wingefeld möchte das letzte Saisonspiel nutzen, um das eine oder andere mit Hinblick auf die neue Spielzeit auszuprobieren. Dann möchte sie selbst nicht mehr spielen. „Fürs Derby wollen wir noch mal alle Kräfte mobilisieren“, betont SG-Coach Adam Kostorz. (zst)

 

Unser Bild zeigt Jil Ludwig, die an TuS-Verteidigerin Lea Unzicker vorbeizieht. Foto: Hofmeister
Unser Bild zeigt Jil Ludwig, die an TuS-Verteidigerin Lea Unzicker vorbeizieht. Foto: Hofmeister

TSV Jahn besiegt Großenenglis 7:1

HNA 24.05.2018

Caldens Fußballerinnen haben ihr vorletztes Spiel in der Hessenliga deutlich gewonnen. Gegen Großenenglis siegte der bereits feststehende Meister mit 7:1 (6:1). Vierfache Torschützin war Sharon Braun (24., 26., 37., 44.). Johanna Hildebrandt traf doppelt (7., 47.). Spielführerin Arlene Rühmer war in der 20. Minute erfolgreich. Jana Schwaab hatte die Gäste in Führung gebracht (1.).  (hjx)

 

 

Trotz Blitztor untergegangen

Hessenliga: Großenenglis beim Meister Calden chancenlos - Offensive blieb unbelohnt

HNA 24.05.2018

CALDEN. Es war dann doch die erwartet klare Angelegenheit: Mit 1:7 (1:6) musste sich TuS Viktoria Großenenglis dem Meister der Frauenfußball-Hessenliga, TSV Jahn Calden, beugen. Gerade in der ersten Halbzeit wurde dabei ein Klassenunterschied deutlich. Obwohl die Partie eigentlich nach Plan für die Borkenerinnen begonnen hatte. Es waren erst 30 Sekunden gespielt, da schloss TuS-Angreiferin Jana Schwaab den ersten Angriff der Begegnung über Luise Hertel und Flankengeberin Anna- Lena Wagner mit dem 1:0 ab. „Das war einstudiert“, freute sich Viktoria-Trainer Daniel Döring über den Blitztreffer. Der aber wenig später schon Makulatur war. Zunächst hatten die Gäste bei zwei Aluminiumtreffern des künftigen Regionalligisten noch Glück, im dritten Versuch bewies Toptorjägerin Johanna Hildebrandt jedoch ihre Qualitäten und glich zum 1:1 aus (7.). Unbeeindruckt davon hätten Wagner und Schwaab danach für die erneute Führung sorgen können, schlossen jedoch zu ungenau ab. Was sich alsbald rächen sollte. Denn zwischen der 20. und 30. Minute bestraften die Gastgeberinnen jeden Fehler in der TuS-Verteidigung konsequent. Erst traf Jahn-Kapitänin Arlene Rühmer aus der Ferne (21.), dann erhöhte Sharon Braun per Doppelschlag auf 4:1 (25., 28.). „In dieser Phase sind wir nicht in die Zweikämpfe gekommen und haben Calden das Toreschießen zu einfach gemacht“, erklärte Döring. Für dessen Team es vor der Pause sogar noch schlimmer kommen sollte: Braun machte ihren Hattrick innerhalb von 13 Minuten perfekt (38.) und zu allem Überfluss traf Abwehrchefin Julia Stemmler zum 1:6 ins eigene Netz (44.). Immerhin: Die junge Viktoria- Elf ließ sich weder von diesem hoffnungslosen Halbzeit- stand noch vom 1:7 durch Hildebrandt nur zwei Minuten nach Wiederbeginn entmutigen. Und agierte weiter offensiv. Die eingewechselte Spielführerin Julia Faupel, Johanna Pospich und Sophie Trost hätten bei ihren Großchancen für Schadensbegrenzung sorgen können. Anders als den Regionalligaerfahrenen Jahn-Angreiferinnen fehlte ihnen jedoch vor dem gegnerischen Tor die nötige Kaltschnäuzigkeit. • Großenenglis: Kaiser - Körbel (37. Wanner), Winter, Stemmler, Unzicker (46. Faupel) - Wagner, Hertel, Jäger, Festor - Schwaab, Pospich (59. Trost). (fsx)

 

Ärgert Viktoria Meister Calden?

Frauenfußball: Faupel zunächst nur auf der Bank

HNA 22.5.2018

GROSSENENGLIS. Eigentlich geht es im anstehenden Nordhessen- Duell zwischen dem TSV Jahn Calden und der TuS Viktoria Großenenglis um nichts mehr (heute 19 Uhr). Beide haben ihre Ziele erreicht: Die Viktoria nach einer beeindruckenden Rückrunde (dritter Platz) den vorzeitigen Klassenerhalt, der Jahn nach dem Nichtantritt des Tabellenzweiten Opel Rüsselsheim am Samstag die Meisterschaft der Frauenfußball-Hessenliga. Die Borkenerinnen treten die Reise zum Regionalliga- Rückkehrer aber nicht nur an, um den Gastgeberinnen zum Titel zu gratulieren. Vielmehr möchte TuS-Trainer Daniel Döring die Saison unbedingt ohne weitere Niederlage beenden. Ein ambitioniertes Unterfangen mit Blick auf die Statistik der Caldener Übermannschaft. Da stechen Zahlen hervor wie das Torverhältnis von 104:8, elf Siege in Folge und die makellose Heimbilanz. Allein Jahn-Toptorjägerin Johanna Hildebrandt hat 37 Treffer erzielt. Die gesamte Viktoria-Mannschaft kommt auf 39. „Wir werden uns aber nicht nur hinten reinstellen und auf 0:0 spielen“, sagt Döring, der auch darauf hofft, dass der Gegner das Spiel etwas lockerer angeht als sonst. Und sich womöglich von den schnellen Gäste- Angriffen über die Außen überraschen lässt. Eine, die im 4:4:2-System dafür prädestiniert wäre, ist Spielführerin Julia Faupel. Studienbedingt wird die Ex-Caldenerin jedoch erst in der zweiten Hälfte eingreifen können. Wer ihren Platz einnimmt, ist aufgrund der guten personellen Situation offen. Auf jeden Fall gesetzt dürfte die Jüngste im Team sein: Laura Festor. Im Mittelfeldzentrum glänzte die 17-Jährige zuletzt an der Seite der zweikampfstarken Carina Jäger. Jetzt müssen sie sich gegen die 104-Tore-Offensive um die aus Linsingen stammende Jahn-Kapitänin Arlene Rühmer beweisen. (fsx)

 

Gruppenliga:

TuS Viktoria Großenenglis II - SG Hombressen/Udenhausen 5:0

HNA 22.05.18

Der Großenengliser Sieg wurde getrübt durch eine schwere Verletzung bei den Gästen. Einer Spielerin war die Kniescheibe herausgesprungen, es kam zu einer langen Unterbrechung, bei der Krankenwagen und Notarzt zum Einsatz kamen. „Die SG Akteure haben sich dennoch dazu entschieden weiterzuspielen. Dafür gebührt ihnen mein Respekt“, sagte TuS-Spielertrainerin Sonja Wingefeld. Sie schoss erneut direkt nach ihrer Einwechslung das vorentscheidende 2:0. „Bis dahin war es das erwartet schwere Spiel. Hombressen hat tief gestanden, es war eine sehr zähe Angelegenheit.“ Damit steht die SG als Absteiger fest und der spielfreie TSV Mardorf ist gerettet. Tore: 1:0 Isabell Zimmer (36.), 2:0 Sonja Wingefeld (66.), 3:0 Zimmer (82.), 4:0 Nele Knauf (85.), 5:0 Wingefeld (90.).

 

 

Viktoria Großenenglis D-Mädchen

Sieg beim ERGO-Cup in Köln

KÖLN. Auch in diesem Jahr hatte der Fußball-Verband Mittelrhein auf den Vorwiesen des RheinEnergieStadion in Köln zehn Turniere für D- und E-Juniorinnen im Rahmen des DFB-Pokalfinales der Frauen veranstaltet. Auch unsere D-Mädchen der TuS Viktoria waren dabei.  Nach erfolgreichen Spielen gegen die JSG Oleftal-SG92-SVN (2:0), die  Scoring Girls (5:0), den SV Rott (3:0) sowie SC Enger 13/53 e.V. (10:0) konnten sie den Sieg in ihrer Gruppe feiern. Im Finale ging es dann gegen die SG Wienau/Freirachdorf. Im Siebenmeter-Schießen hatten dann die Großenengliserinnen dann das bessere Ende für sich und gewannen 2:1. Herzlichen Glückwunsch!

 

 Siegerehrung im Stadion. (c) Fußballverband Mittelrhein. Fotos Holger Plum, Canan Timurdas, Henrike Hoy.

Gruppenliga: Viktoria Großenenglis II

HNA 18.05.2018

TuS Jahn Calden II - TuS Viktoria Großenenglis II 2:1 (1:0).

Erst vier Minuten vor dem Schlusspfiff musste Großenenglis beim Tabellenzweiten das 1:2 hinnehmen – nach einem direkt verwandelten Freistoß. „Wir haben fast alle Vorgaben umgesetzt und wenn es so lange 1:1 steht, will man natürlich den Punkt mitnehmen“, haderte Trainerin Sonja Wingefeld. Tore: 1:0 Pia Franke (38.), 1:1 Nele Knauf (49.), 2:1 Anika Müller (86.).

 

TuS Viktoria Großenenglis II - SG Hombressen/Udenhausen (Sa. 16 Uhr).

Eine komplett andere Partie als gegen Calden II erwartet Großenenglis-Coach Sonja Wingefeld gegen das Schlusslicht. „Wir werden es auch entsprechend anders angehen und offensiver auftreten“, sagt sie. Dieses Mal stehen ihr bis auf Kapitänin Sabrina Siemon alle Spielerinnen zur Verfügung. Sogar Rojin Balica kehrt nach ihrer langen Verletzungspause zurück und soll den Angriff beleben. (zst)

 

Daniel Döring bleibt Trainer in Großenenglis

HNA 16.05.2018

Fußball. Daniel Döring (Foto) bleibt Frauen-Hessenligist Viktoria Großenenglis als Trainer erhalten. Er verlängerte seinen Vertrag um ein weiteres Jahr. Das gab der Übungsleiter nachdem 2:1-Sieg gegen Marburg bekannt, mit dem die Viktoria frühzeitig den Klassenerhalt perfekt machte. Ausschlaggebend sei für ihn, dass die junge Mannschaft großes Entwicklungspotential habe und dass alle Spielerinnen zusammenbleiben. Über Neuzugänge wird in den kommenden Wochen entschieden.

 

 

 

 

Klassenerhalt!

Großenenglis. Die Erste schlägt BG Marburg 2:1 und sichert sich den Klassenerhalt in der Frauenfußball-Hessenliga und hat den 6. Platz in der Tabelle sicher 😍. Wir danken jetzt schon allen die uns immer unterstützen und mit uns Vollgas geben... Danke Danke Danke💙 Wir haben nur ein Gas...Vollgas

 

 

 

 

 

 

 

 

Jubel über das 2:0: die Großenengliserinnen (v.l.) Lea Unzicker, Torschützin Jana Schwaab, Carina Jäger und Julia Stemmler. Am Ende konnten sie sogar den Klassenerhalt feiern. Foto: Hahn
Jubel über das 2:0: die Großenengliserinnen (v.l.) Lea Unzicker, Torschützin Jana Schwaab, Carina Jäger und Julia Stemmler. Am Ende konnten sie sogar den Klassenerhalt feiern. Foto: Hahn

Viktoria ist am Ziel

Hessenliga: 2:1-Sieg gegen Marburg beschert Klassenerhalt

HNA 14.05.218 Von Uwe Verch

GROSSENENGLIS. Selten wurde ein Sieg von den Fußballdamen der Viktoria Großenenglis so ausgelassen bejubelt wie das 2:1 (2:0) gegen SF BG Marburg. Der Grund: Mit dem siebten Saisonerfolg sicherte sich der heimische Hessenligist den Klassenerhalt. „Hessenliga, Hessenliga“, schallte es im Chor über den Platz des TuS. „Ich bin stolz auf meine junge Mannschaft“, freute sich Trainer Daniel Döring über das vorzeitige Ende des Zitterns um den Klassenerhalt. Umso mehr, weil der Start für die Viktoria ins Jahr 2018 nicht gerade optimal verlaufen war. Erst Dörings Verpflichtung und seine Akzeptanz in der Mannschaft brachte diese auf Kurs. Mittlerweile stehen zwei Niederlagen, vier Siege und zwei Remis zu Buche. Das reichte, um zwei Spieltage vor Schluss die dritte Hessenligasaison in Folge planen zu können. Genau mit dieser Absicht ging die Viktoria in die Partie gegen die Mittelhessen, die allerdings die ersten Möglichkeiten hatten. Die ehemalige Großenengliserin Kyra Czerwinski tauchte zweimal gefährlich vor dem Viktoria-Tor auf, doch im Abschluss versagten ihr die Nerven (4., 7.). „Wer weiß, wie dann die Partie ausgegangen wäre“, ärgerte sich Marburgs Trainer Konstantin Rausch über die verpassten Chancen. Danach dominierten die Gastgeberinnen. Erneut herausragend: Anna-Lena Wagner, die mit ihren Flankenläufen die BG-Abwehr auseinandernahm. So auch in der 24. Minute, als sie auf der rechten Außenbahn ihrer Gegenspielerin davonlief, mustergültig in Strafraum flanke, wo Laura Festor lauerte und den Ball per Kopf zum 1:0 ins Netz setzte. Auf Gäste-Seite forderten Katharina Dunst, Selena Botthof und Lara Schürmann die Viktoria-Abwehr, die jedoch sicher stand. Auch den zweiten Treffer bereitete Anna- Lena Wagner mustergültig vor. Diesmal bedankte sich Jana Schwaab mit dem 2:0 (32.). Nach dem Wechsel machte Marburg auf. Die Folge: ein offener Schlagabtausch, in dem Sophie Trost (48., 51.) und Jana Schwaab (51.) die Vorentscheidung verpassten. Das rächte sich, denn Helena Niehaus gelang in der 71. Minute der Anschlusstreffer. Also wurde es noch mal eng. Doch auf TuS-Torhüterin Lisa Marie Kaiser war Verlass. Ihre Paraden und ihr gutes Stellungsspiel ließen den Gegner verzweifeln. Und bereiteten den Weg zu einer ausgiebigen Feier des Klassenerhalts. •

Viktoria: Kaiser - Stemmler, Winter, Unzicker (77. Körbel), Wanner (68. Hertel) - Jäger, Festor, Schwaab, Faupel - Trost (63. Pospich), Wagner. Marburg: Jansen - Ruth, Drescher, Sortino, Botthof - Dunst, Meinberg, Striebecke (71. Nienhaus), Schürmann - Goy, Czerwinski (46. Hutera).

 

Großenenglis holt Pokal in Berlin

 

HNA 14.05.2018

Fußball. Die D-Juniorinnen des TuS Viktoria Großenenglis haben den Adler-Champions-Cup in Berlin gewonnen. Der heimische Vertreter gewann spielstark gegen FC Union Bremen, Fortuna Dresden, Adler Berlin, Borussia Pankow und spielte unentschieden gegen Berolina Mitte. Im Halbfinale gewann der TuS mit 8:1 gegen FC Internationale, ehe das Team Bremen im Finale erneut mit 1:0 bezwang.

 

Hessenliga: Großenenglis gewinnt in Neu-Isenburg

Vorstand, 11.05.2018

Neu-Isenburg. In einem späten Mittwochabendspiel kam die TuS Großenenglis letztlich zu einem verdienten 4:1 (2:0)-Sieg bei der TSG Neu-Isenburg und schob sich auf Platz sechs der Frauenfußball-Hessenliga-Tabelle. Gleich in der 6. Minute setzte Großenenglis nach einem Torwartfehler nach und Anna-Lena Wagner erzielte im Nachschuss das 1:0. Die Gäste machten weiter Druck und in der 15 Minute schloss erneut Wagner einen Angriff über Rechts gekonnt ab. Mit dem 2:0 ging es in die Pause und nach dem Anschlusstreffer der TSG in der 48. Minute stand das Spiel auf der Kippe. Großenenglis fing sich Mitte der zweiten Halbzeit wieder und ein blitzsauberes Tor von Julia Faupel nach einem Durchlauf auf links und einem unhaltbaren Hammer (68.) war das Spiel entschieden. Jana Schwaab war es dann, die einen an ihr verschuldeten Freistoß zum 4:1 versenkte (89.). Am Samstag, den 12.05.2018 ist BG Marburg zu Gast in Großenenglis. Spielbeginn ist 17.00 Uhr. Mit einem Sieg ist der Klassenerhalt auf jeden Fall gesichert. (bfa)

 

Döring setzt auf Offensive

Hessenliga: Viktoria beim Vorletzten

HNA 9.5.2018

GROSSENENGLIS. Beim Tabellenvorletzten TSG Neu- Isenburg (heute 20 Uhr) kann der TuS Viktoria Großenenglis einen weiteren Schritt Richtung Klassenerhalt in der Fußball- Hessenliga machen. „Das ist ein kleines Endspiel. Wir werden auch auswärts voll auf Sieg spielen“, will Trainer Daniel Döring die Gunst der Stunde nutzen und setzt bei der zweitschlechtesten Verteidigung der Liga (56 Gegentore) auf Offensive. Die letzten beiden Auftritte der Viktoria können dabei nur bedingt als Vorbild dienen. Denn trotz Überlegenheit und klarster Chancen gab es anstatt möglichen sechs Punkten nur einen Zähler. „Trotzdem können wir immer noch mit zwei Siegen in den nächsten beiden Partien den Klassenerhalt frühzeitig klarmachen“, rechnet der TuS-Coach vor. In Südhessen ist Flügelspielerin Anna-Lena Wagner wieder dabei und wird im kompakten 4:4:2-System womöglich das rechte Mittelfeld verstärken. Zuletzt boten sich auch die Reserve-Akteurinnen Nele Knauff und Jannina Kling für höhere Aufgaben an. Mit Sanne Martens verfügen die heimschwachen Gastgeberinnen über eine der gefährlichsten Angreiferinnen der Liga, so dass auch die Viktoria- Defensive gefordert ist. Da kommt es den Gästen natürlich gelegen, dass Abwehrchefin Julia Stemmler trotz Gelb-Roter Karte in der letzten Partie für das vermeintliche kleine Endspiel spielberechtigt ist. (fsx)

 

Volltreffer: Laura Festor (links) gelangen für Großenenglis zwei Treffer. Dennoch reichte es gegen Leonie Schäfer und Wetzlar II nur zu einem 2:2, womit die Viktoria im Keller stecken bleibt. Foto: Hahn
Volltreffer: Laura Festor (links) gelangen für Großenenglis zwei Treffer. Dennoch reichte es gegen Leonie Schäfer und Wetzlar II nur zu einem 2:2, womit die Viktoria im Keller stecken bleibt. Foto: Hahn

Festors Tore reichen nicht

Hessenliga: Viktoria lässt gegen Wetzlar Sieg liegen – Schwaab verschießt Elfmeter

HNA 07.05.2018 von Uwe Verch

GROSSENENGLIS. Chance vertan: Der TuS Viktoria Großenenglis hat in der Frauenfußball- Hessenliga einen Sieg gegen den FSV Hessen Wetzlar II verschenkt und musste sich gegen den Tabellenfünften mit einem 2:2 (1:1) begnügen. „Wer weiß, vielleicht ist das der eine Punkt, der uns am Ende helfen wird“, versuchte TuS-Trainer Daniel Döring das Positive zu suchen, ehe am Mittwoch das nächste Kellerduell beim Tabellenvorletzten TSG Neu-Isenburg (20 Uhr) und am Samstag (17 Uhr) das wichtige Heimspiel gegen SF BG Marburg anstehen. In einem kampfbetonten, spannenden und überwiegend von der Viktoria bestimmten Spiel hatten die mit nur elf Kickerinnen angetretenen Gäste Seite mehrfach das Glück auf ihrer Seite, weil der TuS Chancen in Hülle und Fülle vergab. „Großenenglis hätte eigentlich gewinnen müssen, doch meine Mädels haben eine sensationell kämpferisch starke Leistung geboten“, sagte Gästetrainer Ralf Pinkl. Jana Schwaab (4.), Luise Hertel (9.) und Carina Jäger (17.) hätten das Döring-Team schon früh beruhigend in Führung bringen können. Wetzlar tauchte in der 23. Minute erstmals gefährlich vor dem von Lisa Marie Kaiser gehüteten Tor auf. Ann-Kathrin Kundermann und Mara Bonnert brachten den Ball aber nicht im Netz unter. Das rächte sich, weil es Großenenglis im vierten Anlauf besser machte. Julia Faupel setzte sich auf der linken Seite durch, flankte auf den langen Pfosten und Laura Festor köpfte zum 1:0 ein (33.). Die Freude darüber dauerte keine Minute, weil Ann-Kathrin Kundermann die TuS-Abwehr im direkten Gegenzug überraschte und zum 1:1 erfolgreich war (34.). Nach der Pause drängte die Viktoria auf die erneute Führung. Und die gelang schließlich wieder Laura Festor. Mit Wut im Bauch und sehenswert aus zehn Metern (50.). Danach scheiterten Johanna Pospich (54.) und Jana Schwaab (62.). Und wieder schlugen die Südhessinnen zurück und nutzten ihre dritte Gelegenheit zum 2:2 aus. Wiederum war Kundermann zur Stelle (65.). Dann trat der Unparteiische Tomas Zahorec (Kassel) auf den Plan: Zunächst verweigerte er Julia Faupel einen möglichen Strafstoß (69.). Zwei Minuten später zeigte er nach erneutem Foulspiel an Faupel auf den Punkt. Die ansonsten sichere Torschützin Jana Schwaab scheiterte jedoch an Gästetorhüterin Anja Lepper (71.). In der Nachspielzeit sah Viktorias Julia Stemmler noch die Gelb-Rote Karte (90.+2).

TuS: Kaiser - Stemmler, Winter, Körbel (67. Wanner), Unzicker (81. Knauf) - Jäger, Festor, Hertel (57. Trost), Schwaab - Faupel, Pospich.

 

Gruppenliga:

SG Landau/Wolfhagen - TuS Viktoria Großenenglis II 6:1 (2:1).

HNA 07.05.2018

Erstaunlich klar fiel die Partie der Viktoria-Reserve beim Tabellenführer aus. „Allerdings ist das Ergebnis zu hoch ausgefallen“, sagte TuS-Coach Sonja Wingefeld. Sie sah eine ausgeglichene erste Hälfte, in der ihr Team kurz vor der Pause das 1:2 hinnehmen musste. Der TuS hatte den Ausgleich auf dem Fuß, kassierte stattdessen im Gegenzug das 1:3. „Das war der Knackpunkt. Anschließend sind die Köpfe nach unten gegangen.“ Tore: 1:0 Anna Schäfer (4.), 1:1 Lara Wessel (24.), 2:1 Sarah Schütz (43.), 3:1 Schäfer (65.), 4:1, 5:1, 6:1 Schütz (71., 75, 85.).

