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TuS Viktoria Großenenglis

Terminankündigung!

Wollen gemeinsam erfolgreich sein: (von links) Kapitänin Julia Faupel, Betreuer Daniel Wettlaufer, Vorsitzende Birgitt Fasshauer und (am Ball) der neue Trainer Joachim Hohl. Zur Winterpause liegt der TuS Viktoria Großenenglis als Tabellenachter auf Kurs.
Wollen gemeinsam erfolgreich sein: (von links) Kapitänin Julia Faupel, Betreuer Daniel Wettlaufer, Vorsitzende Birgitt Fasshauer und (am Ball) der neue Trainer Joachim Hohl. Zur Winterpause liegt der TuS Viktoria Großenenglis als Tabellenachter auf Kurs.

Fußball-Hessenliga: Joachim Hohl will TuS Viktoria Großenenglis voranbringen – Celine Ziegler rückt auf

Mit A-Lizenz bereit für Vollgas

Großenenglis. Manchmal muss man zu seinem Glück gezwungen werden. Ein Zettel der Tochter war’s, der Joachim Hohl zum TuS Viktoria Großenenglis geführt hat. Zwei Nummern standen darauf. Eine war von Birgitt Fasshauer, der Vorsitzenden des Hessenligisten. Schnell lagen beide beim Telefonat auf einer Wellenlänge – und freuen sich nun auf die Zusammenarbeit, die am Freitagabend beim Neujahrsmeeting in Großenenglis mit der Vorstellung des neuen Trainers begann.

„Joachim hat sich total für unsere junge Mannschaft begeistert. Er ist super vernetzt und wenn er mal jemanden nicht kennt, kennt er wen, der den kennt“, sagt Fasshauer, die seit 35 Jahren als Spartenleiterin (bis 1999) und Vorsitzende für den TuS tätig ist. Ebenfalls sehr erfahren ist Joachim Hohl. Seit 1986 hat er den B-Schein als Trainer, seit 1999 sogar die A-Lizenz. „Ich fühle mich aber wie 35 oder 40“, betont der 55-jährige Vater dreier erwachsene Kinder.

Vor allem im Nachwuchsbereich hat sich der Staufenberger Meriten erworben. Bei Eintracht Braunschweig, BC Sport, FSC Lohfelden und in Baunatal war er in den vergangenen Jahren in der A-Jugend tätig. Ein Höhpunkt davor der Aufstieg 2003 mit dem KSV Hessen Kassel in die Oberliga. Da war er Teammanager und Co-Trainer neben Coach Oliver Roggensack. Jetzt will es der Speditionskaufmann erstmals im Frauenbereich wissen. „Es steckt unheimlich viel Talent im Kader. Zudem haben die Mädels alle etwas in der Birne“, betont Hohl und lobt im gleichen Atemzug die Arbeit von Vorgänger Mrosek. Auf die Dienste von Betreuer Daniel Wettlaufer greift er zudem gerne zurück.

Personal ändert sich wenig. Neuzugänge kommen nicht. Möglich sind interne Verschiebungen. Torhüterin Celine Ziegler rückt von den B-Juniorinnen auf, weil die Nummer eins Lisa-Maria Kaiser noch an einer Schulterverletzung laboriert. Zudem hofft der neue Coach, die erfahrene Justine Rosek für eine Rückkehr aus der Reserve begeistern zu können. Klar, denn bis auf Nadine Raue (30), Johanna Pospich (28) und Kapitänin Julia Faupel (22) gehen alle anderen Stammkräfte als U 20 durch.

Ein gewachsenes Team, das fast geschlossen in der eigenen Jugend reifte. Familiär und trotzdem absolut erfolgsorientiert lautete bereits 2013 die Schlagzeile unserer Zeitung, als Manuel Mrosek das Ruder übernahm und Großenenglis in die Hessenliga führte. Dort möchte es Joachim Hohl spielerisch voranbringen. 25 Punkte sollen es mindestens werden. Am liebsten 31. Das wäre Vereinsrekord. Dazu bedarf es mehr Tore. Aktuell sind es 21 aus 12 Partien. Zeit, dem Mannschafts-Motto Taten folgen zu lassen: Wir haben nur ein Gas – Vollgas.

Von Sebastian Schmidt

 

Sechs Teams bei Hallenmeisterschaft

HNA 27.12.2017

SCHWALM-EDER. Das Teilnehmerfeld für die Futsal-Hallenkreismeisterschaft der Frauen steht. Am Samstag, den 27. Januar spielen ab 11 Uhr in der Großsporthalle Homberg sechs Mannschaften um den Titel: Titelverteidiger TSV Mardorf mit zwei Teams, TSV Obermelsungen, SG Bad Zwesten/Urfftal, SG Ellenberg/Gudensberg und TuS Viktoria Großenenglis. (zvw)

Joachim Hohl Trainer in Großenenglis

HNA 22.12.2017

Fußball. Frauen-Hessenligist Viktoria Grossenenglis hat mit Trainer Joachim Hohl einen Nachfolger für Manuel Mrosek gefunden. Das bestätige nach einigen Sondierungen TuS-Vorsitzende Birgitt Fasshauer. Der Fußballlehrer (A-Lizenz seit 1999) war von 2004 bis 2008 DFB-Stützpunkttrainer in Göttingen und von 2012 bis 2014 Trainer der U 18 bei Eintracht Braunschweig und freut sich nach eigenem Bekunden auf seine neue Aufgabe.

 

Hessenliga: Viktoria hofft wieder - große Ausgeglichenheit

Mit neuem Schwung

HNA 01.12.17 17:57

Großenenglis. Ab in die Winterpause: Mit dem Spitzenspiel am vergangenen Samstag zwischen dem Zweiten Opel Rüsselsheim und Tabellenführer Jahn Calden (1:4) ist eine aufregende erste Halbserie in der Frauenfußball-Hessenliga zu Ende gegangen. Aufregend, weil nicht nur der TuS Viktoria Großenenglis für negative wie positive Schlagzeilen sorgte, sondern weitere Überraschungen an der Tagesordnung waren.

 

Bereits der erste Spieltag der neuen Saison zeigte: Alles ist möglich in dieser Liga. Die Borkenerinnen trumpften beim 8:0 gegen Aufsteiger Pfungstadt gehörig auf, Ex-Regionalligist Calden schickte Mitabsteiger Wetzlar II mit einem 12:1-Kantersieg nach Hause und Aufsteiger Eintracht Lollar überrumpelte Vizemeister Rüsselsheim mit 6:2. Apropos Lollar: Die Mittelhessinnen sind bisher das Überraschungsteam der Saison. Lange Zeit auf dem zweiten Tabellenplatz liegend, glänzten sie vor allem dank des Heimvorteils auf ihrem maroden Kunstrasenplatz mit fünf Siegen aus sechs Partien (darunter ein 4:0 gegen Großenenglis). Neben der Eintracht präsentierte sich auch Mitaufsteiger Pfungstadt spielstark. Für die TuS-Vorsitzende Birgitt Fasshauer steht deshalb fest: „Aufgrund der guten Aufsteiger kann mittlerweile fast jeder jeden schlagen. Die Liga ist so ausgeglichen wie nie.“ So trennt Wetzlar II als Fünftplatzierter nur fünf Punkte von einem Abstiegsplatz. Eine Enttäuschung für die Reserve des Zweitligisten, die wie der Vorletzte aus Neu-Isenburg, immerhin Vorjahresdritter, höher eingeschätzt wurde. Ganz oben sieht es nach dem prognostizierten Alleingang der Caldener Überflieger aus. Spannung bietet somit wahrscheinlich nur noch der Kampf um die Torjägerkanone zwischen Opel-Angreiferin Ginalolita Buglisi (12 Spiele/ 25 Tore) und Jahn-Stürmerin Johanna Hildebrand (11/24).