 

Viktoria braucht Trost für Treffer

Hessenliga: Woche der Wahrheit für Großenenglis

HNA 4.5.2018

GROSSENENGLIS. Spannung pur in der Frauenfußball-Hessenliga: Drei Spieltage vor dem Ende schwebt die halbe Liga im Abstiegskampf. Mittendrin der heimische Vertreter TuS Viktoria Großenenglis. Auf dem siebten Platz liegend ist die Situation für die Borkenerinnen trügerisch. Zwar fehlen nur drei Punkte auf den sechsten Rang. Aber eben diese drei Zähler Vorsprung sind es auch nur auf das Tabellenschlusslicht, sogar nur einer auf den ersten Abstiegsplatz. Da ist ein Heimerfolg gegen FSV Hessen Wetzlar II (5.) fast schon Pflicht (Sa. 17 Uhr). „Wir sind uns der gefährlichen Situation bewusst. Unsere Ausgangslage ist trotzdem gut, weil wir alles in der eigenen Hand haben“, stellt Viktoria- Trainer Daniel Döring klar. Für sein Team spricht, dass es im Vergleich zu allen anderen Abstiegskonkurrenten zwei Nachholspiele in der Hinterhand hat. Drei der fünf restlichen Saisonpartien finden zu Hause statt. „Deshalb gehen wir ohne Angst und Druck in die Spiele“, sagt Döring. Dabei wollen die Gastgeberinnen wie bei den konstant starken Leistungen in den drei Begegnungen zuvor eine gesunde Balance zwischen offensivem Pressing und defensiver Kompaktheit finden. Nur das Ergebnis sollte im Gegensatz zur Vorwoche (1:3 in Gläserzell) positiver gestaltet werden. Dafür braucht es eine bessere Chancenauswertung. Denn die Döring-Schützlinge versiebten beste Möglichkeiten. Wie auch Joker Sophie Trost. Die aber nun womöglich, weil Anna-Lena Wagner fehlt (privat verhindert), die Gelegenheit bekommt, es gegen die Zweitliga-Reserve besser zu machen. Eine Alternative zu Trost wäre Rückkehrerin Luise Hertel, die ebenfalls in die Stammformation drängt. Neben der Abschlussschwäche wurde in der Spielanalyse auch auf das Abstellen der individuellen Fehler und dem besseren Verteidigen der Standardsituationen eingegangen. Um nicht abermals gegen einen „machbaren Gegner“ (Döring) unnötig ins Hintertreffen zu geraten. Was jedoch angesichts der Qualität von Spielerinnen wie Julia Christ (3 Zweitligaspiele), Ann-Kathrin Kundermann und Mara Bonnert (8 Hessenliga-Tore) kein Ding der Unmöglichkeit wäre. Und beim Blick auf die ausgeglichene Liga böse Folgen haben könnte. (fsx) 

 

Gruppenliga: SG Landau/Wolfhagen - TuS Großenenglis II

HNA 04.05.2018

Obwohl der Gastgeber und Tabellenführer zuletzt alles andere als überzeugend aufgetreten ist - es gab eine Niederlage und zwei Remis - ist er für Großenenglis’ Coach klarer Favorit. Auch, weil die Viktoria selbst auf drei Stammspielerinnen verzichten muss. „Das bedeutet auch, dass wir einige Umstellungen vornehmen müssen“, sagt Sonja Wingefeld- und hofft, dass ihr Team die fehlende Qualität durch Einsatz und Wille wettmachen kann.

 

1:3 - Viktoria nutzt die Chancen nicht

Hessenliga: Döring-Team unterliegt in Gläserzell

HNA 30.4.2018

GLÄSERZELL. Rückschlag für den TuS Viktoria Großenenglis: Die Borkenerinnen unterlagen mit 1:3 (1:1) bei Konkurrent SV Gläserzell. Somit bleibt die Lage im Abstiegskampf der Frauenfußball-Hessenliga prekär. Fast sämtliche Teams im Tabellenkeller punkteten am Wochenende dreifach und rückten an die Viktoria heran. Die sich von der Abstiegszone hätte lösen können. Doch eine mangelhafte Chancenauswertung und Abwehrschwächen bei Standards machten dem Vorhaben des Teams von Trainer Daniel Döring einen Strich durch die Rechnung. „Es war wie so häufig: Wenn man vorne seine Möglichkeiten vergibt, wird man irgendwann hinten dafür bestraft“, konstatierte der TuS-Coach. Die Bestrafung der Osthessinnen erfolgte per Doppelschlag: Erst schloss Top-Stürmerin Michelle Beck einen Konter zum 2:1 ab (72.), dann nutzte Maren Kress eine Unsicherheit von Viktoria-Torhüterin Lisa-Maria Kaiser nach einem Freistoß aus – 3:1 (74.). Soweit hätte es gar nicht kommen dürfen. Nachdem Kisa Reck unbedrängt eine Ecke zur 1:0-Führung für die Gastgeberinnen verwertete (6.) und Jana Schwaab per Handelfmeter den Ausgleich besorgte (11.), war es ein Spiel auf ein Tor. Nämlich auf das der herausragenden Torfrau Jasmin Jökel. Zunächst verpasste Schwaab ihren zweiten Treffer knapp (23.), dann scheiterte Julia Faupel frei an Jökel (25.). Gleiches Spiel in der zweiten Hälfte: Einen Kracher von Carina Jäger parierte die SV-Torhüterin klasse (50.). Und hatte dazu das Glück der Tüchtigen auf ihrer Seite. Die eingewechselte Sophie Trost schoss freistehend drüber (53.), ein Jäger-Kopfball klatschte an die Latte (65.). Vom Heimteam war lange nichts zu sehen. Bis zur 72. Minute, als das Spiel per Doppelschlag auf den Kopf gestellt wurde. Danach brachte auch eine Umstellung auf Dreierkette und drei Angreiferinnen nichts mehr ein. „Wir haben ein starkes Spiel gemacht - bis auf die Chancenverwertung“, sagte Döring. Nun warten auf den TuS entscheidende Duelle gegen Wetzlar II (5. Mai), Neu- Isenburg (9. Mai) und Marburg (12. Mai).

• TuS: Kaiser - Körbel (83. Kling), Stemmler, Winter, Unzicker (72. Wanner) - Wagner (42. Trost), Festor, Jäger, Faupel - Schwaab, Pospich. (fsx)

 

Foto: Manfred Völler
Foto: Manfred Völler

Frauen-Hessenliga: Doppelschlag beschert Gläserzell wichtige Punkte

Osthessen-Zeitung 29.04.2018

Fulda (pf) – Die Hessenliga-Fußballerinnen des SV Gläserzell haben beim Heimspiel gegen TuS Großenenglis einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht und gegen die Gäste aus Nordhessen mit 3:1 (1:1) gewonnen. Damit ist die Mannschaft von Trainer Stephan Fröhlich schon seit sechs Heimspielen unbesiegt.

„Wenn es normal läuft, verlierst du das Spiel“, gab SVG-Coach Stephan Fröhlich nach der Partie zu und spielte auf die Drangphase der Gäste im zweiten Durchgang an, lobte aber gleichzeitig seine Mannschaft, die diese überstand und mit einem Doppelschlag letztendlich für die Entscheidung sorgte: „Wir hingen 25 Minuten wie ein Boxer in den Seilen. Ich weiß nicht, wo die Mädels das immer wieder hernehmen, aber sie sind am Ball geblieben und haben das Spiel gewonnen. Davor ziehe ich meinen Hut.“ Dabei begann das Spiel für die Gastgeberinnen nahezu optimal: Bereits nach sechs Minuten brachte Kisa Reck den SVG in Führung, die eine Ecke von Sabrina Koll einköpfte. „Es war gut, dass wir in Führung gegangen sind“, sagte Fröhlich, der fünf Zeigerumdrehungen später jedoch Verständnis dafür hatte, dass Schiedsrichter Andreas Böck nach einem Handspiel von Karina Wiegand im eigenen Strafraum auf den Punkt zeigte. Jana Schwaab trat an und glich für Großenenglis zum 1:1 aus, was gleichzeitig der für Gläserzell etwas glückliche Pausenstand war, denn die Nordhessinnen hatten nach dem Tor ein leichtes Übergewicht und spielten sich einige Chancen heraus. Nach dem Seitenwechsel folgte die Drangphase der Gäste, in der SVG-Keeperin Jasmin Jökel ihre Mannschaft mit zahlreichen Paraden im Spiel hielt. „Wir waren arg unter Beschuss und können uns bei ihr bedanken“, betonte Fröhlich. Nach einem guten Spielzug brachte Torjägerin Michelle Beck ihr Team dann auf die Siegerstraße: Melanie Hillenbrand spielte einen tollen Schnittstellenpass auf Sarah Gemperlein, die den Ball in die Mitte brachte. Zunächst verpasste zwar Sabrina Koll, doch am langen Pfosten lauerte Beck und brachte Gläserzell erneut in Front. Zwei Minuten später sorgte dann Maren Kress mit einem Freistoß aus rund 35 Metern für die Entscheidung: Kisa Reck stieg zum Kopfball hoch und irritierte damit TuS-Torfrau Lisa Maria Kaiser, die anschließend nur zuschauen konnte, wie Kress‘ Ball direkt in ihren Kasten flog. In der Schlussphase warfen die Gäste noch einmal alles nach vorne, doch der SVG verteidigte gut und brachte das Ergebnis über die Zeit. „Das waren ganz, ganz wichtige Punkte“, pustete Fröhlich nach Abpfiff kräftig durch: Denn mit dem Sieg erhöhte seine Mannschaft ihr Punktekonto auf 23. Damit liegen die Gläserzellerinnen jetzt fünf Zähler vor dem ersten Abstiegsrang und wollen ihre positive Heimserie am nächsten Samstag (17 Uhr) gegen Wiesbaden fortsetzen.

Bildergalerie

 

Gruppenliga:

TSG Kammerbach - TuS Viktoria Großenenglis II 1:0

HNA 30.04.2018

Von einer ärgerlichen Niederlage sprach Großenenglis’ Spielertrainer Sonja Wingefeld. Ihre Mannschaft habe sich ein ums andere Mal durch das Mittelfeld der Gastgeber kombiniert, dann aber den letzten Pass zu inkonsequent gespielt. „Wir müssen einfach die Torchancen nutzen“, sagte sie. Pech kam hinzu, als Wenke Eckert den Ball aus fünf Metern unglücklich zum Tor des Tages ins Netz abfälscht (70.).

 

Top: Eine starke Leistung zeigte auch Denise Jahnert (l) im Trikot der TSG Kammerbach gegen Großenenglis II. Rechts ihre Gegenspielerin Eva Weinberger. Foto: Per Schröter
Top: Eine starke Leistung zeigte auch Denise Jahnert (l.) im Trikot der TSG Kammerbach gegen Großenenglis II. Rechts ihre Gegenspielerin Eva Weinberger. Foto: Per Schröter

Trainer der TSG Kammerbach lobt Mannschaftsleistung beim 1:0

HNA 29.04.18 20:06

Vor Spielbeginn konnte einem aus TSG-Sicht eigentlich angst und bange werden. Mit den verletzten Lucia Langefeld und Katrin Barta sowie der beruflich verhinderten Tanja Schüler fehlten drei wichtige Stammkräfte. Außerdem brach bei Torfrau Hannah Wieber beim Aufwärmen eine Fingerverletzung wieder auf, so dass sie angeschlagen ins Spiel gehen musste. Umso erstaunlicher war dann das, was das Team von Trainer Matthias Dehnhardt da auf den Rasen zauberte. Zwar kam man spielerisch nicht an das Niveau der Gäste heran, die mit der Empfehlung von acht Siegen und vier Niederlagen angereist waren und die sich bis Samstag noch berechtigte Hoffnungen auf die Vizemeisterschaft machten. Doch diese spielerische Unterlegenheit machten die Gastgeberinnen durch Laufbereitschaft, Einsatzwillen, Zweikampfstärke wieder wett. Und auch wenn angesichts der extrem defensiven Herangehensweise mit einer tief stehenden Vierer-Abwehrkette, einer Absicherung davor (Laura Eckert) und nur einer Sturmspitze (Marie Umbach) echte Torchancen Mangelware blieben, bissen sich die gegnerischen Angreiferinnen an diesem TSG-Bollwerk förmlich die Zähne aus. Als Wencke Eckert dann nach etwas mehr als einer Stunde auch noch nach einer Ecke von Umbach per Kopf den Führungstreffer für die TSG erzielte, nahmen die Dinge ihren Lauf. „Ich bin begeistert und stolz auf meine Mannschaft“, freute sich Dehnhardt. Ein Sonderlob vom Coach gab es für Roksana Purcelewska, die sich nach überstandener Knieverletzung ohne jedes Training in den Dienst der Mannschaft stellte und 90 Minuten lang aufopferungsvoll kämpfte. (per)

 

Kreisliga B: Trotz Aufholjagd keine Punkte

GROSSENGLIS. Trotz einer Aufholjagd in den letzten 10 Minuten von Großenglis III nahm die FSG Diemeltal/H./O./Z. alle drei Punkte mit nach Hofgeismar. Nach einer 0:2-Führung der Gäste konnte Sonja Heideroth in der 53. auf 1:2 verkürzen. Diemeltal hielt dagegen und zog auf 1:4 davon. Mit dem 2:4 in 80. durch den zweiten Treffer von Sonja Heideroth begann die Aufholjagd, aber es sprang nur das 3:4 durch Ramona Unzicker raus.

 

Viktoria (D-Jugend) kampflos Regionalpokal-Sieger

HNA 28.04.2018

Fußball. Das für heute geplante Endspiel um den Regionalpokal der D-Juniorinnen in Grossenenglis fällt aus. Der KSV Hessen Kassel und der TSV Jahn Calden haben abgesagt. Somit ist das Team von TuS Viktoria Grossenenglis kampflos Regionalpokalsieger des Bezirks Kassel und und hat sich für die Hessenmeisterschaft am 10. Juni qualifiziert.

 

Döring warnt vor dem Schlendrian

Hessenliga: Großenenglis könnte sich absetzen

HNA 27.04.2018

GROSSENENGLIS. Das ist eine große Chance: Mit einem Auswärtssieg beim punktgleichen Konkurrenten SV Gläserzell könnte der TuS Viktoria Großenenglis die Abstiegszone der Frauenfußball-Hessenliga vorerst verlassen. Das wäre der dritte Sieg in Serie (Sa. 17 Uhr). „Dann wäre erst einmal durchatmen angesagt. Wenn wir jedoch verlieren, sind wir weiter mittendrin im Tabellenkeller“, weiß TuS-Trainer Daniel Döring. Der das Gastspiel bei den Osthessinnen optimistisch angeht. Denn seine Schützlinge präsentierten sich zuletzt von ihrer besten Seite: Defensiv wenig zugelassen, vorne effektiv im Abschluss. Dabei bestach nicht nur Angreiferin Jana Schwaab mit ihrer Kaltschnäuzigkeit. Auch Anna- Lena Wagner scheint sich mit zwei Treffern aus ihrem Leistungstief geschossen zu haben. Hinzu glänzte der Wirbelwind auf der recht als Vorlagengeberin. Demnach ist es denkbar, dass die Startelf aus dem Wiesbaden- Spiel – also mit Wagner auf ihrem gewohnten Stammplatz, den sie zwischenzeitlich verloren hatte – bestehen bleibt. Laura Festor würde dann für Luise Hertel (privat verhindert) ins Mittelfeldzentrum rücken. Für die Allrounderin Nadine Raue aufgrund eines Kreuzbandanrisses eine lange Zeit nicht in Frage kommen wird. Den frei gewordenen Kaderplatz nimmt Reserve- Akteurin Jannina Kling ein. Doch trotz der kleinen Serie – zwei Ligasiege am Stück gab es nur am ersten und zweiten Spieltag – warnt Döring vor dem Schlendrian: „Wir sind zwar in einer körperlichen Top-Verfassung. Aber es wird keinesfalls ein Selbstläufer.“ Und das obwohl die Gastgeberinnen erst einen Rückrundensieg zustande gebracht haben. Den stellte kurz Michelle Beck gegen Bornheim (1:0) sicher. Auch im Hinspiel hatte die drittbeste Ligatorschützin ihrem Team in der Schlussphase einen Punkt gerettet. Dass dies nicht erneut passiert, ist vornehmlich die Aufgabe von Verteidigerin Julia Stemmler und Torhüterin Lisa Maria Kaiser. (fsx)

 

Kleinmanns erstes Tor leitet 4:1 ein

Frauen-Gruppenliga: Samstag Derby in Mardorf

HNA 27.04.2018

SCHWALM-EDER. Der TuS Viktoria Großenenglis II ist nach dem 4:1 beim TSV Mardorf neuer Tabellenzweiter der Frauenfußball-Gruppenliga. Keine Mannschaft konnte indes der SC Edermünde stellen und verlor kampflos mit 0:3 bei Jahn Calden II.

TSV Mardorf - TuS Viktoria Großenenglis II 1:4 (0:2).

Zwei besondere Treffer gelangen den Gästen. Anna Kleinmann erzielte ihr erstes Saisontor und Spielertrainerin Sonja Wingefeld traf mit ihrer ersten Ballberührung nach ihrer Einwechslung. Ein Sonderlob ging allerdings an Nele Knauf. „Sie hat unermüdlich gearbeitet, auch wenn sie ihre Leistung leider nicht mit einem Tor krönen konnte“, sagte Wingefeld. Ihr Gegenüber Christian Kunz musste neidlos anerkennen, dass die Gäste spielerisch besser waren. Tore: 0:1 Anna Kleinmann (20.), 0:2 Justine Rosek (25.), 0:3 Isabell Zimmer (63.), 0:4 Sonja Wingefeld (80.), 1:4 Mona Hofmann (86.).

TSG Kammerbach - TuS Viktoria Großenenglis II (Sa. 17 Uhr).

Im Vergleich zum Sieg in Mardorf muss Sonja Wingefeld auf einige Stammkräfte verzichten: „Das machen wir durch Teamgeist wett“, sagt die Spielertrainerin. (zst)

 

Mardorf mit Mut ins Derby

HNA 25.04.2018

SCHWALM-EDER. Zwei Nachholspiele stehen heute (Anpfiff 19 Uhr) in der Frauen- Gruppenliga auf dem Programm.

TSV Mardorf - TuS Großenenglis II.

Vor dem Nachbarduell plagen Mardorfs Trainer Christian Kunz Personalsorgen. Darline Bambey, Jasmin Neidel und Jasmin Zender sind angeschlagen aus der Partie gegen Ligaprimus Landau (1:1) gekommen, Mona Hofmann wird aus beruflichen Gründen fehlen und Johanna Röse fällt wegen Knieproblemen weiterhin aus. Dennoch hat der Coach nach der „teilweise überragenden Leistung“ gegen Landau allen Grund, optimistisch in die Partie zu gehen. Das Hinspiel gewann der TuS mit 10:0. Jetzt werden die Karten neu gemischt, wovon auch die Großengliserin Sonja Wingefeld ausgeht: „Wir müssen uns steigern und unsere Chancen besser nutzen als beim 1:3 in Korbach.“ (zst)

 

Traf per Volley zum 3:0-Endstand: TuS-Antreiberin Carina Jäger. Foto: Hahn
Traf per Volley zum 3:0-Endstand: TuS-Antreiberin Carina Jäger. Foto: Hahn

Jäger macht alles klar

Hessenliga: Großenenglis siegt mit 3:0 beim MFFC Wiesbaden

HNA 23.04.2018

WIESBADEN. Der TuS Viktoria Großenenglis setzt seine Erfolgsserie in der Frauenfußball- Hessenliga fort: Mit einem 3:0 (1:0)-Auswärtssieg beim Ranglistenvierten MFFC Wiesbaden vergrößerten die Borkenerinnen das Polster auf die Abstiegszone auf vier Punkte und rückten auf den sechsten Tabellenplatz vor. Damit hält das Team von Trainer Daniel Döring im Kampf um den Klassenerhalt weiter alle Trümpfe in der Hand. Der TuS-Coach stellte jedoch klar: „Das Ergebnis ist am Ende deutlicher ausgefallen, als es der Spielverlauf eigentlich hergab. Wir mussten wieder viel Aufwand betreiben.“ Erst in der letzten halben Stunde, als die Gastgeberinnen merklich konditionell abbauten, brachten die Gäste den Dreier unter Dach und Fach. Anna-Lena Wagner nach einem Konter (60.) und die herausragende Carina Jäger mit einem Volley-Schuss nach Flanke von Wagner (75.) nutzten die körperliche Überlegenheit aus und stellten mit ihren Treffern den 3:0-Endstand her. Der in der Schlussphase sogar noch höher hätte ausfallen können. Joker Sophie Trost vergab aber in aussichtsreicher Position (83., 88.). Der disziplinierte Auftritt in der Fremde war vor allem geprägt durch die leidenschaftliche Defensivarbeit. Bestes Beispiel: Innenverteidigerin Julia Stemmler, die sich in den Zweikämpfen mit MFFC-Angreiferin Anne Nicolai und der ehemaligen Zweitliga-Spielerin Mira Krummenauer aufrieb und völlig entkräftet bereits zur Halbzeit für Luise Hertel ausgewechselt wurde. Auch Hertel ließ gemeinsam mit Luisa Winter, Laura Festor und Lea Unzicker nach der Pause bis auf eine Doppelchance des Heimteams nichts mehr anbrennen (65.). Lisa- Maria Kaiser entschärfte beide Möglichkeiten glänzend und blieb somit bereits zum dritten Mal in dieser Saison ohne Gegentor.

Schwaab erneut erfolgreich

Und vorne war wieder einmal Jana Schwaab zur Stelle. In der ausgeglichenen ersten Spielhälfte machte ihr Führungstreffer den Unterschied (23.). Johanna Pospich und Julia Faupel hatten für die präzise Vorarbeit gesorgt, die Schwaab aus 15 Metern veredelte. Danach hätten die Döring- Schützlinge durch Pospich nachlegen können (40.). Was sie dann in der zweiten Hälfte eindrucksvoll taten. • TuS: Kaiser - Unzicker, Stemmler (46. Hertel), Winter, Körbel (57. Wanner) - Wagner, Jäger, Festor, Faupel (77. Trost) - Schwaab, Pospich. (fsx)

 

TSV Korbach - TuS Viktoria Großenenglis II 3:1 (2:1).

HNA 23.04.2018

Aus Sicht von Großenenglis’ Trainerin Sonja Wingefeld war die Niederlage ärgerlich, weil vermeidbar. „Wir hatten zahlreiche Möglichkeiten, haben den Ball aber nur einmal im Tor untergebracht“, sagte sie und sah eine über weite Strecken ausgeglichene Partie. Tore: 1:0 Carlina de Matos Martins (20.), 2:0 Ronja Buse (30.), 2:1 Jannina Kling (32.), 3:1 de Matos Martins (50.).

 

Nutzt Viktoria die Gunst der Stunde?