 

Mit solch‘ fußballerischer Qualität kann Viktoria Großenenglis zwar nicht dienen, beim Team um die erfahrenen Akteurinnen Julia Faupel, Nadine Raue und Johanna Pospich ist nach vier Punkten aus den abschließenden zwei Spielen vor der Winterpause immerhin ein Aufwärtstrend zu erkennen. Der Trainerwechsel, nachdem Andreas Käßner übergangsweise das Amt von Manuel Mrosek übernommen hatte, zeigte Wirkung. „Es kam ein neuer Schwung in die Mannschaft. Wir sind im Training und im Spiel über unsere Grenzen gegangen“, registrierte Spielführerin Faupel eine veränderte Einstellung, die für die restlichen zehn Spiele und den zu erwartenden Abstiegskampf hoffen lässt. Zuvor waren fast alle Spielerinnen unter ihren Möglichkeiten geblieben. Die schnellen Außen Faupel und Anna Lena Wagner hingen häufig in der Luft, weil sie aus dem Zentrum von Carina Jäger oder Jana Schwaab zu selten in Szene gesetzt wurden. Auch im Sturm haperte es allzu oft an der Durchschlagskraft, sodass erst im fünften Auswärtsversuch das erste Tor gelang. Auf den dritten Sieg musste die Viktoria zehn Spieltage warten. Einziger Lichtblick: die fast immer tadellos agierende Torhüterin Lisa Maria Kaiser und die Neuzugänge Laura Festor sowie Nikola Körbel deuteten vielfach ihr Potenzial an und sind aus der Dreier-Abwehrkette nicht mehr wegzudenken. Auch Luise Hertel meisterte den Sprung von der Gruppenliga in die Hessenliga auf Anhieb.

Von Fabian Seck

 

Hessenliga: Großenenglis gelingt beim 3:1 beim Schlusslicht der erste Auswärtssieg

Käßner-Abschied mit Sieg

Niedernhausen. Befreiungsschlag geschafft: Der TuS Viktoria Großenenglis geht mit einem 3:1-Sieg bei der SG Ueberau in die Winterpause der Frauenfußball-Hessenliga. Die ersten drei Auswärtspunkte der Saison beim Schlusslicht lassen die Borkenerinnen nach einer aufreibenden ersten Saisonhälfte durchatmen und auf dem achten Platz überwintern.

Auch wenn sich die Viktoria zunächst spielerisch schwer tat auf dem Kunstrasenplatz der Südhessinnen, stimmte die Einstellung. Kämpferische Vorarbeiterin war wieder einmal Julia Faupel, die mit ihren beiden Treffern zur 2:0-Führung den Weg zum Sieg ebnete. Dabei zahlte sich ein Positionswechsel der Spielführerin, sonst immer auf Linksaußen eingesetzt, mit Rechtsaußen Anna Lena Wagner. Erst bediente Wagner die nach innen ziehende Faupel im richtigen Moment durch die Schnittstelle, die anschließend SG-Torfrau Ann-Katrin Burger umkurvte und zum 1:0 einschob (34.). Dann war es Angreiferin Johanna Pospich, die mustergültig für die durchstartende 22-Jährige vorbereitete – 2:0 (40.).

Nach dem Wechsel erhöhten die Gastgeberinnen den Druck auf das Tor von Viktoria-Torhüterin Lisa Maria Kaiser und kamen folgerichtig zum Anschluss: Die Gäste-Defensive war einen Moment unachtsam und ließ Lea Völger zu viel Platz. Die SG-Torjägerin bedankte sich mit einem satten 22-Meter-Schuss ins linke Eck zum 1:2 (60.).

Danach war die Partie wieder offen, beide Teams hatten ihre Chancen. Die beste vergab Pospich, die nach einer Wagner-Flanke an Burger scheiterte (75.). Wenig später war die SG-Torhüterin dann aber machtlos: Die eingewechselte Nele Knauf legte auf Jana Schwaab ab, die mit einem zielgenauen Abschluss den Sieg perfekt machte (85.). Für die letztjährige Top-Torjägerin Schwaab endete damit die seit dem vierten Spieltag andauernde Torflaute.

Ein Extralob von Trainer Käßner verdiente sich die 17-jährige Nikola Körbel, die im defensiven Mittelfeld überzeugte und sich auf ihrer anschließenden Geburtstagsfeier mit ihren Teamkolleginnen über drei wichtige Punkte freute. Für Käßner selbst endete mit dem Erfolg seine vierwöchige Mission. „Ich wünsche den Mädels eine geruhsame Winterpause und dem künftigen Cheftrainer viel Erfolg für den Auftrag Klassenerhalt in der Rückrunde“, verabschiedete sich der 32-Jährige. • Großenenglis: Kaiser – Unzicker, Wanner, Körbel – Hertel, Jäger – Wagner, Schwaab, Faupel – Trost (80. Knauff), Pospich (87. Raue). (fsx)

Hessenliga: Viktoria reist zum Letzten Ueberau

Coach Käßner: „Alles oder Nichts“

Großenenglis. „Es ist ein Alles-oder-Nichts-Spiel. Gegen den Tabellenletzten ist ein Sieg Pflicht.“ Das sagt Andreas Käßner, der als Interimstrainer mit Viktoria Großenenglis in der Frauenfußball-Hessenliga bei der SG Ueberau (Sa. 14.30 Uhr) in der Pflicht steht. Drei Punkte müssen also her, um sich zumindest ein kleines Polster zur Abstiegszone zu erarbeiten.

Wie wichtig die Borkenerinnen diese Partie nehmen, zeigt der freiwillige Verzicht auf das Regionalpokal-Endspiel gegen Jahn Calden am vergangenen Mittwoch. Mit der Konsequenz, dass die Viktoria damit auch nicht mehr zur Teilnahme am Hessenpokal berechtigt ist – sportlich hatte Großenenglis das Ticket als Finalist nämlich eigentlich bereits in der Tasche.

Volle Konzentration also auf das Duell mit den Südhessinnen, die zuletzt mit einem 2:2 beim Tabellendritten Wiesbaden aufhorchen ließen. Zu Hause holte Ueberau erst einen Punkt beim 1:1 gegen den Vorletzten SG Bornheim und steht mit fünf Punkten Rückstand auf das rettende Ufer unter Zugzwang. Besonders zu beachten beim Aufsteiger ist Lea Völger, die mit acht Treffern die Hälfte aller SG-Tore erzielte. Laut Käßner soll sich Nikola Körbel um die enge Bewachung der SG-Angreiferin kümmern.

Kopfzerbrechen bereitet dem Übergangstrainer jedoch noch die weitere Aufstellung in der Defensive neben der seit Dienstag 17-Jährigen. Denn Verteidigerin Laura Festor (Auslandsaufenthalt) fehlt definitiv. Hinter dem Einsatz von Torfrau Lisa Maria Kaiser (Schulterprobleme) steht ein Fragezeichen. Für sie stünde als Ersatz im Tor Alleskönnerin Nele Knauf bereit.

Besser sieht die Personallage in der Offensive aus: Flügelspielerin Anna-Lena Wagner wird in die Startelf zurückkehren und soll mit präzisen Pässen und Flanken Sophie Trost in gute Abschlusssituationen bringen. „Wir müssen einfach wieder mehr Tore erzielen“, fordert Käßner, der auf die zuletzt erfolgreiche Taktik aus dem Spiel in Pfungstadt vertraut. Der 32-Jährige hofft auf einen positiven Jahresabschluss: „Meine Mädels sollen mit einem guten Gefühl in die Winterpause gehen, um im nächsten Jahr unter neuer Führung den Klassenerhalt frühzeitig klarzumachen.“ Dafür hilft nur ein Sieg. (fsx)

 

Regionalpokal: TuS verzichtet auf das Finale

HNA 08.11.17
Großenenglis. Das für heute in Espenau geplante Regionalpokal-Endspiel zwischen dem TSV Jahn Calden und TuS Viktoria Grossenenglis findet nicht statt. Nach der erneut aufgetretenen Schulterverletzung von TuS-Torfrau Lisa Maria Kaiser hat sich Großenenglis dafür entscheiden, auf das Finale zu verzichten.

„Im Fokus steht für uns der Klassenerhalt in der Hessenliga und damit unser Spiel am kommenden Samstag in Ueberau“, erklärte Viktoria-Vorsitzende Birgitt Fasshauer, die zudem mit der unglücklichen Ansetzung des Spiels hadert. Denn: Im Rahmenterminplan des Hessischen Fußballverbandes und zu Beginn der Pokalrunde war eigentlich der 31. Oktober als Endspieltag angesetzt. Doch eine Woche vorher wurde von der Klassenleitung entschieden, dass Jahn Calden genau an diesem Tag das Pflichtspiel in Ueberau bestreiten soll.

 

Regionalpokal: Viktoria und Jahn schonen Stammkräfte –

Ticket für Hessenpokal sicher

Käßner erwartet Abwehrschlacht
HNA 06.11.17 17:08

Großenenglis. Es ist das erwartete Finale: Im Regionalpokal-Endspiel zwischen dem TSV Jahn Calden und der TuS Viktoria Großenenglis treffen die beiden besten Frauenfußball-Teams Nordhessens aufeinander (Mi. 19 Uhr, Espenau-Hohenkirchen).

Damit kommt es bereits zum zweiten Vergleich zwischen den beiden Hessenligisten. In der Liga hielten die Borkenerinnen lange Zeit gut mit und unterlagen erst durch Treffer in der Endphase 0:4. Keine Überraschung also, dass die Viktoria für Interimstrainer Andreas Käßner als klarer Außenseiter in die Begegnung geht. „Calden hat fast jeden Gegner nach Belieben dominiert und mindestens vier Tore geschossen“, weiß Käßner, der deshalb seinen Fokus ganz klar auf das letzte Hinrundenspiel am Samstag gegen die SG Ueberau richtet.

Demnach werden im Vergleich zur vergangenen Liga-Partie in Pfungstadt (1:1) einige etablierte Kräfte eine Pause erhalten. Das bedeutet aber nicht, dass der Viktoria-Coach den Regionalpokal-Titel – auch wenn beide bereits für den Hessenpokal qualifiziert sind – kampflos abschenken wird. „Ich erwarte eine Abwehrschlacht meines Teams“, sagt der 32-Jährige, der wenig Verständnis für die Ansetzung in den nur sieben Kilometer von Calden entfernte Espenauer Ortsteil Hohenkirchen hat. Auch deshalb würde ein etwaiger Erfolg gegen den „eigentlichen Regionalligisten“ (Käßner), der sich als Ziel den Hessenpokal-Titel gesetzt hat, um wie in diesem Jahr wieder im DFB-Pokal teilzunehmen, einer Sensation gleichen.

Damit dies gelingen könnte, lautet die oberste Priorität des Hessenliga-Achten: Kompakt verteidigen und Nadelstiche setzen, um so den dominanten Caldenerinnen wenig Platz zu lassen. Entscheidend wird auch der Auftritt von Nikola Körbel als Bewacherin der Hessenliga-Toptorschützin Johanna Hildebrandt (24 Treffer in 10 Spielen) sein. Jedoch steht noch ein Fragezeichen hinter dem Einsatz der TSV-Angreiferin, die wie die Stammkräfte Leonie Klement, Sharon Braun und Arlene Rühmer für die anstehenden Meisterschaftsspiele geschont werden könnte. Dagegen wird die aus Edermünde stammende Ex-Bundesligaakteurin Jil Ludwig auflaufen. „Ich glaube, es wird offener und knapper als in der Liga zugehen“, sagt Jahn-Trainer Wolfgang Berndt. (fsx)

 

Hessenliga: Viktoria stoppt Talfahrt durch 1:1

Julia Faupel gelingt erstes Auswärtstor
HNA 05.11.17 20:28
Pfungstadt. Der Auftakt ist geglückt: Im ersten Frauenfußball-Hessenligaspiel unter Interimstrainer Andreas Käßner holte die TuS Viktoria Großenenglis mit einem 1:1 (0:0)-Unentschieden beim TSV Pfungstadt ihren zweiten Auswärtspunkt der Saison. Damit stoppten die Borkenerinnen den Negativtrend der letzten Wochen, schweben aber weiterhin in Abstiegsgefahr. Und auch das erste Auswärtstor in der laufenden Spielzeit gelang: Nach einem Steilpass von Sophie Trost war die schnelle Julia Faupel nicht mehr zu halten und sorgte mit dem 1:1-Endstand für Erleichterung bei den Gästen (57.). Zuvor hätte die Viktoria-Spielführerin bereits die Führung erzielen können (10.), war aber ebenso wenig erfolgreich wie Luisa Winter bei ihrer Direktabnahme nach einer Faupel-Flanke (25.).

Anders das Heimteam, das eine ihrer wenigen Chancen nach einem haarsträubenden Ballverlust der Viktoria und einem anschließenden Foulspiel 20 Meter vor dem Gäste-Gehäuse zur 1:0-Führung nutzte: Carina Leinweber zirkelte den fälligen Freistoß in die Maschen (53.). „Nach dem Rückstand gingen jedoch nicht wie in den letzten Wochen die Köpfe nach unten, sondern es wurde weiter gekämpft“, lobte Käßner die Moral seiner Schützlinge, die wenig später durch den Faupels Treffer belohnt wurde.