Hessenliga: Trio drängt sich für Wiesbaden auf

HNA 20.04.2018

GROSSENENGLIS. Der erste Schritt Richtung Klassenerhalt ist geglückt. Nun soll der nächste, ungleich schwierigere für den TuS Viktoria Großenenglis in der Frauenfußball- Hessenliga folgen. Und das in der Auswärtspartie beim MFFC Wiesbaden (Sa. 16 Uhr). Dem einzigen Team der Hessenliga, für das es als Tabellenvierten bei sieben Punkten Rückstand auf die Spitze und 13 Zählern Vorsprung auf die Abstiegszone augenscheinlich um nichts mehr geht. Für Viktoria-Trainer Daniel Döring birgt die Situation des Gegners eine Menge Gefahr für seine Mannschaft. „Die haben keinen Druck von hinten und können befreit aufspielen. Da müssen wir gerade in der Defensive wieder hoch konzentriert agieren und leidenschaftlich verteidigen“, erklärt der TuS-Coach. Trotzdem erscheint der Zeitpunkt für die Reise in die Landeshauptstadt günstig. Wettbewerbsübergreifend kassierten die Gastgeberinnen vier Niederlagen in Folge. Insbesondere beim 0:5 in Bornheim präsentierte sich dabei die drittbeste Liga-Abwehr äußerst anfällig. Zu Hause jedoch ist die Elf um die erfahrene Mira Krummenauer und Marie Kagel eine Macht (nur eine Niederlage in zehn Spielen). Was aber kein Grund für Döring ist, die Spielweise seiner Schützlinge umzustellen. „Wir wollen uns in der Offensive nicht verstecken und auch auswärts Chancen kreieren“, sagt der Übungsleiter der Borkenerinnen. Die bei einem möglichen Erfolg sogar auf den fünften Platz vorrücken könnten. Ausgeglichen präsentiert sich derzeit der Kader der Viktoria. Die Folge: Mit Sophie Trost, Anna-Lena Wagner und Mareike Wanner saßen zuletzt drei langjährige Leistungsträgerinnen aufgrund ihres Trainingsrückstands nur auf der Bank. Brachten als Einwechselspielerinnen aber neuen Schwung ins Angriffsspiel. Alle drei drängen wieder in die Stammformation, wobei es nicht ausgeschlossen ist, dass die Siegerelf vom Samstag eine weitere Bewährungsprobe erhält. Denn auch die angeschlagene Spielführerin Julia Faupel gab Entwarnung. Sie wird ebenso wie Stammtorhüterin Lisa-Maria Kaiser, die gegen Bornheim eine solide Rückkehr feierte, auflaufen können. Was nicht gilt für Nadine Raue (Knie) und Nina Dietrich (acht Wochen Pause wegen Schleimbeutelentzündung im Knie). (fsx)

 

TSV Korbach - TuS Großenenglis II

HNA 20.04.2018

Mit einer kleinen Serie haben sich die Gastgeber aus dem Tabellenkeller gekämpft. Das hat auch Großenenglis’ Trainerin Sonja Wingefeld zur Kenntnis genommen: „Sie haben vor allem eine gutstehende Abwehr, die es uns richtig schwermachen wird.“ Auch deswegen haben die TuS-Akteurinnen unter der Woche Torabschlüsse geübt.

 

 

Foto: Lanzke
Foto: Lanzke

Bornheim jetzt Letzter

Frankfurt. Nach der Niederlage gegen die TuS Großenenglis und dem gleichzeitigen Sieg des bisherigen Schlusslichts TSG Neu-Isenburg bei Hessen Wetzlar II ist die SG Bornheim/GW ans Tabellenende der Frauenfußball-Hessenliga zurückgefallen. Der Abstand zum Tabellensechsten (!) TSV Pfungstadt beträgt aber nur vier Punkte.

 

TuS Großenenglis – SG Bornheim/Grün-Weiß 4:1 (1:0). – 20 Minuten lang agierten beide Teams verhalten aus Angst vor Fehlern und davor, das Visier in diesem Abstiegsduell zu früh zu öffnen. Die erste Chance hatten die Gastgeberinnen durch Julia Faupel, die aber ebenso wenig einbrachte wie die Bornheimer Möglichkeit für Canan Yikilmaz. Nach einem leichtfertigen Ballverlust der Gäste im Mittelfeld sorgte Jana Schwaab schließlich für das 1:0 (40.), das Yikilmaz nach einem Eckball von Sonnur Kiricioglu im zweiten Durchgang aber wettmachte (50.). Danach waren die Gäste zwar gut im Spiel, ließen sich durch den Doppelschlag von Johanna Pospich (61.) und Schwaab (69.), die einen weiteren Bornheimer Ballverlust ausnutzte, aber wieder aus dem Takt bringen. Als Christina Depta mit einem verschossenen Foulelfmeter auch die beste Chance zum Anschlusstreffer vergab (75.), war die Niederlage besiegelt. Anna Lena Wagner legte noch das 4:1 nach (86.). „Mit Blick auf die Ergebnisse der Konkurrenz war das ein herber Rückschlag, den wir uns durch unsere individuellen Fehler aber selbst zuzuschreiben haben. Das Ergebnis ist allerdings deutlich zu hoch ausgefallen. Wir haben jetzt noch genug Spiel gegen direkte Konkurrenten, aber irgendwann müssen wir auch mal punkten“, forderte Bornheims Abteilungsleiter Christoph Schaaff. (sus)

 

Gab keinen Ball verloren: Jana Schwaab (in gelb), die hier Bornheims Caroline Girard angreift, war mit zwei Toren und zwei Vorlagen die gefeierte Spielerin in Großenenglis. Foto: Hahn
Gab keinen Ball verloren: Jana Schwaab (in gelb), die hier Bornheims Caroline Girard angreift, war mit zwei Toren und zwei Vorlagen die gefeierte Spielerin in Großenenglis. Foto: Hahn

Schwaabs Sahnetag beim 4:1

Hessenliga: Großenenglis überrennt SG im Kellerduell – Wagner setzt Schlusspunkt

HNA 16.04.2018

Von Fabian Seck

GOMBETH. Welch ein Sahnetag! Jana Schwaab war mit zwei Toren und zwei Vorlagen die überragende Spielerin des TuS Viktoria Großenenglis im Kellerduell der Frauenfußball- Hessenliga beim 4:1 (1:0) gegen die SG Bornheim/GW. „Ich habe wieder richtig Bock auf Fußball. Die veränderte taktische Herangehensweise des neuen Trainers kommt meinem Spiel eindeutig zugute“, erklärte die Stürmerin ihre Gala-Vorstellung.

Es dauerte jedoch einige Zeit bis Schwaab und ihre Teamkolleginnen auf Touren kamen. Und zur angesprochenen, auf Pressing und Ballbesitz ausgelegten Spielweise fanden. Denn zunächst regierte die Nervosität im Spiel der Viktoria. Viele Ballverluste und Ungenauigkeiten luden die Gäste zu Angriffsaktionen ein. Erst Julia Faupels Abschluss (26.), den SG-Torfrau Kay Rütters entschärfte, weckte die Gastgeberinnen auf. Kam Johanna Pospich nach einer Flanke von Laura Festor noch einen Schritt zu spät (29.) und zielte Festor selbst etwas zu ungenau (35.), wurde das frühe unter Druck setzen des Gegners im dritten Versuch belohnt. Mit beherztem Einsatz eroberte die engagierte Pospich in der gegnerischen Hälfte den Ball, leitete weiter auf Schwaab, die mit einem herrlichen 16-Meter-Schuss in den Winkel zum 1:0 vollendete (40.). Der endgültige Befreiungsschlag für das Döring- Team, das daraufhin die Spielkontrolle übernahm. Und sich auch nicht überraschenden 1:1-Ausgleich durch Canan Yikilmaz nach einer Ecke von Sonnur Kiricioglu beirren ließ (50.). Was den TuS-Coach besonders freute: „Wie wir in der zweiten Halbzeit Fußball gespielt haben, war nah dran an meiner Idealvorstellung. Meine Mannschaft hat den Gegner in der zweiten Halbzeit überrannt.“

Die Folge: Zwischen der 55. und 70. Minute gab es Chancen en masse. Vergab Schwaab zunächst nach einem Freistoß von Nikola Körbel die Möglichkeit zur Führung (56.), machte es Pospich besser, als sie einen abgefälschten Schuss von Schwaab in Torjägermanier zum 2:1 über die Linie drückte (61.).

Danach ging es weiterhin nur in die Richtung des SG-Gehäuses. Erst verpasste die für die angeschlagene Faupel eingewechselte Sophie Trost noch das dritte Tor (66.), das kurz darauf dann abermals Schwaab nach klasse Vorarbeit von Carina Jäger besorgte (69.). Doch die Toptorjägerin hatte noch nicht genug: Mit einem überragenden Diagonalpass in den Lauf von Joker Anna Lena Wagner, die das 4:1 folgen ließ, krönte sie ihre beeindruckende Vorstellung (86.).

• Großenenglis: Kaiser - Unzicker, Winter, Stemmler, Körbel - Faupel (66. Trost), Jäger, Hertel (61. Wagner), Festor - Pospich, Schwaab. SR: Weigel (Kassel). Tore: 1:0 Schwaab (40.), 1:1 Yikilmaz (50.), 2:1 Pospich (61.), 3:1 Schwaab (69.), 4:1 Wagner (86.).

 

Zweifache Torschützin: Großenenglis‘ Nele Knauf (r.), hier im Zweikampf mit Jennifer Bernhardt (Edermünde). Archivfoto: Kasiewicz
Zweifache Torschützin: Großenenglis‘ Nele Knauf (r.), hier im Zweikampf mit Jennifer Bernhardt (Edermünde). Archivfoto: Kasiewicz

Wingefeld zufrieden

HNA 16.04.2018

SCHWALM-EDER. Einstand gelungen: In ihrem ersten Spiel als Mannschaftsverantwortliche des TuS Viktoria Großenenglis II feierte Sonja Wingefeld einen ungefährdeten 5:0-Sieg im Derby der Frauenfußball- Gruppenliga gegen den SC Edermünde.

TuS Viktoria Großenenglis II - SC Edermünde 5:0 (3:0).

„Die Mädels haben alles umgesetzt, was gefordert war“, lobte Trainerin Wingefeld. Es seien sogar „einige Spielzüge zum Zunge schnalzen“ dabei gewesen. Auch Edermündes Coach Oliver Radecke war trotz der klaren Niederlage nicht unzufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. Denn: „Wir haben wirklich gut angefangen und uns nicht versteckt.“ Allerdings sei der Gegner in der Offensive zwingender gewesen. Deren Freude wurde allerdings durch eine Verletzung von Nadine Raue getrübt. Tore: 1:0 Jannina Kling (2.), 2:0 Lisa Heideroth (22.), 3:0 Nele Knauf (32.), 4:0 Isabell Zimmer (70.), 5:0 Knauf (72.). (zst)

 

Döring baut auf Faupels Tempo

Hessenliga: Viktoria in Gombeth unter Druck

HNA 13.04.2018

GROSSENENGLIS. Ohne Wenn und Aber: Nun gilt es für den TuS Viktoria Großenenglis (9.) im engen Abstiegskampf der Frauenfußball-Hessenliga. Das Heimspiel am Samstag (17 Uhr) in Gombeth gegen die punktgleiche SG Bornheim/GW, die als Zehntplatzierte den ersten Abstiegsrang einnimmt, muss gewonnen werden. „Ich beschäftige mich nicht mit einer Niederlage, meine Mannschaft ist gut vorbereitet“, sagt Trainer Daniel Döring.

Günstig gelegen kam den Borkenerinnen die vierwöchige Spielpause. So hatte der seit Ende Februar in Amt stehende Coach die Gelegenheit, über einen längeren Trainingszeitraum seinen Schützlingen seine Spielidee zu vermitteln. „Die Beine haben bei vielen gebrannt. Es gab ordentlich Muskelkater“, schmunzelt der 34-jährige, der sich außerdem über den gestiegenen Konkurrenzkampf freut. In dieser Woche lag das Augenmerk auf den richtigen Abständen beim Verschieben und Pressing. Julia Faupel lobt die Einheiten ihres Trainers ausdrücklich. Beim Unterfangen Heimsieg nimmt die Kapitänin eine Schlüsselrolle im 4:4:2-System ein. Einerseits wegen ihrer temporeichen Vorstöße in die Räume hinter die letzte Verteidigungslinie sowie durch das gemeinsam mit Jana Schwaab und Johanna Pospich initiierte frühe unter Drucksetzen der SG-Defensive. Für Stabilität sollen die zweikampfstarken Rückkehrerinnen Julia Stemmler und Nikola Körbel sorgen, die gemeinsam mit den Abwehrtalenten Laura Festor und Luisa Winter sowie der erfahrenen Reservetorfrau Simona Weber den Defensivverbund bilden werden. Das Problem auf der Torwartposition stellt sich bei den Südhessinnen nicht mehr, nachdem Kaya Rütters ihre Babypause beendet hat. Und prompt zeigte die Leistungskurve der Elf von Trainer Sven Walzer nach der Winterpause nach oben. Knappe Niederlagen gegen die Spitzenteams Rüsselsheim (0:1) und Lollar (1:3) sowie vielmehr der 5:0-Kantersieg gegen den Tabellenvierten Wiesbaden deuten auf ein wiedererstarktes Team hin. (fsx)

 

Wingefeld feiert ihre Premiere

HNA 13. April 2018

SCHWALM-EDER. Ein Derby und zwei Duelle von gegen Spitzenmannschaften: In der Frauenfußball-Gruppenliga Kassel kommt es am Wochenende zu interessanten Paarungen.

TuS Viktoria Großenenglis II - SC Edermünde (Sa. 14.30 Uhr, Gombeth). Während andere schon drei Partien in diesem Jahr absolviert haben, stehen die Spielerinnen des TuS II vor ihrem ersten Match in 2018. „Und wir sind alle heiß“, sagt Sonja Wingefeld, die das Amt des Trainers von Adrian Dieckmann übernommen hatte. Immerhin haben alle die spielfreie Zeit nutzen können, um ihre Blessuren auszukurieren. Auch Lara Wessel steht wieder zur Verfügung. Die Gäste haben nach der 0:7-Klatsche gegen Korbach einiges gutzumachen. Doppelt bitter: Dabei verletzten sich Sarah Radecke und Jennifer Bernhardt. Radecke fällt mit einem Innenbandriss wohl bis Saisonende aus.

 

Muskelkater für unsere Mädels

5.4.2018

Bad Wildungen. Letzten Samstag gab es für unsere Mädels mal eine  Trainingseinheit außerhalb des Platzes. Es ging nach Bad Wildungen ins SportsMax wo sie eine Stunde mit Konditionsübungen von unserem Fitnesscoach Yannic Eubel gefordert wurden, danach war ein wenig Muskelkater für die Mädels vorprogrammiert, aber wir kennen nur ein Gas...

 

 

 

Großenenglis III bleibt Tabellenführer

Kreisliga B: Ein Punkt im Gepäck von der Reise nach Baunatal

26.03.2018

Großenenglis. Als einzige Mannschaft der Viktoria war aufgrund der Wetterbedingungen am Samstag nur die fantastische III. (es gibt in Hessen im Damenbereich übrigens nur fünf III.Mannschaften) im Einsatz. Nach der Führung durch die junge Baunataler Mannschaft erzielte Isabel Zimmer im ersten Spiel nach der Winterpause den Treffer zum hoch verdienten Ausgleich. Damit verteidigte das Team von Trainerin Ilona Döring erfolgreich die Tabellenspitze. (la)

 

Zeit sinnvoll genutzt

Da der Platz in Calden unbespielbar war, fielen die Spiele der Ersten und Zweiten am Samstag leider aus. Unsere Erste nutzte diese ungewollte Pause um auf einem hervorragenden Platz in Großenenglis zu trainieren. Unsere Mädels fixieren voll und ganz das Ziel Klassenerhalt und es liegen intensive Trainingswochen vor uns. Aber wir haben Bock und wir werden alles raus hauen um euch beim nächsten Heimspiel zu zeigen, wie Hessenliga geht.

 

 

 

 

 

Gibt ihre Comeback im Tor: Simona Weber, hier nach dem Sieg bei der Hallenkreismeister 2015. Foto: Hahn/nh
Gibt ihre Comeback im Tor: Simona Weber, hier nach dem Sieg bei der Hallenkreismeister 2015. Foto: Hahn/nh

Nun geht Weber ins Tor

Hessenliga: Viktoria mit Stemmler und Faupel nach Calden

HNA 23.03.2018

GROSSENENGLIS. Es ist das Spiel der Spiele für den TuS
Viktoria Großenenglis (8.) in der Frauenfußball-Hessenliga: Am Samstag (16 Uhr) gastieren die Borkenerinnen zum Nordhessen-Duell beim haushohen Favoriten TSV Jahn Calden (2.). Die Partie besitzt auch ohne den Reiz eines Derbys eine gehörige Brisanz. Denn beide Teams sind auf Punkte angewiesen. Die Caldenerinnen, weil sie nach zuletzt drei ausgefallenen Begegnungen ihren Spitzenplatz an Opel Rüsselsheim abgeben mussten. Die Gäste, weil die Punktausbeute aus dem harten Rückrundenauftakt (1:1 gegen Lollar, 1:3 in Rüsselsheim) noch nicht für Entlastung im Abstiegskampf gesorgt hat. Nun wartet mit dem Jahn die dritte knifflige Aufgabe hintereinander – auf dem Papier die schwierigste der gesamten Spielzeit. Die überragende Tordifferenz der Gastgeberinnen von 72:6 spricht für sich. Kein Verein hat mehr Tore erzielt – ein Drittel davon allein durch TSV-Angreiferin Johanna Hildebrandt – und weniger Gegentreffer kassiert. Ist das Team von Trainer Wolfgang Berndt also unverwundbar? „Es wird richtig schwer. Wenn wir jedoch ohne Angst aber dafür mit Spaß und Spielfreude in die Partie gehen, sind wir nicht chancenlos“, sagt TuS-Coach Daniel Döring. Auch in der Hinrunde beim letztlich klaren 0:4 hielt die extrem defensiv eingestellte Viktoria das Spiel lange offen und hätte die Elf um die Linsingerin Arlene Rühmer und die aus Edermünde stammende Ex-Bundesligaspielerin Jil Ludwig mit einem mutigeren Auftritt in der Offensive wohl mehr in Bedrängnis gebracht. Was diesmal laut Döring durch vereinzelte Entlastungsangriffe gelingen soll. Wichtig für seine Verteidigungstaktik ist die Rückkehr von Abwehrstütze Julia Stemmler, die gemeinsam mit Lea Unzicker, aber ohne die immer noch kränkliche Nikola Körbel, die Defensive organisieren soll. Dahinter muss der Übungsleiter auf der Torhüterposition abermals improvisieren. Simona Weber, die zuletzt im April 2013 in der Gruppenliga gegen Caldens Reserve für die erste TuS-Mannschaft auflief, wird nun zwischen die Pfosten rücken. Sie soll genauso wie die wiedergenesene Spielführerin Julia Faupel dafür sorgen, dass die Viktoria überraschen kann. (fsx)

Das Spiel wurde abgesetzt!

 

Frauen-Gruppenliga: Viktoria-Reserve zum Verfolgerduell

HNA 01.03.2018

TSV Jahn Calden II - TuS Großenenglis II.

Mit einem Sieg könnte die Hessenliga-Reserve des TuS Großenenglis nach Punkten mit dem Tabellenzweiten Jahn Calden II gleichziehen. Allerdings hat die Mannschaft um Trainerin Sonja Wingefeld ein Spiel weniger und das etwas schlechtere Torverhältnis. Es ist ein Aufeinandertreffen der beiden besten Offensivreihen,wobei es für die Gäste darauf ankommt, Top-Torjägerin Emma Becker (schon 13 Tore) in den Griff zu bekommen.

Das Spiel wurde abgesetzt!

 

Schwaabs Treffer zu wenig

Großenenglis unterliegt Spitzenteam Rüsselsheim

Kling feiert Hessenliga-Debüt

HNA 19.03.2018

RÜSSELSHEIM. Frauenfußball-Hessenligist TuS Viktoria Großenenglis kehrte mit leeren Händen aus Rüsselsheim zurück. Die 1:3-Niederlage beim SC Opel konnte auch die reaktivierte Reserve-Spielertrainerin Justine Rosek nicht verhindern. Damit spitzt sich die Lage im Abstiegskampf für die Döring-Schützlinge weiter zu. Zumindest ein Teilerfolg wäre für die Viktoria auch ohne die kurzfristig erkrankte Spielführerin Julia Faupel möglich gewesen. Zwar hatte der ehemalige Regionalligist mehr Ballbesitz, konnte das von Aushilfstorhüterin Sophie Trost gehütete Gehäuse aber nicht in Gefahr bringen. Die in einem defensiven 4:4:2-System agierenden Borkenerinnen schalteten hingegen nach Balleroberungen schnell um und hatten durch Jana Schwaab und Johanna Pospich aussichtsreiche Gelegenheiten. Umso bitterer das 0:1: Jessica Bartschs verunglückte Flanke flutschte Trost durch die Hände ins eigene Netz (24.). Nach dem Seitenwechsel wurden die Gäste mutiger - und vom neuen Spitzenreiter eiskalt bestraft. Einen Ballverlust von Innenverteidigerin Luisa Winter nutzte Bartsch zu ihrem zweiten Treffer (53.). „Solche Fehler können unseren jungen Mädels passieren“, räumte Trainer Daniel Döring ein, der wenig später auch noch den 26. Saisontreffer von Torschützenkönigin Ginalolita Buglisi zum vorentscheidenden 3:0 mit ansehen musste (59.). Trotzdem gab sich die Viktoria nicht auf, doch einzig die gefährlichste TuS-Angreiferin Schwaab belohnte den Aufwand mit einem verwandelten Foulelfmeter zum 1:3-Endstand. „Wir haben uns sowohl taktisch als auch physisch deutlich gesteigert im Vergleich zur Vorwoche. Ohne die individuellen Fehler hätten wir etwas mitgenommen“, erklärte der TuS-Coach. Der auch mit dem Hessenliga-Debüt von Jannina Kling zufrieden war. Die 27-Jährige war neben der umsichtigen Spielmacherin Rosek eine der auffälligsten Akteurinnen der Viktoria. • TuS: Trost – Wagner, Winter, Festor, Unzicker – Pospich, Rosek (71. Hertel), Jäger, Kling –Schwaab, Dietrich (50.Wanner). (fsx)

 

Hessenliga Frauen: Viktoria beim SC Opel

Wanner wieder im TuS-Kader

Großenenglis. Eine schwere Auswärtshürde beschert der Spielplan der Frauenfußball-Hessenliga dem TuS Viktoria Großenenglis am morgigen Samstag. Denn um 16 Uhr tritt die Elf des neuen Trainers Daniel Döring beim SC Opel Rüsselsheim an. Und es deutet sich eine scheinbar klare Angelegenheit an. Der Tabellenzweite, der bei zwei Punkten Rückstand auf die Spitze noch Aufstiegsambitionen hegt, trifft auf den abstiegsgefährdeten Achtplatzierten. Ein Punktgewinn der Viktoria, wie schon beim 2:2 in der Hinrunde, wäre zweifellos eine große Überraschung. „Wir sind zwar klarer Außenseiter. Morgen haben wir aber eine Chance und die wollen wir nutzen“, sagt Döring. Ebenso neu bei den Südhessinnen ist das Trainerduo mit Ralf Seebold und Jens Emmerich. Schwierig gestaltet sich die Personallage beim TuS: Nikola Körbel Nadine Raue, Isabel Zimmer und Julia Stemmler fehlen sicher. Noch fraglich sind Nina Dietrich und Luise Hertel . Dagegen könnte Wanner nach auskurierter Krankheit sofort in der Startelf stehen. Janina Kling bietet sich als weitere Alternative an. Ein Hoffnungsschimmer deutet sich auf der Torhüterposition an. Voraussichtlich zum letzten Mal wird Stürmerin Sophie Trost ins Tor rücken. Nächste Woche dürfte Lisa Maria Kaiser nach ihren Abi-Prüfungen wieder wie in der Hinrunde den Platz zwischen den Pfosten einnehmen. (fsx)

 

Aushilfs-Torhüterin Trost überzeugt

TuS Viktoria Großenenglis unentschieden gegen Eintracht Lollar

Großenenglis. Der zum Start der Restrückrunde erhoffte Sieg wurde es nicht. Dennoch konnten sich die Frauen von Fußball-Hessenligist TuS Viktoria Großenenglis über das 1:1 gegen Eintracht Lollar freuen. "So wie es heute gelaufen ist, war das ein gewonnener Punkt für uns", bilanzierte TuS-Angreiferin Johanna Pospich zutreffend das Ergebnis.