Neben der laufstarken Flügelspielerin - dessen Pendant auf der rechts, Anna Wagner, aus familiären Gründen fehlte - präsentierte sich Carina Jäger in blendender Verfassung und meldete im Mittelfeldzentrum TSV-Antreiberin Alina Kubal ab. Zudem glänzte in der Defensive das 16-jährige Abwehrtalent Laura Festor mit enormer Abgeklärtheit.

Nur im Spiel nach vorne schlichen sich noch zu häufig Fehler ein. „Der finale Pass im letzten Drittel kam zu selten an“, monierte der Viktoria-Übergangstrainer, der sich trotz der Offensiv-Schwächen fast noch über den ersten Auswärtsdreier hätte freuen dürfen. Mareike Wanner vergab aber aussichtsreich per Kopf nach einer Ecke der eingewechselten Nadine Raue (75.). • Viktoria: Kaiser - Festor, Wanner, Körbel - Winter (80. Hertel), Unzicker, Jäger, Schwaab (61. Raue), Faupel - Pospich, Trost. (fsx)

 

 

Das erste Auswärtstor ist fällig

Hessenliga: TuS ohne Rosek und Wanner

HNA 03.11.2017

GROSSENENGLIS. Die erste Bewährungsprobe für Andreas Käßner steht an: Der Interimstrainer des Frauenfußball-Hessenligisten TuS Viktoria Großenenglis (8.) gastiert mit seinem Team beim TSV Pfungstadt (Sa. 14.30 Uhr). Eine enorm wichtige Partie, gilt es doch mit einem Sieg den Anschluss zum Tabellensechsten herzustellen und sich für das Regionalpokal-Finale gegen Jahn Calden (Mi.) Selbstvertrauen zu holen.

Noch vor etwas mehr als zwei Monaten sah die Lage bei den Gästen ganz anders aus. Dank eines 8:2-Erfolgs zum Saisonauftakt war die Euphorie groß. Gegner damals: Pfungstadt. „Das Spiel darf nun jedoch kein Maßstab sein und muss aus den Köpfen der Spielerinnen raus“, weist der neue Übungsleiter darauf hin, dass beim TSV damals die halbe Stammelf fehlte. Seitdem hat sich der Aufsteiger bestens im oberen Mittelfeld der Liga etabliert. Die Viktoria gewann dagegen nach dem zweiten Spieltag keine Partie mehr. Und schoss auswärts (0:13) noch kein Tor. Das ist nun, so Käßner, „fällig“. Dazu hat er im Training an den „Grundtugenden des Abstiegskampfes“ gearbeitet: Ausdauer, Zweikampfverhalten, Passspiel - und vor allem Torabschluss.

Außerdem plant der Neu-Trainer die formstarken Reserve-Spielerinnen Nele Knauf und Lara Wessel in den Kader zu beordern. Hingegen fallen die erfahrene Justine Rosek, die sich in der Nachspielzeit der vergangenen Reserve-Partie verletzte, und Abwehrchefin Mareike Wanner berufsbedingt aus. Auch die Gastgeberinnen um Jill Bohling und Ausnahmespielerin Alina Kubal (beide vier Treffer) haben als zweitschwächster Angriff der Liga Offensivprobleme. Also bauen sie in Bestbesetzung auf ihre stabile Abwehr, um das erste Auswärtstor der Viktoria zu verhindern. Und um den Abstand nach unten zu vergrößern. (fsx)

 

Großenenglis II ganz spät besiegt

HNA 30.10.2017

Frauenfußball. Der TuS Viktoria Großenenglis II hat im Gruppenliga-Spitzenspiel gegen die SG Landau/Wolfhagen 1:2 (0:0) verloren. Ärgerlich für die Viktoria, dass Lara Wessel das mögliche 1:0 liegen ließ (46.). Anna Schäfer (85.) und Hannah Schaaf (87.) brachten den Auswärtssieg spät auf den Weg. Justine Rosek konnte nur noch verkürzen.  Die Rückrunde beginnt am 10.3.2018 mit einem Heimspiel gegen die SG Hombressen/Udenhausen.

 

Großenenglis III ist Herbstmeister

Großenenglis. Die fantastische 3te ist Herbstmeister. Mit einem klaren 4:1 (2:0) -Sieg gegen Flechtdorf 2 durch zwei Tore durch Sonja Heideroth sowie Treffern von Ramona Unzicker und Anne Bachmann geht die 3. als Tabellenführer in die Winterpause. Mit sechs Siegen und einem Unentschieden und nur einer Niederlage steht das Team verdient an der Spitze der Kreisliga B. Die Rückrunde startet am 10.3.2018 beim der FSG Diemeltal/H./O./Z. in Trendelburg.

 

TuS peilt Spitze an

HNA 27.10.2017

SCHWALM-EDER. Tabellenführer über Nacht: Mit diesem Anreiz gehen die Spielerinnen des TuS Viktoria Großenenglis
II in das Spitzenspiel der Frauenfußball-Gruppenliga gegen die SG Landau/Wolfhagen.

TuS Viktoria Großenenglis II - SG Landau/Wolfhagen (Sa.,14.30 Uhr).

TuS-Coach Adrian Dieckmann weiß um die Brisanz der Partie gegen den aktuellen Tabellenführer: „Diese Spiele entscheiden die Meisterschaft.“ Da seine Mannschaft zuhause antritt und zuletzt mit guten Leistungen überzeugt hatte, peilt der Trainer einen Heimsieg an – um auch mit einem positiven Gefühl in die anschließende Winterpause zu gehen. Ihm fehlen allerdings mit Rojin Balica, Jennifer Giehl, Sonja Wingefeld, Jannina Kling und Maria Unbehaun gleich fünf Spielerinnen.

 

Großenenglis: In der Winterpause Dauerlösung für Trainerposition geplant

Andreas Käßner übernimmt

HNA 25.10.17 17:37

 

Großenenglis. Die Ära von Trainer Manuel Mrosek beim heimischen Frauen-Fußballhessenligisten TuS Viktoria Großenenglis ist beendet. Nach seinem Rücktritt in Absprache mit dem TuS-Vorstand am Sonntagabend verabschiedete sich der Übungsleiter im Training am Montag von der Mannschaft. Die 1. Vorsitzende Birgitt Fasshauer bedankte sich für die erfolgreiche Arbeit in den letzten fünf Jahren, sah jedoch die Trennung als beste Lösung für den Verein an: „Wir haben am Samstag in Marburg maßlos enttäuschte Spielerinnen, Eltern, Freunde und Fans gesehen. Wir mussten diese Talfahrt stoppen und waren in der Pflicht zu handeln, weil der Trainer selbst nicht wusste, wann er die Mannschaft verloren hat.“

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Viktoria II siegt für Wingefeld

HNA 23.10.2017

SCHWALM-EDER. Mit einem 3:2-Sieg im Derby beim TSV Obermelsungen bleibt der TuS Viktoria Großenenglis II in der Spitzengruppe der Frauenfußball-Gruppenliga.

 

TSV Obermelsungen - TuS Viktoria Großenenglis II 2:3 (1:2).

Das Derby wurde überschattet von der schweren Verletzung von Sonja Wingefeld. Die gelernte Stürmerin hatte an alter Wirkungsstätte zwischen den Pfosten gestanden, weil Trainer Adrian Dieckmann keine etatmäßige Torfrau aufbieten konnte. In einem Zweikampf hatte Wingefeld das Knie einer Gegenspielerin ins Gesicht bekommen und war bewusstlos liegen geblieben. „In solchen Momenten rückt der Fußball komplett in den Hintergrund“, sagte Dieckmann. Die 32-Jährige kam mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus. Erste Diagnose: schwere Gehirnerschütterung, Nasenbeinbruch und Haarriss im Jochbein. 20 Minuten war die Partie unterbrochen. Anschließend schafften es die Gäste, den Schock schnell zu verdauen und den Schalter noch mal umzulegen. Obermelsungens Lena Beil unterdessen ärgerte sich darüber, dass ihr Team nach dem frühen 1:0 zu passiv war und sich in der 60. Minute einen Fehler leistete, der zum entscheidenden 3:2 führte. Tore: 1:0 Jana Diehl (10.), 1:1 Justine Rosek (32.), 1:2 Lara Wessel (45.), 2:2 Franziska Ebert (54.), 2:3 Nele Knauff (60./Foulelfmeter).

 

Hessensport24.de Montag, 23. Oktober 2017 06:31 Uhr

TuS Großenenglis aktuell: Manuel Mrosek wirft das Handtuch

Großenenglis - Manuel Mrosek ist von seinem  Posten als Trainer bei der TuS Großenenglis mit sofortiger Wirkung zurückgetreten. Ausschlaggebend war die 0:8-Klatsche am Samstag bei der SF BG Marburg.

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Hessenliga: Höchste Hessenliga-Pleite für TuS

Manuel Mrosek tritt nach 0:8 zurück

HNA 22.10.17 20:44
Marburg/Großenenglis. Manuel Mrosek ist als Trainer des TuS Viktoria Großenenglis zurückgetreten: In der Frauenfußball-Hessenliga hatte es beim Tabellenvorletzten SF BG Marburg eine 0:8 (0:5)-Klatsche gesetzt. Das war die deutlichste Niederlage in Hessens höchster Spielklasse. Nur einmal – am 4. März – gab es eine ebenso klare Pleite bei der TSG Neu-Isenburg.
„Ich ziehe damit die Konsequenzen aus den wiederholt desolaten Auftritten in den letzten Wochen, die ich mir nach dem doch sehr guten Saisonstart nicht erklären kann“, teilte er am späten Sonntagabend via WhatsApp mit. Mrosek hatte das Team 2013 übernommen und es 2015 zur Meisterschaft in der Verbandsliga geführt.

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Kreisliga B: TuS Großenenglis III unterliegt deutlich

Baunatal/Großenenglis. Die fantastische 3te konnte gegen das junge Team von Eintracht Baunatal nur eine Halbzeit mithalten und unterlag 0:8 (0:2), bleibt aber an der Tabellenspitze. Im letzten Spiel vor der Winterpause ist am Samstag Flechtdorf II zu Gast im Stadion an der Lehmkaute.

 

Hessenliga: Wagners Einsatz in Marburg fraglich

Mit Jäger raus aus dem Tabellenkeller

HNA 19.10.17 18:54
Großenenglis. Pokalfinale erreicht: Die Fußballerinnen von TuS Viktoria Großenenglis haben am Mittwoch kampflos den Einzug in das Regionalpokal-Endspiel geschafft. Gegner Wilhelmshöhe trat nicht an. Im Endspiel kommt es am 31. Oktober zum erneuten Aufeinandertreffen mit Ligakonkurrent Jahn Calden. Doch nun aber erst einmal wieder Hessenliga-Alltag nach zweiwöchiger Spielpause: Die Borkenerinnen gastieren beim Vorletzten SF BG Marburg (Sa. 16 Uhr) - eine richtungsweisende Partie gegen einen direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt.
Trainer Manuel Mrosek versucht jedoch die Brisanz aus der Begegnung zu nehmen: „Das ist kein Endspiel. Wir kennen den Gegner und wollen an die gute kämpferische Leistung zuletzt anknüpfen.“ Im vergangenen Heimspiel gegen Gläserzell stimmte endlich wieder die Einstellung der Viktoria, die laut Mrosek ähnlich wie die „Wundertüte Marburg“ eigentlich weiter oben in der Tabelle stehen müsste. Damit der Sprung aus der Abstiegszone gelingt, sind einige taktische Umstellungen geplant, die im Training besprochen wurden. „Wir wollen aktiver vorne anlaufen und die gegnerische Defensive mehr beschäftigen“, sagt Mrosek. Personell plant der TuS-Coach mit der wiedergenesenen Carina Jäger und Mareike Wanner im zentralen Mittelfeld, die für mehr Schwung und Torgefahr sorgen sollen. Auf den Außen ist der Einsatz von Flügelflitzerin Anna Lena Wagner (Fersenprobleme) noch fraglich. Als Alternativen stünden Nikola Körbel und Luisa Winter bereit. Die ebenso wie ihre Mitspielerinnen nach laufintensiveren Einheiten in der Spielpause mit Reserve-Trainer Adrian Dieckmann wieder einen frischeren Eindruck machten.
Das Ziel aus den restlichen drei (Auswärts)-Spielen bis zur Winterpause lautet sechs Punkte. Hierfür muss jedoch die eklatante Schwäche auf gegnerischen (Kunstrasen)- Plätzen mit dem ersten Sieg beendet werden. Außerdem gilt es, vor allem die extrem schnelle Außenspielerin der Mittelhessinnen Giulia Sortino sowie Kapitänin Theresa Goy nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Um einen wichtigen Schritt Richtung Klassenerhalt zu machen. (fsx)

 

Gruppenliga: TSV Obermelsungen - TuS Viktoria Großenenglis II (Sa. 15 Uhr).

HNA 19.10.17 18:54

29 Tore in sieben Partien hat die Reserve bereits erzielt. Da verwundert es kaum, dass Lena Beil, Mannschaftsverantwortliche bei den Gastgebern, vor dem Derby vor allem die Defensive in die Pflicht nimmt. „Wir müssen taktisch clever agieren“, fordert sie. Ihr Gegenüber Adrian Dieckmann erwartet ein Duell auf Augenhöhe. Allerdings muss der Coach auf seine zentrale Mittelfeldspielerin Rojin Balica verzichten, die erst wieder zur Rückrunde zur Verfügung stehen wird. „Um dieses Kreativdefizit zu schließen, haben wir die letzten zwei Wochen intensiv an unsere Lauf- und Passwegen gearbeitet.“

Kreisliga B: TuS Großenenglis III kampflos Sieger

Großenenglis. Die fantastische 3te grüßt auch nach dem 6. Spieltag weiterhin von der Tabellenspitze. Das Spiel gegen die Mädels vom FSV Kassel musste leider ausfallen, da der Tabellenzweite aus Kassel keine Mannschaft stellen konnte.  Nächstes Wochenende geht es zu Eintracht Baunatal.