Denn die Gäste stellten zu Beginn der ersten und während der gesamten zweiten Spielhälfte das spielbestimmende Team. Damit verbleibt die Eintracht weiter Tabellenvierter mit nun 24 Punkten, die Viktoria weiter Achter mit 14 Zählern. Der Neuling aus Lollar startete flott in die Partie. Den Torabschlüssen von Agnes Jocksch (6.) und Lea Sophie Wiedemann (12.) fehlte jedoch die nötige Präzision. Die Borkenerinnen berappelten sich allmählich und waren nachfolgend ein gleichwertiger Gegner. Eine gute Chance für Johanna Pospich nach feinem Schwaab-Steilpass vereitelte Gäste-Torsteherin Nika Zethner durch rechtzeitiges Herauslaufen (25.). Wenig später jedoch konnte der Anhang des TuS jubeln: Einen Abwehrfehler von Eintracht-Verteidigerin Melanie Krämer verwertete Nina Dietrich gedankenschnell und kaltschnäuzig zum 1:0 für ihre Farben (31.). Angefressen durch den Gegentreffer erhöhte der Aufsteiger die Schlagzahl. Und übernahm mit Beginn der zweiten Halbzeit vollends das Kommando gegen die nachlassende Viktoria. Während für die Eintracht Wiedemann nach einem Eckball knapp vorbei zielte (57.) und der Schuss von Johanna Straube abgeblockt wurde (60.), mussten auf der Gegenseite Kapitänin Julia Faupel und Jana Schwaab mit Wadenkrämpfen behandelt werden. Und es kam, wie es sich zuvor abzeichnete: Beim ersten Versuch noch gescheitert machte es Straube diesmal besser und versenkte das Spielgerät per Flachschuss zum verdienten 1:1 (68.). Unhaltbar für die sich achtbar schlagende Ersatztorhüterin Sophie Trost im Kasten des TuS. Die Gäste dominierten weiter, konnten jedoch die gut stehende Defensive der Elf des neuen Trainers Daniel Döring nicht mehr in Verlegenheit bringen.

 

Großenenglis II als Favorit nach Mardorf

HNA 16.03.2018

SCHWALM-EDER. In der Frauenfußball-Gruppenliga steht das Derby Mardorf gegen Großenenglis im Blickpunkt.
TSV Mardorf - TuS Großenenglis II (Sa. 16 Uhr). 0:10 verlor Mardorf das Hinspiel. „Die Mädels wissen, dass sie damals
eine unterirdische Leistung gebracht haben“, so Trainer Christian Kunz. Dass es diesmal ähnlich leicht wie im Hinspiel
wird, erwartet auch TuS Trainerin Sonja Wingefeld nicht.

 

Hessenliga: Großenenglis baut auf Stürmerin im Tor – Defensive ohne Stemmler

Trost sendet ein Zeichen

HNA 08.03.18 17:13

 

Großenenglis. Schwierige Aufgabe zum Auftakt: Im ersten Hessenliga-Heimspiel des Jahres treffen die Fußballerinnen des TuS Viktoria Großenenglis auf den starken Aufsteiger Eintracht Lollar (Sa. 16 Uhr). „Die absolute Überraschungsmannschaft der Saison. Sie haben die Euphorie als Neuling genutzt und werden mit viel Selbstvertrauen anreisen“, sagt der neue Viktoria-Trainer Daniel Döring mit gehörigem Respekt über den Tabellenvierten (23 Punkte).

Trotzdem soll die mit erst zwei Siegen magere Heimbilanz aufpoliert und das Polster auf die Abstiegsplätze vergrößert werden. Und das trotz der zu erwartenden schwierigen Platzbedingungen vorzugsweise mit viel Ballbesitz und flachen Pässen gegen die kunstrasenerprobten Mittelhessinnen. Dass es im Kampf um den Klassenerhalt nicht auf Einzelschicksale, sondern der Teamgedanke über allem steht, verkörpert bei der Viktoria derzeit niemand besser als Sophie Trost. Die Stürmerin hat sich nach einem Gespräch mit Döring bereit erklärt, die verwaiste Torhüterposition zu übernehmen. „Ich bin stolz auf sie, wie sie sich in den Dienst der Mannschaft stellt. Das sollte für alle ein Zeichen sein, sich daran ein Beispiel zu nehmen“, lobt der Coach die Einstellung der Offensivkraft. Deren Platz im Sturm machen Nadine Raue, Nina Dietrich und Johanna Pospich unter sich aus.

Auch die Abwehr des Tabellenachten muss umgebaut werden. Julia Stemmler fehlt zwei Wochen urlaubsbedingt. Ein herber Verlust für die TuS-Defensive, die es nun mit den gefährlichen Gäste-Akteurinnen Johanna Straube (9 Tore) und Julia Wieczorek (7) zu tun bekommt. Die beide beim 4:0 im Hinspiel erfolgreich waren. Allerdings kein Grund zur Beunruhigung für Trost. „Ich habe mit unserem Torwarttrainer gut gearbeitet und bin zuversichtlich, dass ich mein Team gut zwischen den Pfosten unterstützen werde“, sagt die 19-Jährige. Auch wenn sie aus ihrem Herzen keine Mördergrube macht und lieber in Zukunft wieder stürmen würde. (fsx)

 

TuS Großenenglis II - SG Hombressen/Udenhausen (Sa.14 Uhr).

Einen Sieg zum Einstand peilt Sonja Wingefeld als Nachfolgerin von TuS-Trainer Adrian Dieckmann an.

Gegen das Schlusslicht ist ihr Team klarer Favorit.

Das Spiel wurde abgesetzt!

 

TuS pocht auf Änderung

Hessenliga: Großenenglis reagiert auf Torwartsuche mit Antrag

HNA 06.03.2018

GROSSENENGLIS. Der TSV Viktoria Großenenglis hat ein Torhüterproblem. Darauf reagiert der Frauenfußball-Hessenligist nun mit einem Antrag an den Hessischen Fußball-Verband (HFV). Mit Nadine Mündel (privateGründe), Claudia Lehnhardt (Krankheit), Jana Mrosek (Verletzung) und jetzt auch Hinrunden-Stammtorhüterin Lisa-Maria Kaiser (Studium) muss ein Quartett bis auf Weiteres passen. Ein Transfer im Winter gelang dem Tabellenachten nicht. Die Lösung sollte Celine Ziegler aus den eigenen B-Mädchen sein, doch da macht den Borkenerinnen der HFV einen Strich durch die Rechnung. Dagegen wert sich die Viktoria. Großenenglis hat einen Antrag auf eine außerordentliche Satzungsänderung beim HFV gestellt. Das Ziel des klassen-höchsten heimischen Vereins ist es, eine flexible Regelungbeim Hochmelden der Spielerinnen in den Frauenbereich zu erwirken. Für Ziegler, die erst im Mai 16 Jahre alt wird, hatte die Viktoria sogar Einwilligungen der Eltern und vom Hausarzt eingeholt. Da jedoch das Talent noch zum jüngeren Jahrgang der B-Mädchen zählt, musste eine Sonderbewilligung des HFV her.

 

Dieser lehnte jedoch ab und verwies auf Paragraf 30 der Jugendordnung, wonach Spielerinnen aus dem jüngeren Jahrgang nur dann hochgemeldet werden können, wenn eine Fußballerin in ihrem Verein keine Spielmöglichkeit hat. Die Viktoria verfügt jedoch über ein B-Mädchen-Team. „Somit werden wir für unsere gute Jugendarbeit bestraft. Damit tut der HFV dem seit Jahren rückläufigen Mädchenfußball in Nordhessen keinen Gefallen“, klagt die TuS-Vorsitzende Birgitt Fasshauer an. Somit dürfte mit Sophie Trost eine Stürmerin als Notlösung zwischen die Pfostenrücken, wenn Großenenglisam Samstag gegen Lollar wieder ins Geschehen eingreift. Silke Sinning, die Verbandsausschuss-Vorsitzende für Mädchen- und Frauenfußball aus Knüllwald, macht Fasshauer keine Hoffnung: „Falls der HFV diesem Antrag gegen die geltenden Bestimmungen statt gibt, wird ein Präzedenzfall geschaffen, der dem Mädchenfußball schadet. Andere würden diesem Beispiel folgen und die B-Jugend wäre überflüssig.“ (fsx)

 

Großenenglis will eine Satzungsänderung beim HFV

Hessensport24.de 05.03.2018

 

Großenenglis - Birgitt Fasshauer, die erste Vorsitzende des TuS Viktoria Großenenglis, ist momentan auf den HFV und den Verbandsausschuss für Frauen- und Mädchenfußball nicht gut zu sprechen. Seit 39 Jahren wird in Großenenglis Frauenfußball gespielt und seit 34 Jahren Mädchenfußball.

„Mit viel Engagement und wenig Mitteln haben wir 2016 den Aufstieg in die Frauen-Hessenliga erreicht, eine weitere Mannschaft spielt in der Spitze der Gruppenliga und eine Dritte in der Kreisliga. Zwei Jugendmannschaften sind ebenfalls sehr erfolgreich unterwegs. Wir haben immer im Sinne des HFV gehandelt/gearbeitet. Ich selbst war von 1988-1999 Kreisreferentin für Mädchen und Frauenfußball im Kreisfußballausschuss Fritzlar-Homberg. Wir waren immer für die Vereine und ihre Sorgen da", so Birgitt Fasshauer.

Aber was der HFV, hier der Verbandsausschuss für Frauen und Mädchen im HFV, in seiner letzten Sitzung am 17.02. beschlossen hat, treibt der Vorsitzenden und ihrer Spartenleiterin Ramona Unzicker die Zornesröte ins Gesicht. „Mit Beginn der Serie 17/18 hatten wir je zwei Torfrauen für Viktoria I und Viktoria II. Durch private Gründe, Krankheit und Verletzung standen wir Ende des Jahres ganz ohne Torhüterin da. Eine Torfrau in der Winterpause zu finden war ein aussichtsloses Unterfangen", so Fasshauer.

Als letzte Möglichkeit blieb ein Sonderantrag an den HFV mit dem Ziel, ein Tormädchen von den B-Juniorinnen der Viktoria bereits ein halbes Jahr früher als die Satzung vorsieht, in der Hessenligamannschaft spielen zu lassen. Die B-Juniorin wird im Mai 2018 16 Jahre alt.

 

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Grossenenglis reist nach Neu-Isenburg

Döring in Hessenliga gefordert

Großenenglis. Nun wird es wieder ernst: Die Fußballerinnen des TuS Viktoria Großenenglis (8.) gastieren zum Hessenliga-Rückrundenauftakt beim Tabellenvorletzten TSG Neu-Isenburg (Sa. 18 Uhr). Bei derzeit fünf Punkten Vorsprung auf die Südhessinnen ein wichtiges Spiel um den Klassenerhalt. Das weiß auch der neue Hoffnungsträger des TuS, Trainer Daniel Döring. Seine Kampfansage: „Wir wollen auf Sieg spielen und uns von den Abstiegsrängen absetzen.“

So werden die Borkenerinnen mit einem 18 Spielerinnen umfassenden Kader anreisen. Bisher gibt es keine Stammplatzgarantien. Erst kurz vor dem Anpfiff soll die Aufstellung bekannt gegeben werden. Da Nikola Körbel (Lungenentzündung) ausfällt, dürften Julia Stemmler, Luisa Winter und Lea Unzicker ihren Platz in der Defensive sicher haben. Sie sollen das Pressingverhalten organisieren, ebenso die mannschaftstaktischen Ausrichtung. „Wir haben verschiedene Systeme getestet, um variabel während der Partie umstellen zu können“, sagt Döring. Ganz besonders gilt das für die offene Torhüterposition. Auch hier ist noch keine Entscheidung gefallen, da Stürmerin und Aushilfstorhüterin Sophie Trost angeschlagen ist.

Informationen über den Gegner hat sich der Übungsleiter nicht besorgt. Vielmehr soll sein Team selbst das Spiel bestimmen und mit einer konzentrierten Defensivleistung die bekannte individuelle Klasse der TSG-Offensive um Sanne Martens (acht Tore) und Sabrina Frank nicht zur Entfaltung kommen lassen. Damit am Samstagabend nicht mehr fünf, sondern schon acht Punkte zwischen beiden Kontrahenten um den Klassenerhalt liegen. (fsx)

 

Unsere Jüngsten bei der Hessenauswahl

Großenenglis. Verbandssportlehrerin Barbara Wolinski hat Janine Dülger , Victoria Pfaff und Nova Wicke zu einer Maßnahme (Training) der U12-Hessenauswahl für den 18.03.2018 nach Grünberg eingeladen. Herzlichen Glückwunsch! (la)

 

D-Juniorinnen gewinnen Wiesbadener Girlscup 2018 Indoor

 

Durch einen klaren 3:0-Sieg im Finale über die JFV Ebsdorfergrund, den Futsal-Regionalmeister Gießen/Marburg, gewannen die D-Juniorinnen der TuS Viktoria Großenenglis den Girls Cup 2018 in Wiesbaden. Weiterlesen...

 

Hessenliga: Viktoria baut auf vierten Trainer und sucht Torfrau

Döring als Glücksfall?

Großenenglis. Der vierte Coach der laufenden Saison soll es nun richten: Daniel Döring übernimmt wie berichtet das Traineramt beim Frauenfußball-Hessenligisten TuS Viktoria Großenenglis – vorläufig auf dessen Wunsch bis zum Rückrundenende. „Ein Glücksfall, dass wir kurzfristig einen geeigneten Trainer gefunden haben. Damit haben wir das Missverständnis der letzten drei Wochen korrigiert“, sagte TuS-Vorsitzende Birgitt Fasshauer. Dank eines Tipps einer ehemaligen Viktoria-Spielerin, die mit Döring bei der Post arbeitet, kam der Kontakt zum Edertaler zustande. Und wurde nach den laut Fasshauer unüberbrückbaren Differenzen zwischen Ex-Trainer Joachim Hohl, Vorstand und Spielführerin Julia Faupel fest verpflichtet. Das Ziel des ehemaligen Kreis- und Gruppenliga-Spielers ist allein der Klassenerhalt.

Erste Station bei den Frauen

„Wir brauchen eine bessere Stimmung im Umfeld und mehr Spaß im Team. Die Vergangenheit darf uns nicht mehr beschäftigen, jede bekommt eine neue Chance“, sagt der 33-Jährige, der bis vor kurzem in Bad Wildungen die Männer in der Gruppenliga coachte und mit der SG zweimal die Aufstiegsrelegation zur Verbandsliga erreichte. Zuvor hatte er sich als Spielertrainer in Wesetal und im Jugendbereich bei den A- und B-Junioren der JSG Edertal, mit der er den Aufstieg in die Gruppenliga schaffte, erste Meriten erworben. Seine Grundidee vom Fußball ist es, variabel anzugreifen. Disziplin und Teamgeist sind weitere Schlüsselwörter. Eine Sorge stellt sich ihm nun, die auch seine Vorgänger teilten: Großenenglis hat ein Torhüterproblem. Da es derzeit keine Nummer eins gibt, sich aus der Reserve kein Rückhalt anbietet und B-Mädchen Celine Ziegler aus Altersgründen noch nicht in Frage kommt, standen zuletzt mit Sophie Trost und Isabel Zimmer etatmäßige Stürmerinnen zwischen den Pfosten.

Von Fabian Seck

 

Frauenfußball: Hohl und Dieckmann weg

Viktoria entlässt Trainer

HNA 25.02.18 19:55

Großenenglis. Das ging schnell: Frauenfußball-Hessenligist TuS Viktoria Grossenenglis hat schon wieder einen neuen Trainer. Joachim Hohl, der das Team nach der Winterpause übernommen hatte, ist von Daniel Döring abgelöst worden. „Wir trennen uns einvernehmlich, die Vorstellungen waren zu verschieden,“ erklärte die Vorsitzende Birgitt Fasshauer. Der A-Lizenz-Inhaber wollte auf Anfrage nichts dazu sagen. Somit muss der 55-Jährige die Borkenerinnen ohne ein Pflichtspiel auf Rasen verlassen. Bei der Futsal-Kreismeisterschaft und beim Futsal-Hessenpokal war Hohl jeweils Zweiter mit dem TuS geworden. Damit kommt Großenenglis nun bereits auf vier Übungsleiter in dieser Runde. Nachdem Manuel Mrosek im Herbst zurückgetreten war, fungierte Ex-Trainer Andreas Käßner als Interimslösung, ehe sich die Viktoria für den Staufenberger entschied.

 

Bereits gestern feierte Döring, der zuletzt Männer-Gruppenligist Bad Wildungen trainierte, seinen Einstand im Test (3:2) bei Oberligist SVG Göttingen. Die Tore erzielten Carina Jäger, Jana Schwab und Anna Lena Wagner. Auch bei Viktoria II gibt es eine Änderung. Trainer Adrian Dieckmann hat laut Fasshauer aus persönlichen Gründen aufgehört. Sonja Wingefeld (Spielertrainerin) und Justine Rosek betreuen nun das Gruppenliga-Team. (sbs)

 

Zwei neue Schiedsrichterinnen für Großenenglis

Großenenglis. Mit zwei neuen Schiedsrichterinnen für Großenenglis endete der diesjährige Neulingslehrgang der Schiedsrichtervereinigung Schwalm-Eder an diesem Wochenende. Herzlichen Glückwunsch an Emma Schneider und Lena Pillkowsky. Beide spielen aktuell in der B-Jugend der TuS. (la)

Großenenglis II siegt 2:0 (1:0) im Test gegen die TSG Wilhelmshöhe

Großenenglis. Bei eisigen Temperaturen siegte die TuS Viktoria Großenenglis II 2:0 (1:0) auf dem Kunstrasenplatz in Fritzlar gegen die TSG Wilhelmshöhe. In der 29. Minute erzielte Sonja Wingefeld das 1:0 für die Gastgeberinnen. Nach der Halbzeit hatte das neue Team von Manuel Mrosek auch einige Chancen, bevor in der 78. Spielminute Mannschaftskapitänin Sabrina Siemon die Sieg für Großenenglis klarmachte. (la)

 

Generalprobe steigt in Göttingen

HNA 24.2.2018

Fußball. Hessenligist Tus Viktoria Großenenglis tritt eine Woche vor dem Rückrundenstart beim SVG Göttingen an (So. 15 Uhr). Das ist der Härtetest für das Team, sind die Gastgeber doch als Tabellensiebter in der Oberliga Niedersachsen ein Gegner auf Augenhöhe.

 

4:2 - Trost dreht frühen Rückstand

HNA 23.02.2018

Fußball. Nach anfänglichen Schwierigkeiten setzte sich Hessenligist TuS Viktoria Großenenglis im Testspiel mit 4:2 (3:1) beim starken Verbandsligisten KSV Hessen Kassel durch. Den frühen 0:1-Rückstand durch Viviane Munsch (5.) drehte Stürmerin Sophie Trost mit zwei Treffern zum 2:1 (13., 29.). Noch vor der Pause erhöhte Jana Schwaab (35.). In der Schlussphase mussten die Borkenerinnen nach dem Anschlusstreffer durch Munsch (76.) kurz um den Sieg zittern, ehe Nina Dietrich mit dem vierten Treffer alles klar machte (85.). (fsx)

 

Großenenglis gewinnt Test beim Verbandsliga-Zweiten KSV Hessen Kassel

Großenenglis. Beim Testspiel auf dem Kunstrasenplatz in Kassel gelang der TuS gegen den Verbandsliga-Zweiten KSV Hessen Kassel ein 4:2 (3:1)-Sieg. Für die Großengliserinnen traffen Sophie Trost (13., 29.) und Jana Schwaab (35.) vor Halbzeit sowie Nina Dietrich (85.). Die Treffer für die Heimmannschaft erzielte Viviane Munsch (5., 76.) (la)

 

Großenenglis testet heute Form in Kassel

HNA 21.02.2018

Fußball. Mit Blick auf den Rückrundenauftakt in zehn Tagen in Neu-Isenburg will sich Hessenligist TuS Viktoria Großenenglis in der vorletzten Vorbereitungswoche nun den Feinschliff holen. Neben vier Trainingseinheiten bestreiten die Borkenerinnen darüber hinaus am heutigen Mittwoch ein Vorbereitungsspiel beim Verbandsliga-Zweiten KSV Hessen Kassel (19.30 Uhr). TuS-Trainer Joachim Hohl erhofft sich durch diesen Prüfstein einen Sprung nach vorne in Sachen Fitness und Ballkontrolle.

 

Großenenglis ist Vize-Meister

HNA 20.02.18

Grünberg. Fast hätte es zum ganz großen Coup gereicht: Ungeschlagen und ohne Gegentreffer marschierten die Fußballerinnen vom TuS Viktoria Großenenglis ins Finale der Futsal-Hessenmeisterschaft, mussten sich dort aber Turnierfavorit Jahn Calden geschlagen geben. Als einziges Team fand der Hessenliga-Spitzenreiter im Endspiel über zweimal sieben Minuten die Lücke in der Abwehr der Borkenerinnen und triumphierte mit 3:0 (1:0).

„Da wurden uns die Grenzen aufgezeigt. Trotzdem war es insgesamt eine Top-Leistung, mir hat das Zusammenspiel gefallen“, freute sich Viktoria-Trainer Joachim Hohl über die gute Frühform zwei Wochen vor Beginn der Rückrunde. In der Vorrunde in Grünberg überzeugten seine Schützlinge mit vier Siegen und einem Unentschieden bei einem Torverhältnis von 16:0. Den zwei 5:0-Erfolgen zum Auftakt gegen Eschersheim und Bad Nauheim ließ der Futsal-Hessenmeister von 2016 ein 2:0 gegen Pohlheim und ein 4:0 gegen Ehringshausen folgen.

Einzig im bedeutungslosen letzten Vorrundenspiel begnügte sich der TuS mit einem 0:0 gegen Nieder-Ramstadt. Besonders hervorzuheben war der Auftritt der etatmäßigen Stürmerin Sophie Trost, die als Torhüterin die gegnerischen Angreiferinnen zur Verzweiflung brachte. (fsx)

 

Viktoria siegt im Test mit Dietrich im Tor

HNA 20.02.2018

Fußball. Im Testspiel gegen SV Anraff gewann Hessenligist TuS Viktoria Großenenglis mit 3:0 (0:0). Die Umstellung zur Pause auf ein System mit zwei Zehnern und einer Spitze machte sich sofort bemerkbar: Erst traf Jana Schwaab (49.), später erhöhten Luisa Winter (66.) und Lisa Heideroth (72.) auf 3:0. Einzige Problemzone bleibt die Torhüterposition: Da B-Juniorin Celine Ziegler noch nicht spielberechtigt ist, musste mit Nina Dietrich eine Feldspielerin das Tor hüten.