 

Hessenliga: Großenenglis kassiert Ausgleich neun Minuten vor Schluss.

Kleiner Aufwärtstrend beim 2:2
HNA 08.10.17 19:09 von Bernd Knauff
Großenenglis. Es wurde nichts mit dem erhofften Sieg für Hessenligist TuS Viktoria Großenenglis zum Kirmeswochenende. Neun Minuten vor Spielende noch in Führung liegend kassierte die Mrosek-Elf nach einem Konter das 2:2 (1:1). Mit dem die eigene Negativserie auf sieben Spiele ohne Dreier wuchs. Dennoch führte das Remis zu keinerlei Frust bei den Spielerinnen des Tabellensiebten. „Es geht in kleinen Schritten voran“, erklärte Sophie Trost, ab der 60. Minute für Johanna Pospich auf dem Spielfeld. Ähnlich zuversichtlich äußerte sich Angreiferin Nadine Raue, Torschützin zur 2:1-Führung: „Das Passspiel war schon besser als zuletzt. Heute sprang nur ein Punkt dabei heraus, das nächste Mal sind es drei“.
In der Tat, dieses Unentschieden wirft die Viktoria nicht zurück. Schon in der ersten Spielhälfte war die Elf um Kapitänin Julia Faupel die dominierende Mannschaft, mit den größeren Spielanteilen, deutlich mehr Ballkontakten und auch mehr Torchancen. Aber Probleme im Abschluss. So zielte Jana Schwaab bereits in der zweiten Minute knapp am langen Toreck vorbei. Wenig später war die Angreiferin Ausgangspunkt des Führungstreffers, denn ihren von Gästetorfrau Jasmin Jökel abgewehrten Schuss veredelte Lea Unzicker zum 1:0 (11.).
Gnadenlos effektiv traten die Fuldaerinnen auf. Während Schwaab und Pospich an einem Faupel-Querpass vorbei rauschten (25.) und Luisa Winters Versuch im letzten Moment abgeblockt wurde (28.), trafen die Gäste im Gegenzug mit ihrer ersten Torchance zum 1:1-Ausgleich. Nach Pass von Lilia Marx hatte Lea Röder aus 20 Metern genau Maß genommen (29.).
Die erste Duftmarke nach der Halbzeitpause setzten erneut die Borkenerinnen: Nadine Raue versenkte einen Steilpass in Torjägermanier zum 2:1 und der erneuten Führung (48.). Luise Hertel zielte danach zu hoch (64.), Faupels Schuss entschärfte SV-Torfrau Jökel (70.) und Schwaabs Eckball landete am Pfosten (77.). So fiel statt der Vorentscheidung der 2:2-Ausgleich. Die überragende Michelle Beck ließ Lisa Maria Kaiser im Tor der Viktoria nach einem Konter keine Chance (82.). Und bewies damit zum zweiten Mal an diesem Tag ein Höchstmaß an Effektivität ihrer Elf. • Großenenglis: Kaiser - Festor (56. Wessel), Wanner (42. Stemmler), Körbel - Winter, Schwaab, Unzicker, Hertel, Faupel - Pospich (60. Trost), Raue. Gläserzell: Jökel - Schmidt, Menz, Ortlepp, Wiegand - Cakovic, Breitfelder, Goldbach - Beck, Röder, Marx. Tore: 1:0 Unzicker (11.), 1:1 Röder (29.), 2:1 Raue (48.), 2:2 Beck (82.). SR: Kinas (Bad Emstal).

 

Gruppenliga: 3:2 – Knauff mit Doppelpack

HNA 09.10.2017

SCHWALM-EDER. Der TuS Viktoria Großenenglis II bleibt in der Frauenfußball-Gruppenliga nach dem 3:2 gegen die TSG Kammerbach vorn dabei. Die SG Ellenberg/Gudensberg hatte frei, weil Schlusslicht SG Hombressen/Udenhausen nicht antrat.

 

TuS Viktoria Großenenglis II - TSG Kammerbach 3:2 (2:2).
Vor allem einen Sieg des Willens landete der TuS. Allen voran Nele Knauff. „Sie hat unermüdlich gekämpft und sich mit zwei Treffern belohnt“, sagte Trainer Adrian Dieckmann. Seine Mannschaft war zweimal in Führung gegangen, musste aber zweimal den Ausgleich hinnehmen. Tore: 1:0 Nina Dietrich (2.), 1:1 Lucia Langefeld (11.), 2:1 Nele Knauff (23.), 2:2 Langefeld (44.), 3:2 Knauff (48.).
 

Gruppenliga: Kammerbacher Frauen unterliegen mit 2:3

Gute Leistung der TSG nicht belohnt
HNA 08.10.17 20:16 von Matthias Dehnhardt
Großenenglis. Denkbar knapp an einer faustdicken Überraschung vorbei schrammten die Gruppenliga-Fußballerinnen der TSG Kammerbach bei der 2:3 (2:2)-Niederlage bei Titelaspirant TuS Großenenglis II. Die Partie begann unglücklich für das Team von Trainer Matthias Dehnhardt. Eine vom stürmischen Wind abgebremste Flanke landete genau vor den Füßen von TuS-Stürmerin Nina Dietrich, die keine Mühe hatte, das Leder einzuschieben (2.).
Davon unbeeindruckt suchten die Kammerbacherinnen ihr Heil im Spiel nach vorne. Mit einem satten Schuss sorgte Lucia Langefeld für den Ausgleich (11.). Zwar konnte Nele Knauf Großenenglis nach einem Konter erneut in Führung bringen (23.), doch kurz vor dem Seitenwechsel gelang Langefeld nach Vorarbeit von Marie Umbach abermals der Ausgleich. Gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs dann aber der nächste Nackenschlag für die Dehnhardt-Elf: Nachdem die Verteidigung einen Eckball zunächst abwehren konnte, nahm sich Nele Knauf an der Strafraumgrenze ein Herz und donnerte den Ball unhaltbar in den Torwinkel (48.). Tanja Schüler und Alisia Schäfer hatten noch Chancen zum TSG-Ausgleich, am Ende standen die Gäste aber mit leeren Händen da. (per)

 

Juniorinnen-Kreispokal: TSV Altmorschen gewinnt souverän gegen Gudensberg – Großenenglis kampflos siegreich

HNA 7.10.2017 VON UWE VERCH
GROSSENENGLIS. In Großenenglis wurden die B-Juniorinnen der JSG Metze/Chattengau, C-Juniorinnen des TSV Altmorschen und kampflos bei den D-Juniorinnen Viktoria Großenenglis nach Verzicht vom TSV Obermelsungen Fußball-Kreispokalsieger. Spannend war es bei den B-Juniorinnen, wo Metze/Chattengau mit 2:1 (1:1) die Oberhand gegen Großenenglis behielt. Ihrer starken Torhüterin Lily Krug hatte es die JSG zu verdanken, dass sie nicht in Rückstand geriet. Nach einem weiten Abschlag sorgte Jessica Wolf für den Coup. Zuvor hatten Lisbeth Splietorp für die JSG und Jasmin Rustemeier getroffen.

 

Gruppenliga: TuS Viktoria Großenenglis II - TSG Kammerbach

HNA 6.10.2017

Mal abgesehen von der knappen Niederlage gegen Calden II lief es zuletzt rund für den TuS Großenenglis II. Und genau diesen Aufwärtstrend wollen Coach Adrian Dieckmann und seine Spielerinnen am Samstag fortsetzen.

 

Hessenliga: Trainer Mrosek droht mit Rücktritt

TuS Viktoria Großenenglis in der Pflicht gegen SV Gläserzell

Großenenglis. Es ist das Duell der Enttäuschten: TuS Viktoria Großenenglis (7.) trifft nach sechs Niederlagen in Folge auf die SV Gläserzell (5.).  Der Verein wartet seit vier Partien auf einen Erfolg  Besonders bei den Borkenerinnen hat sich die Krise nach der desolaten Leistung am Dienstag zugespitzt. Denn der nach dem Spiel geäußerte Verdacht von Trainer Manuel Mrosek bestätigte sich: Fünf Stammspielerinnen waren in der Nacht zuvor bis in die Morgenstunden auf dem Fritzlarer Oktoberfest feiern. Nun bekommen einige Feierbiester einen Denkzettel und werden für die nächste Partie durch Reserve-Akteurinnen ersetzt. Treppenwitz der Geschichte: Die am Wochenende stattfindende Kirmes in Großenenglis, die in der Mrosek-Ära immer einen Sieg garantierte, kommt nun für den Viktoria-Coach wohl zur Unzeit.

„Ich schaue bis zur Winterpause genau hin, wer die nötige Einstellung für die Hessenliga mitbringt. Ist das nicht mehr der Fall, trete ich zurück“, erklärt Mrosek, der die Erfahrenen im Team wie Nadine Raue und Johanna Pospich in der Pflicht sieht. Dagegen ist die zweitliga-erprobte Justine Rosek zur Gruppenliga-Elf zurückkehren.

Auch Kapitänin Julia Faupel und Anna Lena Wagner sind dazu aufgerufen, auf dem Platz mehr Anweisungen zu geben und Bälle zu fordern, weil Carina Jäger als zentrale Figur nach einwöchiger Antibiotika-Einnahme weiterhin ausfällt. Immerhin Lea Unzicker wird in die Abwehr zurückkehren. Damit es in der Offensive bei den Top-Schützinnen Jana Schwaab und Sophie Trost wieder besser funktioniert, verfolgt Mrosek einen pragmatischen Ansatz: „Im Training lasse ich die Mädels 200 Mal aufs Tor schießen. Hoffentlich treffen sie jetzt wieder.“

Die Gäste reisen trotz der Viktoria-Torflaute mit Respekt an. „Wir wollen defensiv kompakt stehen und einen Punkt mitnehmen“, sagt SV-Trainer Goran Gajic, dem mit Maren Kress (Studium) und Vivien Priemer wichtige Stammkräfte fehlen. Torjägerin Michelle Beck soll bei Kontern für Gefahr sorgen. (fsx)

 

Hessenliga: Viktoria unterliegt 0:1 bei Wetzlar II

Mrosek kritisiert sein Team heftig

Wetzlar. Das war nichts: Mit 0:1 unterlag Viktoria Großenenglis in der Frauenfußball-Hessenliga bei der Reserve von Hessen Wetzlar. Damit warten die Borkenerinnen nach der dritten Niederlage in Serie ohne eigenen Torerfolg seit nunmehr sechs Partien auf einen Sieg. Der wäre auch diesmal im Bereich des Möglichen gewesen gegen den keinesfalls übermächtigen Regionalliga-Absteiger. Die wenigen Torchancen der Gäste, die im Vergleich zum 0:1 gegen Wiesbaden mit Nina Dietrich und Nadine Raue in der Startelf antraten, wurden aber insbesondere von Sophie Trost und Julia Faupel vergeben.

Ebenso blieb die eingewechselte Justine Rosek, die nach ihrer Einwechslung zur Pause für Dietrich ihr Comeback in der Hessenliga feierte, bei einer weiteren guten Tormöglichkeit glücklos. So konnte auch sie die abermalige Pleite nicht verhindern, die sich Mitte der zweiten Halbzeit abgezeichnet hatte, als Julia Christ die Gastgeberinnen von Trainer Ralf Pinkl mit einem für Viktoria-Torhüterin Lisa Maria Kaiser eigentlich unhaltbaren 20-Meter-Schuss in Führung brachte (70.). Wer danach ein Aufbäumen des Auswärtsteams erwartet hätte, der wurde enttäuscht. Bis auf die unermüdliche arbeitende Raue und die sicher spielende Kaiser stemmte sich niemand im Team mehr gegen die Niederlage. „Läuferisch, spielerisch und kämpferisch war es das schlechteste Spiel, seitdem ich in Großenenglis Trainer bin“, ärgerte sich Mrosek maßlos über den fehlenden Einsatz seiner Schützlinge, „die so gespielt hätten, als ob sie um 7 Uhr von einer Feier gekommen wären.“

Besonders deutlich wurde: Die erkrankte Carina Jäger (Mittelohrentzündung) fehlte an allen Ecken und Enden und ist derzeit nicht zu ersetzen. Zumindest besteht Hoffnung, dass die Taktgeberin im Mittelfeld rechtzeitig zum Spiel gegen den SV Gläserzell (Sa. 14.30 Uhr) wieder fit wird. • Viktoria: Kaiser - Winter, Wanner, Körbel - Festor - Wagner (81. Pospich), Dietrich (46. Rosek), Schwaab, Faupel - Raue, Trost (87. Hertel). (fsx)

 

Großenenglis: Mit Justine Rosek nach Wetzlar

Mrosek appelliert an die Einstellung

 