 

Frauen-Futsal in Grünberg: Viktoria hervorragender Zweiter

Grünberg. Beim 3. HFV Frauen-Futsal-Cup am gestrigen Sonntag gab es Futsal auf hohem Niveau in Grünberg zu sehen. Zwölf Mannschaften nahmen beim Futsal-Cup der Frauen teil. Auch die Viktoria war wieder dabei. Anders als im letzten Jahr trafen sich die Gruppensieger im Finale, die Zweit- und Drittplatzierten spielten um die weiteren Platzierungen. In der Gruppe B qualifizierte sich unsere TuS Viktoria Großenenglis nach vier Siegen und einem Unentschieden punktgleich mit der TSV Nieder-Ramstadt, aber mit dem klar besseren Torverhältnisses von 16:0 für das Endspiel. In der Gruppe A setzte sich ebenfalls mit 13 Punkten der TSV Jahn Calden durch. Es folgte ein hochklassiges und spannendes Finale, doch die Viktoria musste sich letztlich mit 0:3 geschlagen geben. Mit dem 2. Platz können die Großenengliserinnen trotzdem sehr zufrieden sein. Da auch das Testspiel am Freitag gegen Verbandsligist SV Araff mit 3:0 gewonnen wurde, sind die Signale positiv für die Rückrunde. (la)

 

TuS und TSV im Hessenpokal

HNA 16.02.2018

Frauenfußball-Hessenligist TuS Viktoria Großenenglis testet heute (19 Uhr) in Altwildungen gegen den Verbandsliga-Fünften SV Anraff seine Form. Am Sonntag nimmt die Viktoria am Futsal-Hessenpokal in Grünberg teil, zu dem auch der zweite heimische Vertreter, Kreismeister TSV Mardorf, ein Team stellen wird. (zkv/fsx)

Das Testspiel der 2. Mannschaft am Samstag in Gombeth gegen Kreisoberligist SV Konnefeld fällt aus!

 

Viktoria sieht Mrosek im ersten Test wieder

HNA 09.02.2018

Frauenfußball. Seit Anfang Februar rollt bei Hessenligist Viktoria Großenenglis wieder der Ball. Nach intensiven Einheiten steht nun das erste Testspiel mit Neu-Trainer Joachim Hohl beim abstiegsgefährdeten Verbandsligisten TSG Wilhelmshöhe an (Sa. 15 Uhr). Ein ganz besonderes Vorbereitungsspiel, denn die Borkenerinnen treffen dabei auf ihren Ex-Trainer Manuel Mrosek, der seit drei Wochen beim Gegner tätig ist. (fsx)

 

Training mal anders

08.02.2018

Gestern hieß es Training mal anders, eine Trainingsgruppe unserer Ersten fand gestern den Weg nach Heiligenrode um zusammen mit den Handballerinnen des TSV 1892 Heiligenrode Handball zu Trainieren. Bei einer ausgiebigen sowie anstrengenden Einheit, konnten sich die Mädels gegenseitig austauschen und zeigen was sie in ihrem jeweiligen Sport so drauf haben.

 

 

 

 

 

 

Hessensport24.de

Sonntag, 28. Januar 2018 08:23 Uhr

Frauenfutsal: Hallenkreismeisterschaft in Homberg

 

Homberg - Hallenkreismeister im Schwalm-Eder-Kreis 2018 bei den Frauen wurde der TSV Mardorf, der sich den Titel wie schon im Vorjahr sicherte. Bei dem Turnier in Homberg, an dem insgesamt fünf Vereine mit sechs Teams teilnahmen, belegte der Hessenligist TuS Großenenglis den zweiten Rang vor der SG Ellenberg/Gudensberg, der SG Bad Zwesten-Urfftal, dem TSV Obermelsungen und dem TSV Mardorf II. Spielerin des Turniers war Mardorfs Torhüterin Yasmin Höse, die in allen Partien ohne Gegentor blieb.

Bildergalerie (Lanzke)

Bildergalerie (Trollhagen)

HNA-Bericht vom 30.01.2018

 

 

Fußball-Hessenliga: Joachim Hohl will TuS Viktoria Großenenglis voranbringen – Celine Ziegler rückt auf

Mit A-Lizenz bereit für Vollgas

Großenenglis. Manchmal muss man zu seinem Glück gezwungen werden. Ein Zettel der Tochter war’s, der Joachim Hohl zum TuS Viktoria Großenenglis geführt hat. Zwei Nummern standen darauf. Eine war von Birgitt Fasshauer, der Vorsitzenden des Hessenligisten. Schnell lagen beide beim Telefonat auf einer Wellenlänge – und freuen sich nun auf die Zusammenarbeit, die am Freitagabend beim Neujahrsmeeting in Großenenglis mit der Vorstellung des neuen Trainers begann.

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Sechs Teams bei Hallenmeisterschaft

HNA 27.12.2017

SCHWALM-EDER. Das Teilnehmerfeld für die Futsal-Hallenkreismeisterschaft der Frauen steht. Am Samstag, den 27. Januar spielen ab 11 Uhr in der Großsporthalle Homberg sechs Mannschaften um den Titel: Titelverteidiger TSV Mardorf mit zwei Teams, TSV Obermelsungen, SG Bad Zwesten/Urfftal, SG Ellenberg/Gudensberg und TuS Viktoria Großenenglis. (zvw)

 

Joachim Hohl Trainer in Großenenglis

HNA 22.12.2017

Fußball. Frauen-Hessenligist Viktoria Grossenenglis hat mit Trainer Joachim Hohl einen Nachfolger für Manuel Mrosek gefunden. Das bestätige nach einigen Sondierungen TuS-Vorsitzende Birgitt Fasshauer. Der Fußballlehrer (A-Lizenz seit 1999) war von 2004 bis 2008 DFB-Stützpunkttrainer in Göttingen und von 2012 bis 2014 Trainer der U 18 bei Eintracht Braunschweig und freut sich nach eigenem Bekunden auf seine neue Aufgabe.

 

Hessenliga: Viktoria hofft wieder - große Ausgeglichenheit

Mit neuem Schwung

HNA 01.12.17 17:57

Großenenglis. Ab in die Winterpause: Mit dem Spitzenspiel am vergangenen Samstag zwischen dem Zweiten Opel Rüsselsheim und Tabellenführer Jahn Calden (1:4) ist eine aufregende erste Halbserie in der Frauenfußball-Hessenliga zu Ende gegangen. Aufregend, weil nicht nur der TuS Viktoria Großenenglis für negative wie positive Schlagzeilen sorgte, sondern weitere Überraschungen an der Tagesordnung waren.

 

Bereits der erste Spieltag der neuen Saison zeigte: Alles ist möglich in dieser Liga. Die Borkenerinnen trumpften beim 8:0 gegen Aufsteiger Pfungstadt gehörig auf, Ex-Regionalligist Calden schickte Mitabsteiger Wetzlar II mit einem 12:1-Kantersieg nach Hause und Aufsteiger Eintracht Lollar überrumpelte Vizemeister Rüsselsheim mit 6:2. Apropos Lollar: Die Mittelhessinnen sind bisher das Überraschungsteam der Saison. Lange Zeit auf dem zweiten Tabellenplatz liegend, glänzten sie vor allem dank des Heimvorteils auf ihrem maroden Kunstrasenplatz mit fünf Siegen aus sechs Partien (darunter ein 4:0 gegen Großenenglis). Neben der Eintracht präsentierte sich auch Mitaufsteiger Pfungstadt spielstark. Für die TuS-Vorsitzende Birgitt Fasshauer steht deshalb fest: „Aufgrund der guten Aufsteiger kann mittlerweile fast jeder jeden schlagen. Die Liga ist so ausgeglichen wie nie.“ So trennt Wetzlar II als Fünftplatzierter nur fünf Punkte von einem Abstiegsplatz. Eine Enttäuschung für die Reserve des Zweitligisten, die wie der Vorletzte aus Neu-Isenburg, immerhin Vorjahresdritter, höher eingeschätzt wurde. Ganz oben sieht es nach dem prognostizierten Alleingang der Caldener Überflieger aus. Spannung bietet somit wahrscheinlich nur noch der Kampf um die Torjägerkanone zwischen Opel-Angreiferin Ginalolita Buglisi (12 Spiele/ 25 Tore) und Jahn-Stürmerin Johanna Hildebrand (11/24).

 

Mit solch‘ fußballerischer Qualität kann Viktoria Großenenglis zwar nicht dienen, beim Team um die erfahrenen Akteurinnen Julia Faupel, Nadine Raue und Johanna Pospich ist nach vier Punkten aus den abschließenden zwei Spielen vor der Winterpause immerhin ein Aufwärtstrend zu erkennen. Der Trainerwechsel, nachdem Andreas Käßner übergangsweise das Amt von Manuel Mrosek übernommen hatte, zeigte Wirkung. „Es kam ein neuer Schwung in die Mannschaft. Wir sind im Training und im Spiel über unsere Grenzen gegangen“, registrierte Spielführerin Faupel eine veränderte Einstellung, die für die restlichen zehn Spiele und den zu erwartenden Abstiegskampf hoffen lässt. Zuvor waren fast alle Spielerinnen unter ihren Möglichkeiten geblieben. Die schnellen Außen Faupel und Anna Lena Wagner hingen häufig in der Luft, weil sie aus dem Zentrum von Carina Jäger oder Jana Schwaab zu selten in Szene gesetzt wurden. Auch im Sturm haperte es allzu oft an der Durchschlagskraft, sodass erst im fünften Auswärtsversuch das erste Tor gelang. Auf den dritten Sieg musste die Viktoria zehn Spieltage warten. Einziger Lichtblick: die fast immer tadellos agierende Torhüterin Lisa Maria Kaiser und die Neuzugänge Laura Festor sowie Nikola Körbel deuteten vielfach ihr Potenzial an und sind aus der Dreier-Abwehrkette nicht mehr wegzudenken. Auch Luise Hertel meisterte den Sprung von der Gruppenliga in die Hessenliga auf Anhieb.

Von Fabian Seck

 

Hessenliga: Großenenglis gelingt beim 3:1 beim Schlusslicht der erste Auswärtssieg

Käßner-Abschied mit Sieg

Niedernhausen. Befreiungsschlag geschafft: Der TuS Viktoria Großenenglis geht mit einem 3:1-Sieg bei der SG Ueberau in die Winterpause der Frauenfußball-Hessenliga. Die ersten drei Auswärtspunkte der Saison beim Schlusslicht lassen die Borkenerinnen nach einer aufreibenden ersten Saisonhälfte durchatmen und auf dem achten Platz überwintern.

Auch wenn sich die Viktoria zunächst spielerisch schwer tat auf dem Kunstrasenplatz der Südhessinnen, stimmte die Einstellung. Kämpferische Vorarbeiterin war wieder einmal Julia Faupel, die mit ihren beiden Treffern zur 2:0-Führung den Weg zum Sieg ebnete. Dabei zahlte sich ein Positionswechsel der Spielführerin, sonst immer auf Linksaußen eingesetzt, mit Rechtsaußen Anna Lena Wagner. Erst bediente Wagner die nach innen ziehende Faupel im richtigen Moment durch die Schnittstelle, die anschließend SG-Torfrau Ann-Katrin Burger umkurvte und zum 1:0 einschob (34.). Dann war es Angreiferin Johanna Pospich, die mustergültig für die durchstartende 22-Jährige vorbereitete – 2:0 (40.).

Nach dem Wechsel erhöhten die Gastgeberinnen den Druck auf das Tor von Viktoria-Torhüterin Lisa Maria Kaiser und kamen folgerichtig zum Anschluss: Die Gäste-Defensive war einen Moment unachtsam und ließ Lea Völger zu viel Platz. Die SG-Torjägerin bedankte sich mit einem satten 22-Meter-Schuss ins linke Eck zum 1:2 (60.).

Danach war die Partie wieder offen, beide Teams hatten ihre Chancen. Die beste vergab Pospich, die nach einer Wagner-Flanke an Burger scheiterte (75.). Wenig später war die SG-Torhüterin dann aber machtlos: Die eingewechselte Nele Knauf legte auf Jana Schwaab ab, die mit einem zielgenauen Abschluss den Sieg perfekt machte (85.). Für die letztjährige Top-Torjägerin Schwaab endete damit die seit dem vierten Spieltag andauernde Torflaute.

Ein Extralob von Trainer Käßner verdiente sich die 17-jährige Nikola Körbel, die im defensiven Mittelfeld überzeugte und sich auf ihrer anschließenden Geburtstagsfeier mit ihren Teamkolleginnen über drei wichtige Punkte freute. Für Käßner selbst endete mit dem Erfolg seine vierwöchige Mission. „Ich wünsche den Mädels eine geruhsame Winterpause und dem künftigen Cheftrainer viel Erfolg für den Auftrag Klassenerhalt in der Rückrunde“, verabschiedete sich der 32-Jährige. • Großenenglis: Kaiser – Unzicker, Wanner, Körbel – Hertel, Jäger – Wagner, Schwaab, Faupel – Trost (80. Knauff), Pospich (87. Raue). (fsx)

Hessenliga: Viktoria reist zum Letzten Ueberau

Coach Käßner: „Alles oder Nichts“

Großenenglis. „Es ist ein Alles-oder-Nichts-Spiel. Gegen den Tabellenletzten ist ein Sieg Pflicht.“ Das sagt Andreas Käßner, der als Interimstrainer mit Viktoria Großenenglis in der Frauenfußball-Hessenliga bei der SG Ueberau (Sa. 14.30 Uhr) in der Pflicht steht. Drei Punkte müssen also her, um sich zumindest ein kleines Polster zur Abstiegszone zu erarbeiten.

Wie wichtig die Borkenerinnen diese Partie nehmen, zeigt der freiwillige Verzicht auf das Regionalpokal-Endspiel gegen Jahn Calden am vergangenen Mittwoch. Mit der Konsequenz, dass die Viktoria damit auch nicht mehr zur Teilnahme am Hessenpokal berechtigt ist – sportlich hatte Großenenglis das Ticket als Finalist nämlich eigentlich bereits in der Tasche.

Volle Konzentration also auf das Duell mit den Südhessinnen, die zuletzt mit einem 2:2 beim Tabellendritten Wiesbaden aufhorchen ließen. Zu Hause holte Ueberau erst einen Punkt beim 1:1 gegen den Vorletzten SG Bornheim und steht mit fünf Punkten Rückstand auf das rettende Ufer unter Zugzwang. Besonders zu beachten beim Aufsteiger ist Lea Völger, die mit acht Treffern die Hälfte aller SG-Tore erzielte. Laut Käßner soll sich Nikola Körbel um die enge Bewachung der SG-Angreiferin kümmern.

Kopfzerbrechen bereitet dem Übergangstrainer jedoch noch die weitere Aufstellung in der Defensive neben der seit Dienstag 17-Jährigen. Denn Verteidigerin Laura Festor (Auslandsaufenthalt) fehlt definitiv. Hinter dem Einsatz von Torfrau Lisa Maria Kaiser (Schulterprobleme) steht ein Fragezeichen. Für sie stünde als Ersatz im Tor Alleskönnerin Nele Knauf bereit.

Besser sieht die Personallage in der Offensive aus: Flügelspielerin Anna-Lena Wagner wird in die Startelf zurückkehren und soll mit präzisen Pässen und Flanken Sophie Trost in gute Abschlusssituationen bringen. „Wir müssen einfach wieder mehr Tore erzielen“, fordert Käßner, der auf die zuletzt erfolgreiche Taktik aus dem Spiel in Pfungstadt vertraut. Der 32-Jährige hofft auf einen positiven Jahresabschluss: „Meine Mädels sollen mit einem guten Gefühl in die Winterpause gehen, um im nächsten Jahr unter neuer Führung den Klassenerhalt frühzeitig klarzumachen.“ Dafür hilft nur ein Sieg. (fsx)

 

Regionalpokal: TuS verzichtet auf das Finale

HNA 08.11.17
Großenenglis. Das für heute in Espenau geplante Regionalpokal-Endspiel zwischen dem TSV Jahn Calden und TuS Viktoria Grossenenglis findet nicht statt. Nach der erneut aufgetretenen Schulterverletzung von TuS-Torfrau Lisa Maria Kaiser hat sich Großenenglis dafür entscheiden, auf das Finale zu verzichten.

„Im Fokus steht für uns der Klassenerhalt in der Hessenliga und damit unser Spiel am kommenden Samstag in Ueberau“, erklärte Viktoria-Vorsitzende Birgitt Fasshauer, die zudem mit der unglücklichen Ansetzung des Spiels hadert. Denn: Im Rahmenterminplan des Hessischen Fußballverbandes und zu Beginn der Pokalrunde war eigentlich der 31. Oktober als Endspieltag angesetzt. Doch eine Woche vorher wurde von der Klassenleitung entschieden, dass Jahn Calden genau an diesem Tag das Pflichtspiel in Ueberau bestreiten soll.

 

Regionalpokal: Viktoria und Jahn schonen Stammkräfte –

Ticket für Hessenpokal sicher

Käßner erwartet Abwehrschlacht
HNA 06.11.17 17:08

Großenenglis. Es ist das erwartete Finale: Im Regionalpokal-Endspiel zwischen dem TSV Jahn Calden und der TuS Viktoria Großenenglis treffen die beiden besten Frauenfußball-Teams Nordhessens aufeinander (Mi. 19 Uhr, Espenau-Hohenkirchen).

Damit kommt es bereits zum zweiten Vergleich zwischen den beiden Hessenligisten. In der Liga hielten die Borkenerinnen lange Zeit gut mit und unterlagen erst durch Treffer in der Endphase 0:4. Keine Überraschung also, dass die Viktoria für Interimstrainer Andreas Käßner als klarer Außenseiter in die Begegnung geht. „Calden hat fast jeden Gegner nach Belieben dominiert und mindestens vier Tore geschossen“, weiß Käßner, der deshalb seinen Fokus ganz klar auf das letzte Hinrundenspiel am Samstag gegen die SG Ueberau richtet.

Demnach werden im Vergleich zur vergangenen Liga-Partie in Pfungstadt (1:1) einige etablierte Kräfte eine Pause erhalten. Das bedeutet aber nicht, dass der Viktoria-Coach den Regionalpokal-Titel – auch wenn beide bereits für den Hessenpokal qualifiziert sind – kampflos abschenken wird. „Ich erwarte eine Abwehrschlacht meines Teams“, sagt der 32-Jährige, der wenig Verständnis für die Ansetzung in den nur sieben Kilometer von Calden entfernte Espenauer Ortsteil Hohenkirchen hat. Auch deshalb würde ein etwaiger Erfolg gegen den „eigentlichen Regionalligisten“ (Käßner), der sich als Ziel den Hessenpokal-Titel gesetzt hat, um wie in diesem Jahr wieder im DFB-Pokal teilzunehmen, einer Sensation gleichen.

Damit dies gelingen könnte, lautet die oberste Priorität des Hessenliga-Achten: Kompakt verteidigen und Nadelstiche setzen, um so den dominanten Caldenerinnen wenig Platz zu lassen. Entscheidend wird auch der Auftritt von Nikola Körbel als Bewacherin der Hessenliga-Toptorschützin Johanna Hildebrandt (24 Treffer in 10 Spielen) sein. Jedoch steht noch ein Fragezeichen hinter dem Einsatz der TSV-Angreiferin, die wie die Stammkräfte Leonie Klement, Sharon Braun und Arlene Rühmer für die anstehenden Meisterschaftsspiele geschont werden könnte. Dagegen wird die aus Edermünde stammende Ex-Bundesligaakteurin Jil Ludwig auflaufen. „Ich glaube, es wird offener und knapper als in der Liga zugehen“, sagt Jahn-Trainer Wolfgang Berndt. (fsx)

 

Hessenliga: Viktoria stoppt Talfahrt durch 1:1

Julia Faupel gelingt erstes Auswärtstor
HNA 05.11.17 20:28
Pfungstadt. Der Auftakt ist geglückt: Im ersten Frauenfußball-Hessenligaspiel unter Interimstrainer Andreas Käßner holte die TuS Viktoria Großenenglis mit einem 1:1 (0:0)-Unentschieden beim TSV Pfungstadt ihren zweiten Auswärtspunkt der Saison. Damit stoppten die Borkenerinnen den Negativtrend der letzten Wochen, schweben aber weiterhin in Abstiegsgefahr. Und auch das erste Auswärtstor in der laufenden Spielzeit gelang: Nach einem Steilpass von Sophie Trost war die schnelle Julia Faupel nicht mehr zu halten und sorgte mit dem 1:1-Endstand für Erleichterung bei den Gästen (57.). Zuvor hätte die Viktoria-Spielführerin bereits die Führung erzielen können (10.), war aber ebenso wenig erfolgreich wie Luisa Winter bei ihrer Direktabnahme nach einer Faupel-Flanke (25.).

Anders das Heimteam, das eine ihrer wenigen Chancen nach einem haarsträubenden Ballverlust der Viktoria und einem anschließenden Foulspiel 20 Meter vor dem Gäste-Gehäuse zur 1:0-Führung nutzte: Carina Leinweber zirkelte den fälligen Freistoß in die Maschen (53.). „Nach dem Rückstand gingen jedoch nicht wie in den letzten Wochen die Köpfe nach unten, sondern es wurde weiter gekämpft“, lobte Käßner die Moral seiner Schützlinge, die wenig später durch den Faupels Treffer belohnt wurde.

Neben der laufstarken Flügelspielerin - dessen Pendant auf der rechts, Anna Wagner, aus familiären Gründen fehlte - präsentierte sich Carina Jäger in blendender Verfassung und meldete im Mittelfeldzentrum TSV-Antreiberin Alina Kubal ab. Zudem glänzte in der Defensive das 16-jährige Abwehrtalent Laura Festor mit enormer Abgeklärtheit.

Nur im Spiel nach vorne schlichen sich noch zu häufig Fehler ein. „Der finale Pass im letzten Drittel kam zu selten an“, monierte der Viktoria-Übergangstrainer, der sich trotz der Offensiv-Schwächen fast noch über den ersten Auswärtsdreier hätte freuen dürfen. Mareike Wanner vergab aber aussichtsreich per Kopf nach einer Ecke der eingewechselten Nadine Raue (75.). • Viktoria: Kaiser - Festor, Wanner, Körbel - Winter (80. Hertel), Unzicker, Jäger, Schwaab (61. Raue), Faupel - Pospich, Trost. (fsx)

 

 

Das erste Auswärtstor ist fällig

Hessenliga: TuS ohne Rosek und Wanner

HNA 03.11.2017

GROSSENENGLIS. Die erste Bewährungsprobe für Andreas Käßner steht an: Der Interimstrainer des Frauenfußball-Hessenligisten TuS Viktoria Großenenglis (8.) gastiert mit seinem Team beim TSV Pfungstadt (Sa. 14.30 Uhr). Eine enorm wichtige Partie, gilt es doch mit einem Sieg den Anschluss zum Tabellensechsten herzustellen und sich für das Regionalpokal-Finale gegen Jahn Calden (Mi.) Selbstvertrauen zu holen.

Noch vor etwas mehr als zwei Monaten sah die Lage bei den Gästen ganz anders aus. Dank eines 8:2-Erfolgs zum Saisonauftakt war die Euphorie groß. Gegner damals: Pfungstadt. „Das Spiel darf nun jedoch kein Maßstab sein und muss aus den Köpfen der Spielerinnen raus“, weist der neue Übungsleiter darauf hin, dass beim TSV damals die halbe Stammelf fehlte. Seitdem hat sich der Aufsteiger bestens im oberen Mittelfeld der Liga etabliert. Die Viktoria gewann dagegen nach dem zweiten Spieltag keine Partie mehr. Und schoss auswärts (0:13) noch kein Tor. Das ist nun, so Käßner, „fällig“. Dazu hat er im Training an den „Grundtugenden des Abstiegskampfes“ gearbeitet: Ausdauer, Zweikampfverhalten, Passspiel - und vor allem Torabschluss.

Außerdem plant der Neu-Trainer die formstarken Reserve-Spielerinnen Nele Knauf und Lara Wessel in den Kader zu beordern. Hingegen fallen die erfahrene Justine Rosek, die sich in der Nachspielzeit der vergangenen Reserve-Partie verletzte, und Abwehrchefin Mareike Wanner berufsbedingt aus. Auch die Gastgeberinnen um Jill Bohling und Ausnahmespielerin Alina Kubal (beide vier Treffer) haben als zweitschwächster Angriff der Liga Offensivprobleme. Also bauen sie in Bestbesetzung auf ihre stabile Abwehr, um das erste Auswärtstor der Viktoria zu verhindern. Und um den Abstand nach unten zu vergrößern. (fsx)

 

Großenenglis II ganz spät besiegt

HNA 30.10.2017

Frauenfußball. Der TuS Viktoria Großenenglis II hat im Gruppenliga-Spitzenspiel gegen die SG Landau/Wolfhagen 1:2 (0:0) verloren. Ärgerlich für die Viktoria, dass Lara Wessel das mögliche 1:0 liegen ließ (46.). Anna Schäfer (85.) und Hannah Schaaf (87.) brachten den Auswärtssieg spät auf den Weg. Justine Rosek konnte nur noch verkürzen.  Die Rückrunde beginnt am 10.3.2018 mit einem Heimspiel gegen die SG Hombressen/Udenhausen.

 

Großenenglis III ist Herbstmeister

Großenenglis. Die fantastische 3te ist Herbstmeister. Mit einem klaren 4:1 (2:0) -Sieg gegen Flechtdorf 2 durch zwei Tore durch Sonja Heideroth sowie Treffern von Ramona Unzicker und Anne Bachmann geht die 3. als Tabellenführer in die Winterpause. Mit sechs Siegen und einem Unentschieden und nur einer Niederlage steht das Team verdient an der Spitze der Kreisliga B. Die Rückrunde startet am 10.3.2018 beim der FSG Diemeltal/H./O./Z. in Trendelburg.

 

TuS peilt Spitze an

HNA 27.10.2017

SCHWALM-EDER. Tabellenführer über Nacht: Mit diesem Anreiz gehen die Spielerinnen des TuS Viktoria Großenenglis
II in das Spitzenspiel der Frauenfußball-Gruppenliga gegen die SG Landau/Wolfhagen.

TuS Viktoria Großenenglis II - SG Landau/Wolfhagen (Sa.,14.30 Uhr).

TuS-Coach Adrian Dieckmann weiß um die Brisanz der Partie gegen den aktuellen Tabellenführer: „Diese Spiele entscheiden die Meisterschaft.“ Da seine Mannschaft zuhause antritt und zuletzt mit guten Leistungen überzeugt hatte, peilt der Trainer einen Heimsieg an – um auch mit einem positiven Gefühl in die anschließende Winterpause zu gehen. Ihm fehlen allerdings mit Rojin Balica, Jennifer Giehl, Sonja Wingefeld, Jannina Kling und Maria Unbehaun gleich fünf Spielerinnen.

 

Großenenglis: In der Winterpause Dauerlösung für Trainerposition geplant

Andreas Käßner übernimmt

HNA 25.10.17 17:37

 

Großenenglis. Die Ära von Trainer Manuel Mrosek beim heimischen Frauen-Fußballhessenligisten TuS Viktoria Großenenglis ist beendet. Nach seinem Rücktritt in Absprache mit dem TuS-Vorstand am Sonntagabend verabschiedete sich der Übungsleiter im Training am Montag von der Mannschaft. Die 1. Vorsitzende Birgitt Fasshauer bedankte sich für die erfolgreiche Arbeit in den letzten fünf Jahren, sah jedoch die Trennung als beste Lösung für den Verein an: „Wir haben am Samstag in Marburg maßlos enttäuschte Spielerinnen, Eltern, Freunde und Fans gesehen. Wir mussten diese Talfahrt stoppen und waren in der Pflicht zu handeln, weil der Trainer selbst nicht wusste, wann er die Mannschaft verloren hat.“

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Viktoria II siegt für Wingefeld

HNA 23.10.2017

SCHWALM-EDER. Mit einem 3:2-Sieg im Derby beim TSV Obermelsungen bleibt der TuS Viktoria Großenenglis II in der Spitzengruppe der Frauenfußball-Gruppenliga.

 

TSV Obermelsungen - TuS Viktoria Großenenglis II 2:3 (1:2).

Das Derby wurde überschattet von der schweren Verletzung von Sonja Wingefeld. Die gelernte Stürmerin hatte an alter Wirkungsstätte zwischen den Pfosten gestanden, weil Trainer Adrian Dieckmann keine etatmäßige Torfrau aufbieten konnte. In einem Zweikampf hatte Wingefeld das Knie einer Gegenspielerin ins Gesicht bekommen und war bewusstlos liegen geblieben. „In solchen Momenten rückt der Fußball komplett in den Hintergrund“, sagte Dieckmann. Die 32-Jährige kam mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus. Erste Diagnose: schwere Gehirnerschütterung, Nasenbeinbruch und Haarriss im Jochbein. 20 Minuten war die Partie unterbrochen. Anschließend schafften es die Gäste, den Schock schnell zu verdauen und den Schalter noch mal umzulegen. Obermelsungens Lena Beil unterdessen ärgerte sich darüber, dass ihr Team nach dem frühen 1:0 zu passiv war und sich in der 60. Minute einen Fehler leistete, der zum entscheidenden 3:2 führte. Tore: 1:0 Jana Diehl (10.), 1:1 Justine Rosek (32.), 1:2 Lara Wessel (45.), 2:2 Franziska Ebert (54.), 2:3 Nele Knauff (60./Foulelfmeter).

 

Hessensport24.de Montag, 23. Oktober 2017 06:31 Uhr

TuS Großenenglis aktuell: Manuel Mrosek wirft das Handtuch

Großenenglis - Manuel Mrosek ist von seinem  Posten als Trainer bei der TuS Großenenglis mit sofortiger Wirkung zurückgetreten. Ausschlaggebend war die 0:8-Klatsche am Samstag bei der SF BG Marburg.

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Hessenliga: Höchste Hessenliga-Pleite für TuS

Manuel Mrosek tritt nach 0:8 zurück

HNA 22.10.17 20:44
Marburg/Großenenglis. Manuel Mrosek ist als Trainer des TuS Viktoria Großenenglis zurückgetreten: In der Frauenfußball-Hessenliga hatte es beim Tabellenvorletzten SF BG Marburg eine 0:8 (0:5)-Klatsche gesetzt. Das war die deutlichste Niederlage in Hessens höchster Spielklasse. Nur einmal – am 4. März – gab es eine ebenso klare Pleite bei der TSG Neu-Isenburg.
„Ich ziehe damit die Konsequenzen aus den wiederholt desolaten Auftritten in den letzten Wochen, die ich mir nach dem doch sehr guten Saisonstart nicht erklären kann“, teilte er am späten Sonntagabend via WhatsApp mit. Mrosek hatte das Team 2013 übernommen und es 2015 zur Meisterschaft in der Verbandsliga geführt.

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Kreisliga B: TuS Großenenglis III unterliegt deutlich

Baunatal/Großenenglis. Die fantastische 3te konnte gegen das junge Team von Eintracht Baunatal nur eine Halbzeit mithalten und unterlag 0:8 (0:2), bleibt aber an der Tabellenspitze. Im letzten Spiel vor der Winterpause ist am Samstag Flechtdorf II zu Gast im Stadion an der Lehmkaute.

 

Hessenliga: Wagners Einsatz in Marburg fraglich

Mit Jäger raus aus dem Tabellenkeller

HNA 19.10.17 18:54
Großenenglis. Pokalfinale erreicht: Die Fußballerinnen von TuS Viktoria Großenenglis haben am Mittwoch kampflos den Einzug in das Regionalpokal-Endspiel geschafft. Gegner Wilhelmshöhe trat nicht an. Im Endspiel kommt es am 31. Oktober zum erneuten Aufeinandertreffen mit Ligakonkurrent Jahn Calden. Doch nun aber erst einmal wieder Hessenliga-Alltag nach zweiwöchiger Spielpause: Die Borkenerinnen gastieren beim Vorletzten SF BG Marburg (Sa. 16 Uhr) - eine richtungsweisende Partie gegen einen direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt.
Trainer Manuel Mrosek versucht jedoch die Brisanz aus der Begegnung zu nehmen: „Das ist kein Endspiel. Wir kennen den Gegner und wollen an die gute kämpferische Leistung zuletzt anknüpfen.“ Im vergangenen Heimspiel gegen Gläserzell stimmte endlich wieder die Einstellung der Viktoria, die laut Mrosek ähnlich wie die „Wundertüte Marburg“ eigentlich weiter oben in der Tabelle stehen müsste. Damit der Sprung aus der Abstiegszone gelingt, sind einige taktische Umstellungen geplant, die im Training besprochen wurden. „Wir wollen aktiver vorne anlaufen und die gegnerische Defensive mehr beschäftigen“, sagt Mrosek. Personell plant der TuS-Coach mit der wiedergenesenen Carina Jäger und Mareike Wanner im zentralen Mittelfeld, die für mehr Schwung und Torgefahr sorgen sollen. Auf den Außen ist der Einsatz von Flügelflitzerin Anna Lena Wagner (Fersenprobleme) noch fraglich. Als Alternativen stünden Nikola Körbel und Luisa Winter bereit. Die ebenso wie ihre Mitspielerinnen nach laufintensiveren Einheiten in der Spielpause mit Reserve-Trainer Adrian Dieckmann wieder einen frischeren Eindruck machten.
Das Ziel aus den restlichen drei (Auswärts)-Spielen bis zur Winterpause lautet sechs Punkte. Hierfür muss jedoch die eklatante Schwäche auf gegnerischen (Kunstrasen)- Plätzen mit dem ersten Sieg beendet werden. Außerdem gilt es, vor allem die extrem schnelle Außenspielerin der Mittelhessinnen Giulia Sortino sowie Kapitänin Theresa Goy nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Um einen wichtigen Schritt Richtung Klassenerhalt zu machen. (fsx)

 

Gruppenliga: TSV Obermelsungen - TuS Viktoria Großenenglis II (Sa. 15 Uhr).

HNA 19.10.17 18:54

29 Tore in sieben Partien hat die Reserve bereits erzielt. Da verwundert es kaum, dass Lena Beil, Mannschaftsverantwortliche bei den Gastgebern, vor dem Derby vor allem die Defensive in die Pflicht nimmt. „Wir müssen taktisch clever agieren“, fordert sie. Ihr Gegenüber Adrian Dieckmann erwartet ein Duell auf Augenhöhe. Allerdings muss der Coach auf seine zentrale Mittelfeldspielerin Rojin Balica verzichten, die erst wieder zur Rückrunde zur Verfügung stehen wird. „Um dieses Kreativdefizit zu schließen, haben wir die letzten zwei Wochen intensiv an unsere Lauf- und Passwegen gearbeitet.“

Kreisliga B: TuS Großenenglis III kampflos Sieger

Großenenglis. Die fantastische 3te grüßt auch nach dem 6. Spieltag weiterhin von der Tabellenspitze. Das Spiel gegen die Mädels vom FSV Kassel musste leider ausfallen, da der Tabellenzweite aus Kassel keine Mannschaft stellen konnte.  Nächstes Wochenende geht es zu Eintracht Baunatal.

 

Hessenliga: Großenenglis kassiert Ausgleich neun Minuten vor Schluss.

Kleiner Aufwärtstrend beim 2:2
HNA 08.10.17 19:09 von Bernd Knauff
Großenenglis. Es wurde nichts mit dem erhofften Sieg für Hessenligist TuS Viktoria Großenenglis zum Kirmeswochenende. Neun Minuten vor Spielende noch in Führung liegend kassierte die Mrosek-Elf nach einem Konter das 2:2 (1:1). Mit dem die eigene Negativserie auf sieben Spiele ohne Dreier wuchs. Dennoch führte das Remis zu keinerlei Frust bei den Spielerinnen des Tabellensiebten. „Es geht in kleinen Schritten voran“, erklärte Sophie Trost, ab der 60. Minute für Johanna Pospich auf dem Spielfeld. Ähnlich zuversichtlich äußerte sich Angreiferin Nadine Raue, Torschützin zur 2:1-Führung: „Das Passspiel war schon besser als zuletzt. Heute sprang nur ein Punkt dabei heraus, das nächste Mal sind es drei“.
In der Tat, dieses Unentschieden wirft die Viktoria nicht zurück. Schon in der ersten Spielhälfte war die Elf um Kapitänin Julia Faupel die dominierende Mannschaft, mit den größeren Spielanteilen, deutlich mehr Ballkontakten und auch mehr Torchancen. Aber Probleme im Abschluss. So zielte Jana Schwaab bereits in der zweiten Minute knapp am langen Toreck vorbei. Wenig später war die Angreiferin Ausgangspunkt des Führungstreffers, denn ihren von Gästetorfrau Jasmin Jökel abgewehrten Schuss veredelte Lea Unzicker zum 1:0 (11.).
Gnadenlos effektiv traten die Fuldaerinnen auf. Während Schwaab und Pospich an einem Faupel-Querpass vorbei rauschten (25.) und Luisa Winters Versuch im letzten Moment abgeblockt wurde (28.), trafen die Gäste im Gegenzug mit ihrer ersten Torchance zum 1:1-Ausgleich. Nach Pass von Lilia Marx hatte Lea Röder aus 20 Metern genau Maß genommen (29.).
Die erste Duftmarke nach der Halbzeitpause setzten erneut die Borkenerinnen: Nadine Raue versenkte einen Steilpass in Torjägermanier zum 2:1 und der erneuten Führung (48.). Luise Hertel zielte danach zu hoch (64.), Faupels Schuss entschärfte SV-Torfrau Jökel (70.) und Schwaabs Eckball landete am Pfosten (77.). So fiel statt der Vorentscheidung der 2:2-Ausgleich. Die überragende Michelle Beck ließ Lisa Maria Kaiser im Tor der Viktoria nach einem Konter keine Chance (82.). Und bewies damit zum zweiten Mal an diesem Tag ein Höchstmaß an Effektivität ihrer Elf. • Großenenglis: Kaiser - Festor (56. Wessel), Wanner (42. Stemmler), Körbel - Winter, Schwaab, Unzicker, Hertel, Faupel - Pospich (60. Trost), Raue. Gläserzell: Jökel - Schmidt, Menz, Ortlepp, Wiegand - Cakovic, Breitfelder, Goldbach - Beck, Röder, Marx. Tore: 1:0 Unzicker (11.), 1:1 Röder (29.), 2:1 Raue (48.), 2:2 Beck (82.). SR: Kinas (Bad Emstal).

 

Gruppenliga: 3:2 – Knauff mit Doppelpack

HNA 09.10.2017

SCHWALM-EDER. Der TuS Viktoria Großenenglis II bleibt in der Frauenfußball-Gruppenliga nach dem 3:2 gegen die TSG Kammerbach vorn dabei. Die SG Ellenberg/Gudensberg hatte frei, weil Schlusslicht SG Hombressen/Udenhausen nicht antrat.

 

TuS Viktoria Großenenglis II - TSG Kammerbach 3:2 (2:2).
Vor allem einen Sieg des Willens landete der TuS. Allen voran Nele Knauff. „Sie hat unermüdlich gekämpft und sich mit zwei Treffern belohnt“, sagte Trainer Adrian Dieckmann. Seine Mannschaft war zweimal in Führung gegangen, musste aber zweimal den Ausgleich hinnehmen. Tore: 1:0 Nina Dietrich (2.), 1:1 Lucia Langefeld (11.), 2:1 Nele Knauff (23.), 2:2 Langefeld (44.), 3:2 Knauff (48.).
 

Gruppenliga: Kammerbacher Frauen unterliegen mit 2:3

Gute Leistung der TSG nicht belohnt
HNA 08.10.17 20:16 von Matthias Dehnhardt
Großenenglis. Denkbar knapp an einer faustdicken Überraschung vorbei schrammten die Gruppenliga-Fußballerinnen der TSG Kammerbach bei der 2:3 (2:2)-Niederlage bei Titelaspirant TuS Großenenglis II. Die Partie begann unglücklich für das Team von Trainer Matthias Dehnhardt. Eine vom stürmischen Wind abgebremste Flanke landete genau vor den Füßen von TuS-Stürmerin Nina Dietrich, die keine Mühe hatte, das Leder einzuschieben (2.).
Davon unbeeindruckt suchten die Kammerbacherinnen ihr Heil im Spiel nach vorne. Mit einem satten Schuss sorgte Lucia Langefeld für den Ausgleich (11.). Zwar konnte Nele Knauf Großenenglis nach einem Konter erneut in Führung bringen (23.), doch kurz vor dem Seitenwechsel gelang Langefeld nach Vorarbeit von Marie Umbach abermals der Ausgleich. Gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs dann aber der nächste Nackenschlag für die Dehnhardt-Elf: Nachdem die Verteidigung einen Eckball zunächst abwehren konnte, nahm sich Nele Knauf an der Strafraumgrenze ein Herz und donnerte den Ball unhaltbar in den Torwinkel (48.). Tanja Schüler und Alisia Schäfer hatten noch Chancen zum TSG-Ausgleich, am Ende standen die Gäste aber mit leeren Händen da. (per)

 

Juniorinnen-Kreispokal: TSV Altmorschen gewinnt souverän gegen Gudensberg – Großenenglis kampflos siegreich

HNA 7.10.2017 VON UWE VERCH
GROSSENENGLIS. In Großenenglis wurden die B-Juniorinnen der JSG Metze/Chattengau, C-Juniorinnen des TSV Altmorschen und kampflos bei den D-Juniorinnen Viktoria Großenenglis nach Verzicht vom TSV Obermelsungen Fußball-Kreispokalsieger. Spannend war es bei den B-Juniorinnen, wo Metze/Chattengau mit 2:1 (1:1) die Oberhand gegen Großenenglis behielt. Ihrer starken Torhüterin Lily Krug hatte es die JSG zu verdanken, dass sie nicht in Rückstand geriet. Nach einem weiten Abschlag sorgte Jessica Wolf für den Coup. Zuvor hatten Lisbeth Splietorp für die JSG und Jasmin Rustemeier getroffen.

 

Gruppenliga: TuS Viktoria Großenenglis II - TSG Kammerbach

HNA 6.10.2017

Mal abgesehen von der knappen Niederlage gegen Calden II lief es zuletzt rund für den TuS Großenenglis II. Und genau diesen Aufwärtstrend wollen Coach Adrian Dieckmann und seine Spielerinnen am Samstag fortsetzen.

 

Hessenliga: Trainer Mrosek droht mit Rücktritt

TuS Viktoria Großenenglis in der Pflicht gegen SV Gläserzell

Großenenglis. Es ist das Duell der Enttäuschten: TuS Viktoria Großenenglis (7.) trifft nach sechs Niederlagen in Folge auf die SV Gläserzell (5.).  Der Verein wartet seit vier Partien auf einen Erfolg  Besonders bei den Borkenerinnen hat sich die Krise nach der desolaten Leistung am Dienstag zugespitzt. Denn der nach dem Spiel geäußerte Verdacht von Trainer Manuel Mrosek bestätigte sich: Fünf Stammspielerinnen waren in der Nacht zuvor bis in die Morgenstunden auf dem Fritzlarer Oktoberfest feiern. Nun bekommen einige Feierbiester einen Denkzettel und werden für die nächste Partie durch Reserve-Akteurinnen ersetzt. Treppenwitz der Geschichte: Die am Wochenende stattfindende Kirmes in Großenenglis, die in der Mrosek-Ära immer einen Sieg garantierte, kommt nun für den Viktoria-Coach wohl zur Unzeit.

„Ich schaue bis zur Winterpause genau hin, wer die nötige Einstellung für die Hessenliga mitbringt. Ist das nicht mehr der Fall, trete ich zurück“, erklärt Mrosek, der die Erfahrenen im Team wie Nadine Raue und Johanna Pospich in der Pflicht sieht. Dagegen ist die zweitliga-erprobte Justine Rosek zur Gruppenliga-Elf zurückkehren.

Auch Kapitänin Julia Faupel und Anna Lena Wagner sind dazu aufgerufen, auf dem Platz mehr Anweisungen zu geben und Bälle zu fordern, weil Carina Jäger als zentrale Figur nach einwöchiger Antibiotika-Einnahme weiterhin ausfällt. Immerhin Lea Unzicker wird in die Abwehr zurückkehren. Damit es in der Offensive bei den Top-Schützinnen Jana Schwaab und Sophie Trost wieder besser funktioniert, verfolgt Mrosek einen pragmatischen Ansatz: „Im Training lasse ich die Mädels 200 Mal aufs Tor schießen. Hoffentlich treffen sie jetzt wieder.“

Die Gäste reisen trotz der Viktoria-Torflaute mit Respekt an. „Wir wollen defensiv kompakt stehen und einen Punkt mitnehmen“, sagt SV-Trainer Goran Gajic, dem mit Maren Kress (Studium) und Vivien Priemer wichtige Stammkräfte fehlen. Torjägerin Michelle Beck soll bei Kontern für Gefahr sorgen. (fsx)

 

Hessenliga: Viktoria unterliegt 0:1 bei Wetzlar II

Mrosek kritisiert sein Team heftig

Wetzlar. Das war nichts: Mit 0:1 unterlag Viktoria Großenenglis in der Frauenfußball-Hessenliga bei der Reserve von Hessen Wetzlar. Damit warten die Borkenerinnen nach der dritten Niederlage in Serie ohne eigenen Torerfolg seit nunmehr sechs Partien auf einen Sieg. Der wäre auch diesmal im Bereich des Möglichen gewesen gegen den keinesfalls übermächtigen Regionalliga-Absteiger. Die wenigen Torchancen der Gäste, die im Vergleich zum 0:1 gegen Wiesbaden mit Nina Dietrich und Nadine Raue in der Startelf antraten, wurden aber insbesondere von Sophie Trost und Julia Faupel vergeben.

Ebenso blieb die eingewechselte Justine Rosek, die nach ihrer Einwechslung zur Pause für Dietrich ihr Comeback in der Hessenliga feierte, bei einer weiteren guten Tormöglichkeit glücklos. So konnte auch sie die abermalige Pleite nicht verhindern, die sich Mitte der zweiten Halbzeit abgezeichnet hatte, als Julia Christ die Gastgeberinnen von Trainer Ralf Pinkl mit einem für Viktoria-Torhüterin Lisa Maria Kaiser eigentlich unhaltbaren 20-Meter-Schuss in Führung brachte (70.). Wer danach ein Aufbäumen des Auswärtsteams erwartet hätte, der wurde enttäuscht. Bis auf die unermüdliche arbeitende Raue und die sicher spielende Kaiser stemmte sich niemand im Team mehr gegen die Niederlage. „Läuferisch, spielerisch und kämpferisch war es das schlechteste Spiel, seitdem ich in Großenenglis Trainer bin“, ärgerte sich Mrosek maßlos über den fehlenden Einsatz seiner Schützlinge, „die so gespielt hätten, als ob sie um 7 Uhr von einer Feier gekommen wären.“

Besonders deutlich wurde: Die erkrankte Carina Jäger (Mittelohrentzündung) fehlte an allen Ecken und Enden und ist derzeit nicht zu ersetzen. Zumindest besteht Hoffnung, dass die Taktgeberin im Mittelfeld rechtzeitig zum Spiel gegen den SV Gläserzell (Sa. 14.30 Uhr) wieder fit wird. • Viktoria: Kaiser - Winter, Wanner, Körbel - Festor - Wagner (81. Pospich), Dietrich (46. Rosek), Schwaab, Faupel - Raue, Trost (87. Hertel). (fsx)

 

Großenenglis: Mit Justine Rosek nach Wetzlar

Mrosek appelliert an die Einstellung

 

Großenenglis. Englische Woche für den heimischen Frauenfußball-Hessenligisten: Bereits drei Tage nach der unglücklichen 0:1-Heimniederlage gegen Wiesbaden gastiert Viktoria Großenenglis bei der Reserve von Hessen Wetzlar (Di. 15 Uhr). Ein Duell auf Augenhöhe, denn beide Teams sind Tabellennachbarn im Mittelfeld. Das war vor der Saison eigentlich so nicht zu erwarten. Der Regionalliga-Absteiger aus Mittelhessen wurde als eines der wenigen Spitzenteams der Liga gehandelt, tut sich allerdings in der neuen Spielklasse noch schwer. Vor allem die 23 Gegentreffern, der schlechteste Wert der Liga, lässt Fragen offen. Gute Chancen also für die Viktoria in Wetzlar ihre auch nach dem letzten Heimspiel bestehende Tormisere zu beenden. Allerdings: Die Gäste sind seit fünf Spielen ohne Sieg und alles andere als gut in Form. Für Trainer Manuel Mrosek fehlt es an der nötigen Einstellung: „Viele haben nach den zwei Auftaktsiegen nicht mehr alles gegeben. 70 Prozent reichen in dieser Liga nicht, um Punkte zu holen.“ Ein Wink mit dem Zaunpfahl insbesondere für die etablierten Kräfte Anna Lena Wagner und Julia Faupel sowie Nina Dietrich, die zuletzt ihre Stärken im Spiel nach vorne nicht mehr einbrachten. Positiv sieht Mrosek dagegen den Kampfgeist seiner Defensivreihe um Libero Mareike Wanner und die ballsichere Laura Festor. „Sie ziehen im Moment die anderen mit ihrem Einsatz mit. Wenn alle so Gas geben würden, hätten wir schon deutlich mehr Zähler gesammelt.“ Luisa Winter erkämpfte sich in den letzten Partien einen Platz in der Startelf, in der mit Carina Jäger (Mittelohrentzündung) die wichtigste Spielerin im Zentrum abermals fehlen wird. Für sie wird die erfahrene Justine Rosek die Reise mit nach Wetzlar antreten und womöglich ihre Rückkehr in der Hessenliga feiern. (fsx)

Hessenliga: Mrosek-Elf verschläft beim 0:1 gegen Wiesbaden erste Hälfte

Ohne Jäger und ohne Tor

HNA  01.10.17 19:37

 

Großenenglis. Fast hätte es zu einem Punktgewinn für Viktoria Großenenglis gereicht. Aber Lea Unzicker belohnte die Leistungssteigerung der Borkenerinnen in der zweiten Halbzeit der Hessenliga-Partie gegen MFFC Wiesbaden nicht. Ihr Abschluss nach einer maßgenauen Ecke von Julia Faupel wurde auf der Linie geklärt (89.). „Im Moment fehlt uns auch einfach mal das Glück, dass so ein Ball reingeht“, ärgerte sich Viktoria-Spielführerin Faupel über die unnötige 0:1 (0:1)-Heimniederlage.    Unnötig deshalb, weil die erste Hälfte vollkommen verschlafen wurde. „Da haben wir keine Zweikämpfe gewonnen und nicht einen vernünftigen Angriff durchgezogen“, haderte Manuel Mrosek. Was den Trainer jedoch positiv stimmte war das Auftreten seiner Schützlinge nach der Pause. Die Hereinnahmen von Nadine Raue und Lea Unzicker sowie die Umstellung auf drei Sechser sorgten für mehr Stabilität und waren belebend für das Angriffsspiel. Folgerichtig kamen die Gastgeberinnen nach einer Stunde zu gefährlichen Szenen: Erst traf Sophie Trost freistehend aus fünf Metern den Ball nicht richtig, nachdem Raue geflankt hatte (65.), dann fehlten Faupel nur wenige Zentimeter zum Torerfolg. Ihr starker Heber strich knapp am Kreuzeck vorbei (70.). „Der Ausgleich wäre verdient gewesen. An der zweiten Halbzeit habe ich nichts zu meckern“, sagte Mrosek.

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Gruppenliga: TuS Viktoria Großenenglis II - TSV Korbach 2:0 (1:0).

HNA 01.10.2017

Erst in der 90. Minute erzielte die eingewechselte Nele Knauf das erlösende 2:0 für den TuS. Davor sah Trainer Adrian Dieckmann ein Spiel auf des Messers Schneide. Davor habe im Angriff mehrfach der letzte Pass gefehlt oder die Stürmerinnen liefen in die Abseitsfalle. Zudem war die Abwehr nach dem 1:0 durch Julia Stemmler (33.) nicht immer sattelfest. (zst)

Kreisliga B: TuS Großenenglis III - FSG Diemeltal/H./O./Z. 3:2 (2:2)

Die fantastische 3te grüßt weiterhin von der Tabellenspitze. Durch Tore von Sabine Baumann und Ramona Unzicker und einem verwandelten Straßfstoß von Anne Bachmann verteidigt die 3te ihre weiße Weste gegen das junge Team der FSG Diemeltal/H./O./Z. und damit Platz 1 im vorletzten Heimspiel der Hinrunde.

 

Hessenliga: Raue kehrt gegen Wiesbaden zurück

Viktoria will ihre Torflaute beenden

HNA 28.09.17 18:17

Großenenglis. Es wird mal wieder Zeit für einen dreifachen Punktgewinn: Schon seit vier Spielen warten die Fußballerinnen von Viktoria Großenenglis nun auf den nächsten Sieg in der Hessenliga. Eine Gelegenheit bietet sich im Heimspiel gegen MFFC Wiesbaden (Sa. 17 Uhr). Für das zweitbeste Heimteam der Liga gilt es, im Duell mit der drittbesten Auswärtself das Abrutschen in die Abstiegszone – bei nur noch drei Punkten Vorsprung – zu verhindern. Nach einem erfolgreichen Saisonstart haperte es zuletzt in der Offensive: In drei der letzten vier Begegnungen gingen die Borkenerinnen leer aus. Beim 2:2 gegen Rüsselsheim, dem einzigen Ligaspiel in den letzten vier Wochen mit eigenem Torerfolg, kamen die Treffer nur durch einen Foulelfmeter von Mareike Wanner und eine direkt verwandelte Ecke von Jana Schwaab zustande. Hier weiterlesen...

 

Gruppenliga: TuS Großenenglis II - TSV Korbach (Sa., 14.30 Uhr).

HNA 29.09.2017

TuS Coach Adrian Dieckmann warnt davor, Korbach zu unterschätzen. Die Personalsituation bei den Gastgebern ist angespannt: Jennifer Giehl, Laura Schwab und Anna Kleinmann fehlen. Die Einsätze von Jannina Kling, Nele Knauff und Lara Wessel sind fraglich.

 

TuS Großenenglis III - FSG Diemeltal/H./O./Z. (Sa., 12.30 Uhr).

Heimspieltag der fantastischen 3ten

 

Unsere Kleinfeldmädels rocken immer weiter ihre Liga, auch am letzten Wochenende gewannen unsere Mädels souverän in Flechtdorf mit 3:0! Jetzt heißt es Heimspiel und auch da wollen die Mädels zeigen das sie ein würdiger Tabellenführer sind. Der Gegner diesmal ist die Mannschaft des FSG Diemeltal/H./O./Z.!!! Die 3te möchte die Tabellenführung ausbauen und ist heiß und motiviert. Sie eröffnen zu gleich den Großkampftag in Großenenglis. Dieser steht im Zeichen des Oktoberfestes, es wird Brezeln und leckeren Leberkäse geben. Anstoß ist am Samstag um 12:30 Uhr.

 

Calden II gewinnt Spitzenspiel: Nach 2:1 weiter an der Spitze

HNA, 26.09.2017

HOFGEISMAR. Unterschiedlich erfolgreich waren die beiden heimischen Frauenfußball- Gruppenligisten TSV Jahn Calden II und SG Hombressen/ Udenhausen. Mit einem knappen 2:1 (2:0)-Erfolg im Spitzenspiel beim Dritten TuS Viktoria Großenenglis II verteidigten die Caldenerinnen ihre weiße Weste. Sie mussten aber wie in der Vorwoche hart um den Erfolg kämpfen. Vor der Pause hatten Aileen Nuhn und Johanna Schäfer eine 2:0-Führung herausgeschossen. In der zweiten Halbzeit wurde es aber noch einmal spannend, als Sonja Wingefeld auf 1.2 verkürzte (68.).

 

Hessenliga: Caldens Fußballerinnen gewinnen 4:0 in Großenglis

Jahn konditionell stärker

Calden. Auch im dritten Spiel der Frauenfußball-Hessenliga kam der TSV Jahn Calden zu einem ungefährdeten Sieg. Beim TuS Viktoria Großenenglis siegten die Jahnerinnen souverän mit 4:0 (1:0). Für Jahn-Trainer Wolfgang Berndt war es ein gerade in der ersten Halbzeit zähes Spiel: „Großenenglis hat das gut gegen uns gemacht. Wir haben leider nur eine unserer Chancen nutzen können. In der zweiten Halbzeit hat der Gegner dann konditionell nachgelassen.“

Gegen die ganz auf die Defensive eingestellten Gastgeberinnen hatten die Gäste etwa 80 Prozent Ballbesitz. Aus dieser Überlegenheit heraus konnten sie aber nur ein Tor durch Arlene Rühmer erzielen (33.). Dabei hatte der Regionalligaabsteiger mit zwei Lattentreffern Pech. So gab es im dritten Spiel erstmals eine erste Caldener Halbzeit, nach der der Sieg noch nicht feststand.

In der zweiten Halbzeit machte sich jedoch die läuferische und konditionelle Überlegenheit der Gäste bemerkbar. Erneut Rühmer sorgte in der 56. Minute für das vorentscheidende zweite Tor. Gegen die abbauenden Gastgeberinnen erhöhte nur drei Minuten später Innenverteidigerin Franziska Tux per Foulelfmeter auf 0:3 erhöht. Für den Schlusspunkt zum 0:4-Endstand sorgte Sharon Braun (70.). Die eigentlich beschäftigungslose Caldener Torhüterin Marigona Zani wurde nur einmal in der Nachspielzeit bei einem Konter ernsthaft geprüft und zeigte da eine starke Reaktion.

 

HNA 24.09.17 18:38

Viktoria fehlte der Mut

Hessenliga: Mrosek-Elf beim 0:4 gegen Calden chancenlos – Rühmer trifft doppelt

Großenenglis. Erst in der 82. Minute blitzte das erste Mal im Spiel von Viktoria Großenenglis so etwas wie Torgefahr auf. Doch Johanna Pospich vergab die aussichtsreiche Konterchance für den heimischen Fußball-Hessenigisten. Zuvor hatten sich die Borkenerinnen ausnahmslos auf die Verteidigung des eigenen Tores beschränkt. Das reichte zwar nicht für eine Sensation gegen Regionalliga-Absteiger Jahn Calden, jedoch zumindest zu einem respektablem 0:4 (0:1) im Nordhessen-Derby. Für mehr fehlte laut Viktoria-Trainer Manuel Mrosek der Mut: „Wir hatten zu großen Respekt, um auf Offensive umzuschalten.“ Positiv herauszuheben war aber die taktisch disziplinierte Abwehrarbeit der Gastgeberinnen. Vor allem in der ersten Hälfte ließ die Viererkette mit Luisa Winter, Nikola Körbel, Laura Festor und Lea Unzicker sowie Libera Mareike Wanner fast keine Torchance zu. Einzig ein 20-Meter-Lattenschuss der Jahn-Topstürmerin Johanna Hildebrandt (4.) und ein Kopfball von Fabienne Schlieper an den Pfosten nach einer der vielen gefährlichen Standards von Mittelfeld-Dirigentin Luisa Schanze waren für die sichere Viktoria-Torhüterin Lisa Marie Kaiser eine Bedrohung. Zur Zufriedenheit von Mrosek: „Meine Taktik ist aufgegangen. Wir haben die Diagonalbälle in den Strafraum stark verteidigt.“

 

Problem nur: Es fehlte komplett die Entlastung für die aufopferungsvoll kämpfende Defensive. „Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal so wenige Ballkontakte hatte. Wir hätten ein bisschen mehr nach vorne machen können“, sagte Viktorias einzige Sturmspitze Sophie Trost, die vollkommen auf sich alleine gestellt war. So kam es wie es kommen musste: Die umtriebige Caldener Kapitänin Arlene Rühmer entwischte einmal ihren Bewacherinnen und drückte eine Hildebrandt-Flanke über die Linie zum 0:1 (33.).  Auch nach dem Wechsel fand das Spiel ausschließlich in der Hälfte der Heimelf statt. Nun machten die Mrosek-Schützlinge aber „zu viele einfache Fehler“ und kassierten zum Leidwesen des Viktoria-Coaches „zu leichte Gegentore“. Erst bestrafte die aus Frielendorf stammende Rühmer ein zweites Mal eine Schläfrigkeit der Heim-Verteidigung zum 0:2 (55.), dann verwandelte Franziska Tux einen aus Sicht der Viktoria unnötigen Strafstoß sicher (59.). Wenig später stellte Sharon Braun handlungsschnell den 0:4-Endstand her (70.).

 

Jahn-Trainer Wolfgang Berndt fand trotz des deutlichen Ergebnisses lobende Worte für den Außenseiter: „Die Viktoria hat unseren Angreiferinnen alles abverlangt und mehr Paroli geboten als die Gegnerinnen davor.“ Zu mehr reichte es nicht, weil die Viktoria-Offensive bis zur 82. Minute nicht stattfand. Luise Hertel hatte kurz vor Ende die zweite Chance zum Ehrentreffer (85.). • Viktoria: Kaiser - Wanner - Winter, Körbel, Festor, Unzicker (84. Härtel) - Wagner, Schwaab, Jäger, Faupel - Trost (75. Pospich). Jahn: Zani - Künzl, Tux, Klement, Schneider (81. Nuhn) - Schlieper, Schanze - Hildebrandt, Rühmer, Özdemir - Braun (72. Waldherr).

 

HNA 24.09.17 18:38

1:2 - Sonderlob für Eva Weinberger

Schwalm-Eder. Nichts zu holen gab es für die heimischen Teams in der Frauenfußball-Gruppenliga. Der TuS Viktoria Großenenglis unterlag im Hit mit 1:2 gegen Jahn Calden II.

TuS Großenenglis II - TSV Jahn Calden II 1:2 (0:2). Mit Sonja Wingefeld, Isabelle Zimmer, Lara Wessel, Rojin Balica und Nele Knauf waren ausgerechnet im Spitzenspiel fünf Akteurinnen des TuS II angeschlagen. „Das war ein Grund dafür, dass wir es vor der Pause nicht geschafft haben, offensiv Akzente zu setzen und die Abwehr zu entlasten“, sagte Trainer Adrian Dieckmann. Ein Sonderlob verdiente sich die erst 17-jährige Eva Weinberger, die als Außenverteidigerin gegen Caldens Emma Becker bärenstark agierte. „Und nach der Pause haben sich alle gesteigert“, lobte Dieckmann. Auch wenn das Ergebnis schon gerecht gewesen sei, habe seine Mannschaft durchaus Chancen auf den Ausgleich gehabt. Tore: 0:1 Aileen Nuhn (14.), 0:2 Johanna Schäfer (28.), 1:2 Sonja Wingefeld (62.).

 

HNA 23.09.2017

Ex-Bundesligist zu Gast

Hessenliga: Historischer Vergleich zwischen Viktoria Großenenglis und Jahn Calden

VON FABIAN SECK

GROSSENENGLIS. Das Duell der beiden Aushängeschilder des nordhessischen Frauenfußballs steht bevor: Viktoria Großenenglis trifft auf Jahn Calden (heute 17 Uhr) „Eine ganz besondere Nummer. Wir sind stolz gegen solch ein Team, um Punkte zu spielen“, stellt Viktorias Vorsitzende Birgitt Fasshauer klar. Was vor Jahren noch undenkbar schien, ist nun aufgrund der unterschiedlichen Entwicklungen beider Vereine Realität. Ein historischer Vergleich:

ERFOLGE

Seit 1979 wird im Borkener Klub Frauenfußball gespielt. Mit dem Landesliga-Aufstieg 1994 schaffte es die Viktoria erstmals über die Kreisebene hinaus, stiegen danach dreimal ab und jeweils wieder auf. In den letzten fünf Jahren stellte sich dann auch kontinuierlich Erfolg ein. „Wir hatten 2012 die Vision, Hessenliga zu spielen“, blickt Fasshauer zurück. Trainer Manuel Mrosek übernahm das Team in der Gruppenliga und mit ihm gelang 2013 der vierte Verbandsliga-Aufstieg. Drei Jahre später folgte die Hessenliga- Premiere. Als Vorbild hätte der 1971 gegründete Caldener Verein dienen können, der seit 1993 zumindest auf Oberliga-Niveau spielte. Zur Jahrtausendwende folgte der Aufstieg in die neugegründete Regionalliga Süd, vier Jahre später qualifizierten sich Jahn Calden für die 2. Bundesliga. Nach einem 7:1-Auftaktsieg gegen den Hamburger SV gelang in der Premierensaison der dritte Platz. Der sportliche Leiter Wolfgang Schopf erinnert sich: „Ein besonderes Highlight waren die Aufstiegsspiele zur Bundesliga gegen Bayern München und Freiburg vor 700 Zuschauern.“ Nach einer Personalmisere musste der Abstieg im Jahr 2007 hingenommen werden. Vorläufiger Tiefpunkt ist nun Hessenliga- Rückkehr. Drei Punkte fehlten in der letzten Regionalliga- Saison zum Klassenerhalt.

SPIELERINNEN

Zu den bedeutendsten Akteurinnen der jüngeren Viktoria- Vergangenheit zählt Justine Rosek. Kurios: Als Ex-Caldenerin prägte die 38-Jährige vor ihrem Wechsel das Spiel des Gegners. Als weitere „tolle Fußballerin“ hebt Fasshauer Ramona Unzicker hervor. Seit 1984 ist die Mittelfeldspielerin dabei und als akutelle Spielertrainerin der dritten Mannschaft immer noch für die Viktoria aktiv. Bei Jahn Calden starteten die späteren Nationalspielerinnen Martina Müller und Carolin Simon ihre Karriere. „Wichtig für unsere Entwicklung war auch Birgitt Austermühl, die uns nach ihrer Zeit im Nationalteam als erfahrene Spielerin unterstützt hat“, sagt Schopf.

ZUKUNFT

„Wir möchten noch einige Jahre Hessenliga spielen und würden uns theoretisch auch die Regionalliga zutrauen“, erklärt Fasshauer. In Calden ist der Weg klar: Das einstige Aushängeschild will wieder nach oben. Laut Schopf gibt es „nach oben“ keine Grenzen: „Im DFB-Pokal haben wir beim 1:2 sogar gegen Bundesligist Werder Bremen mitgehalten.“

 

 

„Alles unter 0:7 wäre ein Erfolg“

Hessenliga: Viktoria empfängt Aufstiegsfavorit Jahn zum Nordhessen-Derby – Ex-Caldenerin Faupel ist fit

Von Fabian Seck, HNA 22.09.2017

 

GROSSENENGLIS. Es ist das Spiel der Saison für Viktoria Großenenglis: Am Samstag um 17 Uhr haben die Borkenerinnen Jahn Calden zum Nordhessen- Derby in der Frauenfußball- Hessenliga zu Gast. Noch vor Jahren undenkbar, weil die fußballerischen Möglichkeiten beider Vereine weit auseinanderklafften, ist es nun, bei einem kurzen Blick auf die Tabelle, ein Duell auf Augenhöhe: Die Viktoria auf dem vierten Platz mit acht Punkten trifft auf den Jahn als Siebten mit sechs Zählern.

Auf dem zweiten Blick werden jedoch die Unterschiede sichtbar. Denn: Die Gäste haben aufgrund des DFB-Pokals und einer Spielverlegung erst zwei Partien absolviert, aber mit einem Torverhältnis von 19:1 schon gezeigt, dass sie kein gewöhnlicher Hessenligist sind und den sofortigen Wiederaufstieg anpeilen. Allein Jahn-Stürmerin Johanna Hildebrandt hat mit zehn Treffern mehr Tore erzielt als der momentane Spitzenreiter Wiesbaden (acht Tore in fünf Partien).

Das einzige Pflichtspiel-Aufeinandertreffen der beiden Klubs im Hessenpokal 2016 ging mit 9:1 klar an den Favoriten. Einzige Torschützin damals war die Ex-Caldenerin und jetzige Viktoria-Kapitänin Julia Faupel, die nach Knieproblemen wieder fit ist und „ein besonderes Spiel mit mehr Aufregung als sonst“ erwarten. Gemeinsam mit Anna Lena Wagner hat sie einen klaren Auftrag von Trainer Manuel Mrosek: „Sie sollen Offensiv-Akzente setzen. Mit ihrem Tempo können wir die Gäste- Defensive ärgern.“ Unterstützung bekommen die beiden dabei von Sturmspitze Sophie Trost, Jana Schwaab und Carina Jäger, die allesamt beim 6:3-Pokalerfolg am Mittwoch in Anraff zu den Torschützen zählten und den Einzug ins Halbfinale sicherstellten.

Klar ist: Das Hauptaugenmerk wird laut Viktoria-Coach gegen den absoluten Topfavoriten, der mit überragenden Einzelspielerinnen anreist, darauf liegen, „in der Abwehr sicher zu stehen“. Mrosek nimmt dabei seiner Elf sämtlichen Druck: „Wir können frei aufspielen. Alles unter einem 0:7 wäre ein Erfolg.“

Das ist keine Übertreibung. Allein das zentrale Mittelfeld der Gäste mit der aus Edermünde stammenden Ex-Bundesliga- Akteurin Jil Ludwig (Leipzig, Leverkusen) und Kapitänin Arlene Rühmer (aus Frielendorf) haben sich höherklassig bewiesen. Stark zu beachten auch die albanische Nationaltorhüterin Marigona Zani. Jahn-Coach Wolfgang Berndt warnt dennoch: „Wir sind von der Viktoria positiv überrascht und werden sie nicht unterschätzen.“

 

HNA 22.09.2017

Großenenglis II im Hit ohne Trio gefordert

SCHWALM-EDER. Nur zwei Teams spielen aus heimischer Sicht am Samstag in der Frauenfußball-Gruppenliga.

TuS Viktoria Großenenglis II - Jahn Calden II (Sa. 14.30 Uhr).

Die Gastgeber landeten drei Siege in vier Spielen, Calden gewann sogar alle vier Partien. TuS-Trainer Adrian Dieckmann erwartet ein Spiel auf Augenhöhe. Wichtig sei es, gegen offensiv starke Gäste erst einmal defensiv gut zu stehen. „Wenn wir das schaffen, ist auf jeden Fall was drin.“ Der Coach muss im Hit auf Jennifer Giehl, Jannina Kling und Laura Schwab verzichten. (zst)

 

Viktoria erreicht Halbfinale im Regionalpokal

Durch einen 6:3-Sieg über den SV Anraff erreicht der TuS Viktoria Großenenglis das Halbfinale des Regionalpokals. Ebenfalls ereicht haben der TSV Jahn Calden, KSV Hessen Kassel und TSG Wilhelmshöhe die Runde der letzten Vier.

Die Halbfinale finden am 18.10.2017 statt. Großenenglis trifft dabei auf die TSG Wilhelmshöhe.

 

 

Frauenfußball-Gruppenliga: Ellenberg/Gudensberg holt 1:3 auf – Mardorf punktet mit starker Reaktion

Wessel und Zimmer überragen beim 7:1

Schwalm-Eder. In der Fußball-Gruppenliga der Frauen landete der TuS Großenenglis II im Derby beim SC Edermünde einen 7:1-Kantersieg und bleibt damit ärgster Verfolger vom TSV Jahn Calden II. Der tat sich gegen den TSV Obermelsungen lange Zeit schwer, gewann aber am Ende 5:3.

 

SC Edermünde - TuS Viktoria Großenenglis II 1:7 (0:2). Weil Großenenglis’ Coach Manuel Mrosek für das Spiel der ersten Mannschaft verhindert war, tauschte er kurzerhand die Verantwortung mit dem Trainer der Zweiten, Adrian Dieckmann und bekam in Edermünde von seinem Team ein gutes Spiel geboten. „Wir haben das ganz überlegen geführt und konnten es uns sogar noch leisten, vier, fünf hundertprozentige Möglichkeiten zu vergeben.“ Vor allem die beiden Außenspielerinnen Lara Wessel und Isabell Zimmer hätten ihre Sache überragend gemacht. „Und genau diese quirlige Offensivreihe haben wir nie in den Griff bekommen“, entgegnete Edermündes Trainer Oliver Radecke. Vor allem zum Ende hin sei den Gastgebern dann auch die Luft ausgegangen. Tore: 0:1 Kira Buck (6./Eigentor), 0:2 Isabell Zimmer (30.), 0:3 Lara Wessel (52.), 1:3 Laura Kramer (53.), 1:4, 1:5 Nele Knauf (70., 82.), 1:6 Zimmer (85.), 1:7 Rojin Balica (87.). (zst)

 

Hessenliga: Viktoria Großenenglis erkämpft ein 0:0 in Bornheim – Verletzungssorgen bei Julia Faupel

Junge Verteidigerinnen sichern Punkt

Frankfurt. Es war die erwartet schwere Auswärtshürde: Die Fußballerinnen von Viktoria Großenenglis mussten sich in der Hessenliga mit einem 0:0-Unentschieden bei der SG Bornheim/GW begnügen. Kurios: Nachdem die Borkenerinnen zuvor noch überhaupt nicht in Hessens höchster Spielklasse Remis gespielt hatten, war es nun die zweite Punkteteilung in Folge. Mit dieser war Reserve-Trainer Adrian Dieckmann, der Manuel Mrosek vertrat, zufrieden: „Wir tun uns auswärts auf Kunstrasenplätzen schwerer. Es war wichtig, die Null zu halten.“ Dafür hauptverantwortlich war – wieder einmal – der Defensivverbund mit Nikola Körbel, Laura Festor und Libero Mareike Wanner. Die drei jungen Verteidigerinnen ließen nur im Anschluss an Standards, bei denen die Gastgeberinnen von ihrer körperlichen Überlegenheit profitierten, Chancen zu. Die Heimelf von Trainer Sven Walzer verpasste es aber Mitte der ersten Halbzeit und nach dem Wechsel in Führung zu gehen.  Hier weiterlesen...

 

Kreisliga B: Großenenglis III weiterhin Tabellenführer

Heinemann vergiebt Strafstoß

Großenenglis. In der Kreisliga B kam Großenenglis III nicht über ein 1:1 gegen das junge Team von Eintracht Baunatal hinaus, bleibt aber an der Tabellenspitze. In der 28. Minute brachte Jacqueline Schellenberg die Großenengliserinnen in Führung. Im Anschluß wurden noch zahlreiche gute Chancen vergeben. Die beste hatte Janina Heinemann, die einen Strafstoß nach Foul an Ramona Unzicker vergab. Gegen Ende der 2. Halbzeit kam Baunatal zu mehr Chancen und in der 73. Minute erzielte Virginia Jaeger dann den etwas glücklichen Ausgleichstreffen.

 

Hessenliga: Trainer Mrosek fehlt in Bornheim

Joker Dietrich rückt in Viktoria-Startelf

HNA 14.09.17 18:41

 

Großenenglis. Vor der Auswärtsaufgabe von Viktoria Großenenglis in der Frauenfußball-Hessenliga (Sa. 18.30 Uhr) scheinen die Rollen klar verteilt: Hier der stark gestartete Gast, der als Tabellenvierter mit der zweitbesten Offensive (15 Treffer in vier Spielen) anreist. Dort die Vorletzten von der SG Bornheim/GW - sieglos und mit 18 Gegentreffern die Schießbude der Liga. Also leichtes Spiel für die Borkenerinnen? „Im Gegenteil. Ich denke, es wird wie vor einem Jahr beim knappen 2:1-Auswärtserfolg schwierig“, warnt Trainer Manuel Mrosek. Denn: Die Gastgeberinnen haben bereits einen Trainerwechsel – Sven Walzer ersetzte Manfred Michel – hinter sich. Was den Viktoria-Coach an eine Leistungssteigerung bei den Südhessinnen glauben lässt: „Sie werden hoch motiviert sein, gegen uns den ersten Sieg zu holen.“ Um dies zu verhindern, wurde im Training an der Ballsicherheit gearbeitet, die auf dem Kunstrasenplatz in Bornheim benötigt wird.

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Gruppenliga: Mardorf will Wiedergutmachung

Radecke fordert im Derby eine Reaktion

HNA 14.09.17 18:41

 

Schwalm-Eder. Da ist das nächste Derby in der Frauenfußball-Gruppenliga. Der SC Edermünde hat Viktoria Großenenglis II zu Gast.

SC Edermünde - TuS Viktoria Großenenglis II (Sa., 17 Uhr). Dass seiner Mannschaft vor dem Derby in Edermünde die Favoritenrolle zugesprochen wird, damit kann TuS-Trainer Adrian Dieckmann umgehen. „Wir brauchen uns vor keinem Gegner zu verstecken, wenn wir unseren Fußball auf den Platz bringen.“ Von seinem Team erwartet er nach einem „abgeschmetterten“ Verlegungswunsch eine Jetzt-recht-recht-Reaktion. Apropos Reaktion: Die fordert auch SC-Coach Oliver Radecke nach dem 0:7 in der Vorwoche. „Und zwar unabhängig von Spielerdecke und Gegner.“ Zum Personal: Bei den Gastgebern kehrt Jennifer Bernhardt zurück, dafür fehlt Sümeyye Merdivan wegen der Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft der Gehörlosenfußballerinnen in Karlsruhe. Beim Gast sind Janina Kling und Laura Schwab angeschlagen.

 

 

Frauenfußball-Gruppenliga:  Zimmer eröffnet Gala

HNA 10.09.17 19:58

 

Schwalm-Eder. Mit einem 10:0 im Derby gegen den TSV Mardorf hat der TuS Viktoria Großenenglis II seinen zweiten Saisonsieg in der Frauenfußball-Gruppenliga gefeiert. „Das war gar nichts. Ein Totalversagen der gesamten Mannschaft“, haderte Mardorfs Trainer Christian Kunz. Vor allem im ersten Durchgang sahen die Gäste nur die Hacken ihrer Gegenspielerinnen. „Die Mädels haben die Vorgaben super umgesetzt und haben von Anfang an ihren Fußball gespielt“, freute sich Adrian Dieckmann. Der Großenengliser Coach konnte seinen Leistungsträgerinnen Janina Kling, Lara Wessel und Sabrina Siemon ob der hohen Führung früh schöpferische Pausen gönnen.

 

Tore: 1:0 Isabel Zimmer (6.), 2:0 Lara Wessel (8./Handelfmeter), 3:0 Justine Rosek (14.), 4:0 Zimmer (20.), 5:0 Eigentor (22.), 6:0 Justine Rosek (28.), 7:0 Sonja Wingefeld (33.), 8:0 Eigentor (41.), 9:0 Nele Knauf (55.), 10:0 Sonja Wingefeld (78.).

Erstes Hessenliga-Remis für Viktoria – Gäste sehen doppelt Rot

Wanner trifft und patzt:

HNA 10.09.17 19:41

 

Großenenglis. Es war die Schlüsselszene beim Stand von 1:0: Mareike Wanner hätte mit ihrem zweiten Elfmeter die Fußballerinnen von Viktoria Großenenglis gegen Opel Rüsselsheim endgültig auf die Siegerstraße bringen können. Doch Torfrau Pepa Jäschke hielt den strammen, aber etwas unplatzierten Strafstoß. Ein Weckruf für die Gäste, die sich danach in einer umkämpften Partie mit acht Gelben Karten noch ein 2:2 (1:0)-Unentschieden sicherten. Das erste Remis für die Gastgeberinnen in ihrer Hessenliga-Geschichte ließ bei Trainer Manuel Mrosek zwiespältige Gefühle aufkommen: „Wir müssten mit einem Punkt gegen den Vorjahres-Vizemeister zufrieden sein. Aber es war mehr drin.“

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HNA 8.9.2017

Pokal: Großenenglis fertigt Kreisoberligesten ab

METZE/GROSSALMERODE.
Die Favoriten setzten sich im Viertelfinale des Frauenfußball-Regionalpokals standesgemäß durch.

 

FC Großalmerode - TuS Viktoria Großenenglis 0:10 (0:8).
Angeführt von Nina Dietrich und der als Stürmerin eingesetzten Nikola Körbel gewann der Hessenligist souverän. In
der zweiten Hälfte schonte die TuS einige Kräfte. Nina Dietrich (2., 12., 19.), Nikola Körbel (9., 37.), Anna Lena Wagner
(24.), Sophie Trost (30.), Jana Schwaab (36.), Mareike Wanner (48.) und Nadine Raue (69.) erzielten die Tore. (fsx)

 

Hessenliga: Trost und Kaiser sind wieder dabei

Großenenglis will Heimserie ausbauen

Großenenglis. Zum Glück wieder ein Heimspiel. Das dürften sich die Fußballerinnen von TuS Viktoria Großenenglis vor der Hessenliga-Partie gegen Opel Rüsselsheim wohl denken (Sa. 17 Uhr). Denn nachdem die Borkenerinnen in überzeugender Manier die ersten beiden Spiele zu Hause für sich entschieden, gingen sie danach auswärts in Lollar mit 0:4 unter. Also wäre es nur logisch, wenn die Gastgeberinnen nun wieder in ihren Heimspiel-Modus umschalten und damit den dritten Dreier der Saison einfahren würden. „Wir wollen wie gegen Neu-Isenburg auftreten und unsere Serie ausbauen“, fordert Viktoria-Coach Manuel Mrosek und sieht seine Elf „gegen ein Spitzenteam der Liga auf Augenhöhe.

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Gruppenliga: Trio kehrt bei Mardorf zurück

Dieckmann-Team Favorit im Derby

Schwalm-Eder. Das Derby zwischen dem TuS Viktoria Großenenglis II und TSV Mardorf steht aus heimischer Sicht im Fokus der Frauenfußball-Gruppenliga. Das Spiel zwischen der SG Landau/Wolfhagen und dem TSV Obermelsungen wurde auf Wunsch der Gäste verschoben. TuS Viktoria Großenenglis II - TSV Mardorf (So. 14.30 Uhr). Gerade einmal elf Kilometer trennen die beiden Orte. Entsprechend groß ist die Vorfreude auf das Derby. Allerdings gehen die beiden Trainer mit ganz unterschiedlichen Ansichten in das Spiel. Während Mardorfs Coach Christian Kunz seine Mannschaft klar in der Außenseiterrolle sieht, erwartet sein Gegenüber Adrian Dieckmann eine hart umkämpfte Partie. Bis auf Torhüterin Jana Mrosek (Kreuzbandriss) stehen ihm alle Akteurinnen zur Verfügung. Aktuell sind er und die Verantwortlichen bei der Viktoria auf der Suche nach einer Torfrau.

Kunz stehen unterdessen wieder mehr Alternativen zur Verfügung: Mit Antonia Freund, Mareike Recke und Lena Otto kehren drei Stammkräfte zurück. „Großenenglis hat einige Spielerinnen in ihren Reihen, die vergangene Saison Hessenliga gespielt haben. Ich wäre mit einem Punkt absolut zufrieden“, so Kunz. (zst)

 

Gruppenliga: Obermelsungen und Großenenglis II feiern Siege

HNA 04.09.2017

SG Hombressen/Udenhausen – TuS Viktoria Großenenglis II 1:4 (0:1)

SG Hombressen/Udenhausen – TuS Viktoria Großenenglis II 1:4 (0:1).

„Gerade nach Wiederanpfiff war Hombressen am Ausgleich näher dran als wir am 2:0“, sagte Großenenglis-Trainer Adrian Dieckmann. Doch das 2:0 durch Justine Rosek war die Entscheidung. Auch wenn Dieckmann die gesamte Teamleistung gefiel, gab es ein Sonderlob für drei seiner Spielerinnen: für die 17-jährige Lara Wessel, die auf der Außenbahn wirbelte und zwei Treffer vorbereitete, für die defensive Mittelfeldspielerin Laura Festor sowie für die Doppeltorschützin Isabell Zimmer. Tore: 0:1 Sonja Wingefeld (27.), 0:2 Justine Rosek (70.), 0:3 Isabell Zimmer (76.), 1:3 Anna Maria Passinger (84.), 1:4 Zimmer (85.). (zst)

 

Hessenliga: Ärger über veralteten Kunstrasen

0:4 - Großenenglis versandet in Lollar

Lollar. Da ist die erste Niederlage: mit 0:4 (0:0) unterlag die TuS Viktoria Großenenglis in der Frauenfußball-Hessenliga bei Aufsteiger Eintracht Lollar. Damit ist die Tabellenführung futsch. Drei Gründe waren dafür verantwortlich:

 

Der Sportplatz

Gemeinhin schimpfen Fußballtrainer nach Niederlagen gerne über den Zustand des Spielfeldes. Oft, um von der Leistung der eigenen Spieler abzulenken. Nicht so Manuel Mrosek. Doch der in die Jahre gekommene Kunstrasenplatz in Lollar birgt aufgrund des sandigen und harten Bodens Gefahren. „Meine Spielerinnen hatten Angst sich zu verletzen, einige Knie sahen am Ende schlimm aus. Verständlich, dass die gegnerische Torfrau mit Inlinerschützern an Knie und Ellenbogen vorgesorgt hatte“, sagte der Viktoria-Coach. Und schüttelte den Kopf, dass der vorhandene Rasenplatz nebenan bei bestem Wetter nicht genutzt wurde.

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Hessenliga: Aufsteiger Lollar ist gut gestartet

TuS Großenenglis will in Lollar auf Euphoriewelle bleiben

Großenenglis. Ein altbekannter Gegner wartet auf die Fußballerinnen der TuS Viktoria Großenenglis. Denn seit 2011 trafen die Borkenerinnen bereits neunmal auf Eintracht Lollar – vornehmlich in der Verbandsliga Nord. Die Bilanz dabei ausgeglichen: Jeweils vier Siege für beide und ein Unentschieden. Nun sehen sich die Teams in der Frauenfußball-Hessenliga wieder (Sa. 17 Uhr in Lollar).

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Hessenliga: Wanners weite Freistöße ebnen Weg zum 5:0 gegen Neu-Isenburg

Viktoria grüßt von der Spitze

Großenenglis. 0:2 und 0:8 – viel Motivation hatten die Fußballerinnen des TuS Viktoria Großenenglis aus den Niederlagen der Vorsaison gegen die TSG Neu-Isenburg gezogen. Und auch die richtigen Schlüsse. Denn jetzt gewann das Team von Trainer Manuel Mrosek 5:0 (2:0) gegen die TSG und grüßt erstmals von der Tabellenspitze in der Hessenliga.

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Hessenliga: 5:0 gegen Neu-Isenburg

Großenenglis stürmt die Spitze

Großenenglis. Das gab's noch nie: Die Fußballerinen des TuS Viktoria Großenenglis sind Tabellenführer in der Hessenliga. Das Team von Trainer Manuel Mrosek düpierte die TSG Neu-Isenburg mit 5:0 (2:0). „Das war ein ganz starker Auftritt von der gesamten Mannschaft. Wir haben den Gegner jederzeit im Griff gehabt und dann unsere Chancen genutzt“, freute sich Mrosek. In einer einseitigen Partie schossen Kapitänin Julia Faupel (34.), Sophie Trost (44.), Jana Schwaab (57.) sowie die beiden eingewechselten Johanna Pospich (85.) und Luisa Winter (86.) die Tore gegen den letztjährigen Tabellendritten.

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Hessenliga: Kompletter Kader steht bereit – TSG mit Feldspielerin im Tor

Viktoria will sich für höchste Hessenliga-Pleite revanchieren

Großenenglis. Der kommende Gegner von Viktoria Großenenglis weckt böse Erinnerungen: TSG Neu-Isenburg. Da war doch was. Genau, im letzten Spiel beider Teams setzte es für den TuS Viktoria Großenenglis eine 0:8-Klatsche – die bisher höchste Niederlage in der Hessenliga. Dementsprechend sagt Trainer Manuel Mrosek: „Wir haben etwas gutzumachen. Zu Hause ist mindestens ein Punktgewinn möglich.“ Im zweiten Heimspiel der Frauenfußball-Hessenligasaison (Sa. 17 Uhr) erwartet der Viktoria-Coach einen Gegner, der im Vergleich zu Aufsteiger Pfungstadt zuletzt eine Klasse besser in Sachen körperlicher Fitness und Offensivstärke sei.

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Hessenliga: Viktoria Großenenglis startet mit 8:2-Schützenfest gegen Pfungstadt

Alles klar in nur 360 Sekunden

Großenenglis. In sechs Minuten kann in einem Fußballspiel allerhand passieren. Aber vier Tore innerhalb nur 360 Sekunden zu erzielen, ist eine bemerkenswerte Rarität. Dieses Kunststück gelang Viktoria Großenenglis in der Fußball-Hessenliga beim 8:2 (4:0) gegen Aufsteiger TSV Pfungstadt. „Ich habe so was noch nie erlebt“, gestand Trainer Manuel Mrosek und war begeistert über die „sensationelle Leistung“ seiner Schützlinge. Zwischen der 19. und 24. Minute überrannten die Borkenerinnen förmlich ihre Gäste. Die 1:0-Führung, eingeleitet durch Jana Schwaabs Pressing und Johanna Pospichs Schnittstellen-Pass, besorgte die durchstartende Sophie Trost (19.).

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Hessenliga: Viktoria empfängt zum Start Aufsteiger Pfungstadt

Faupel: Wir sind bereit

Großenenglis. Die Frauenfußball-Hessenliga beginnt. Zum zweiten Mal mit dabei: Viktoria Großenenglis, die zum Start Aufsteiger TSV Pfungstadt empfängt (Sa. 17 Uhr). „Wir wollen besser abschneiden als in der Vorsaison und die Großen ärgern“, sagt Trainer Manuel Mrosek. Hier die Fakten vor dem Anpfiff in Großenenglis.

Vorbereitung

„Wir sind fit und bereit für den Auftakt. Die Beteiligung im Training war fast immer hoch“, ist Spielführerin Julia Faupel zufrieden. Dem pflichtet Mrosek bei: „In den Tests wurden neue Ideen umgesetzt, die uns einige taktische Erkenntnisse gebracht haben.“ So zeigte Carina Jäger gegen Göttingen (5:1) Offensivqualitäten neben Jana Schwaab auf der Zehn. Faupel überzeugte als linke Verteidigerin und Mareike Wanner sowie Nadine Raue beherrschten den Wechsel zwischen defensivem Mittelfeld und Innenverteidigung hervorragend.

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Heimatnachrichten, 9.8.2017

TuS: 5:1-Sieg gegen Göttingen

Es läuft beim TuS Viktoria Großenenglis. In einem Vorbereitungsspiel gegen den ESV Rot-Weiss Göttingen, den Vizemeister der Niedersachsenliga Ost, kam Großenenglis I zu einem 5:1 (4:0)-Sieg. Vor zahlreichen Zuschauern begann Großenenglis furios mit einem schnellen Tor durch Johanna Pospich. In der Folge zeigte der Hessenligist feinen Fußball und erspielte sich zahlreiche Chancen, die durch abermals Johanna Pospich, Jana Schwaab und Sophie Trost zum 4:0-Halbzeitstand genutzt wurden. In der zweiten Halbzeit ließ es Großenenglis etwas langsamer angehen – auch weil Trainer Manuel Mrosek vielfach gewechselt hatte. Göttingen gelang mit einem schönen Kopfballtor– nach einer Ecke – das 1:4, doch Sophie Trost markierte mit ihren zweiten Tor den 5:1-Endstand.

Testspiel - TuS Großenenglis vs. SV Anraff 

Hessensport 24.de, Montag, 24. Juli 2017 06:11 Uhr

 

Großenenglis - In einem Vorbereitungsspiel auf die neue Saison schlug die TuS Viktoria Großenenglis gestern zu Hause den SV Anraff mit 6:3 (3:1). "Gutes erstes Testspiel, das aber hätte höher ausfallen müssen. 4-5 Einhundertprozentige haben wir liegen lassen. Die defensive Abstimmung hat durch viele Wechsel natürlich noch gefehlt. Aber nach vorne waren schon tolle Kombinationen dabei", meinte Manuel Mrosek. "Die Neuzugänge Körbel und Hertel (zwei Torvorlagen) spielten schon sehr stark. Ich bin nach zwei harten Trainingswochen zufrieden", fügte der TuS-Trainer an.  Tore: 0-1 Alff 9., 1-1 Faupel 15., 2-1 Trost 20., 3-1 Schwaab 45., 3-2 Wathling 51., 4-2 Schwaab 53., 5-2 Schwaab 62., 5-3 Alff 67., 6-3 Faupel 75.

Bilder vom Spiel...

Hessenliga: Faupel neue Kapitänin in Großenenglis – Training ab jetzt in Gombeth

Viktoria will hoch hinaus

Gombeth. Aufgalopp zur neuen Spielzeit von Viktoria Großenenglis: Trainer Manuel Mrosek begrüßte am Montagabend 28 Fußballerinnen aus Hessenliga- und Gruppenligateam zur Saisoneröffnung 2017/18. Im zweiten Jahr als Viertligist ist die Viktoria nun zusammen mit Absteiger Jahn Calden der hochklassigste Verein in Nordhessen. Hier eine Bestandsaufnahme:

 

Die Neuzugänge:

Vier U 18-Spielerinnen hat Großenenglis verpflichtet. Die Jüngsten sind die erst 16-jährigen Lisa Heideroth (Abwehr/Mittelfeld, eigene Jugend) und Laura Festor (defensives Mittelfeld, B-Jugend Hessen Kassel). Nur ein bzw. zwei Jahre älter sind Luise Hertel (defensives Mittelfeld, TSV Obermelsungen) und Nikola Körbel (Abwehr/Mittelfeld, B-Jugend Hessen Kassel), die allerdings noch im Urlaub weilt. Nummer fünf ist Jana Mrosek. Die 19-jährige Torhüterin war lange verletzt und spielte zuletzt im November 2015 für die erste Mannschaft.

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Frauen-Hessenliga: Viktoria holt noch Luise Hertel

Mrosek freut sich auf Derbys gegen Calden

Großenenglis. Viktoria Großenenglis hat personell noch mal nachgelegt. Nach Laura Festor und Nikola Körbel (beide B-Jugend Hessen Kassel), Lisa Heideroth (eigene Jugend) und Rückkehrerin Jana Mrosek konnte der Fußball-Hessenligist auch noch Luise Hertel vom Frauen-Gruppenligisten TSV Obermelsungen als Verstärkung für die kommende Saison gewinnen. Das ergibt, zumindest quantitativ, bereits eine positive Wechselbilanz. „Wir werden jünger und der Konkurrenzkampf im Team wird größer“, sagt Trainer Manuel Mrosek über seinen 18er Kader, der noch um eine weitere Spielerin aufgestockt werden könnte.

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