Großenenglis. Englische Woche für den heimischen Frauenfußball-Hessenligisten: Bereits drei Tage nach der unglücklichen 0:1-Heimniederlage gegen Wiesbaden gastiert Viktoria Großenenglis bei der Reserve von Hessen Wetzlar (Di. 15 Uhr). Ein Duell auf Augenhöhe, denn beide Teams sind Tabellennachbarn im Mittelfeld. Das war vor der Saison eigentlich so nicht zu erwarten. Der Regionalliga-Absteiger aus Mittelhessen wurde als eines der wenigen Spitzenteams der Liga gehandelt, tut sich allerdings in der neuen Spielklasse noch schwer. Vor allem die 23 Gegentreffern, der schlechteste Wert der Liga, lässt Fragen offen. Gute Chancen also für die Viktoria in Wetzlar ihre auch nach dem letzten Heimspiel bestehende Tormisere zu beenden. Allerdings: Die Gäste sind seit fünf Spielen ohne Sieg und alles andere als gut in Form. Für Trainer Manuel Mrosek fehlt es an der nötigen Einstellung: „Viele haben nach den zwei Auftaktsiegen nicht mehr alles gegeben. 70 Prozent reichen in dieser Liga nicht, um Punkte zu holen.“ Ein Wink mit dem Zaunpfahl insbesondere für die etablierten Kräfte Anna Lena Wagner und Julia Faupel sowie Nina Dietrich, die zuletzt ihre Stärken im Spiel nach vorne nicht mehr einbrachten. Positiv sieht Mrosek dagegen den Kampfgeist seiner Defensivreihe um Libero Mareike Wanner und die ballsichere Laura Festor. „Sie ziehen im Moment die anderen mit ihrem Einsatz mit. Wenn alle so Gas geben würden, hätten wir schon deutlich mehr Zähler gesammelt.“ Luisa Winter erkämpfte sich in den letzten Partien einen Platz in der Startelf, in der mit Carina Jäger (Mittelohrentzündung) die wichtigste Spielerin im Zentrum abermals fehlen wird. Für sie wird die erfahrene Justine Rosek die Reise mit nach Wetzlar antreten und womöglich ihre Rückkehr in der Hessenliga feiern. (fsx)

Hessenliga: Mrosek-Elf verschläft beim 0:1 gegen Wiesbaden erste Hälfte

Ohne Jäger und ohne Tor

HNA  01.10.17 19:37

 

Großenenglis. Fast hätte es zu einem Punktgewinn für Viktoria Großenenglis gereicht. Aber Lea Unzicker belohnte die Leistungssteigerung der Borkenerinnen in der zweiten Halbzeit der Hessenliga-Partie gegen MFFC Wiesbaden nicht. Ihr Abschluss nach einer maßgenauen Ecke von Julia Faupel wurde auf der Linie geklärt (89.). „Im Moment fehlt uns auch einfach mal das Glück, dass so ein Ball reingeht“, ärgerte sich Viktoria-Spielführerin Faupel über die unnötige 0:1 (0:1)-Heimniederlage.    Unnötig deshalb, weil die erste Hälfte vollkommen verschlafen wurde. „Da haben wir keine Zweikämpfe gewonnen und nicht einen vernünftigen Angriff durchgezogen“, haderte Manuel Mrosek. Was den Trainer jedoch positiv stimmte war das Auftreten seiner Schützlinge nach der Pause. Die Hereinnahmen von Nadine Raue und Lea Unzicker sowie die Umstellung auf drei Sechser sorgten für mehr Stabilität und waren belebend für das Angriffsspiel. Folgerichtig kamen die Gastgeberinnen nach einer Stunde zu gefährlichen Szenen: Erst traf Sophie Trost freistehend aus fünf Metern den Ball nicht richtig, nachdem Raue geflankt hatte (65.), dann fehlten Faupel nur wenige Zentimeter zum Torerfolg. Ihr starker Heber strich knapp am Kreuzeck vorbei (70.). „Der Ausgleich wäre verdient gewesen. An der zweiten Halbzeit habe ich nichts zu meckern“, sagte Mrosek.

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Gruppenliga: TuS Viktoria Großenenglis II - TSV Korbach 2:0 (1:0).

HNA 01.10.2017

Erst in der 90. Minute erzielte die eingewechselte Nele Knauf das erlösende 2:0 für den TuS. Davor sah Trainer Adrian Dieckmann ein Spiel auf des Messers Schneide. Davor habe im Angriff mehrfach der letzte Pass gefehlt oder die Stürmerinnen liefen in die Abseitsfalle. Zudem war die Abwehr nach dem 1:0 durch Julia Stemmler (33.) nicht immer sattelfest. (zst)

Kreisliga B: TuS Großenenglis III - FSG Diemeltal/H./O./Z. 3:2 (2:2)

Die fantastische 3te grüßt weiterhin von der Tabellenspitze. Durch Tore von Sabine Baumann und Ramona Unzicker und einem verwandelten Straßfstoß von Anne Bachmann verteidigt die 3te ihre weiße Weste gegen das junge Team der FSG Diemeltal/H./O./Z. und damit Platz 1 im vorletzten Heimspiel der Hinrunde.

 

Hessenliga: Raue kehrt gegen Wiesbaden zurück

Viktoria will ihre Torflaute beenden

HNA 28.09.17 18:17

Großenenglis. Es wird mal wieder Zeit für einen dreifachen Punktgewinn: Schon seit vier Spielen warten die Fußballerinnen von Viktoria Großenenglis nun auf den nächsten Sieg in der Hessenliga. Eine Gelegenheit bietet sich im Heimspiel gegen MFFC Wiesbaden (Sa. 17 Uhr). Für das zweitbeste Heimteam der Liga gilt es, im Duell mit der drittbesten Auswärtself das Abrutschen in die Abstiegszone – bei nur noch drei Punkten Vorsprung – zu verhindern. Nach einem erfolgreichen Saisonstart haperte es zuletzt in der Offensive: In drei der letzten vier Begegnungen gingen die Borkenerinnen leer aus. Beim 2:2 gegen Rüsselsheim, dem einzigen Ligaspiel in den letzten vier Wochen mit eigenem Torerfolg, kamen die Treffer nur durch einen Foulelfmeter von Mareike Wanner und eine direkt verwandelte Ecke von Jana Schwaab zustande. Hier weiterlesen...

 

Gruppenliga: TuS Großenenglis II - TSV Korbach (Sa., 14.30 Uhr).

HNA 29.09.2017

TuS Coach Adrian Dieckmann warnt davor, Korbach zu unterschätzen. Die Personalsituation bei den Gastgebern ist angespannt: Jennifer Giehl, Laura Schwab und Anna Kleinmann fehlen. Die Einsätze von Jannina Kling, Nele Knauff und Lara Wessel sind fraglich.

 

TuS Großenenglis III - FSG Diemeltal/H./O./Z. (Sa., 12.30 Uhr).

Heimspieltag der fantastischen 3ten

 

Unsere Kleinfeldmädels rocken immer weiter ihre Liga, auch am letzten Wochenende gewannen unsere Mädels souverän in Flechtdorf mit 3:0! Jetzt heißt es Heimspiel und auch da wollen die Mädels zeigen das sie ein würdiger Tabellenführer sind. Der Gegner diesmal ist die Mannschaft des FSG Diemeltal/H./O./Z.!!! Die 3te möchte die Tabellenführung ausbauen und ist heiß und motiviert. Sie eröffnen zu gleich den Großkampftag in Großenenglis. Dieser steht im Zeichen des Oktoberfestes, es wird Brezeln und leckeren Leberkäse geben. Anstoß ist am Samstag um 12:30 Uhr.

 

Calden II gewinnt Spitzenspiel: Nach 2:1 weiter an der Spitze

HNA, 26.09.2017

HOFGEISMAR. Unterschiedlich erfolgreich waren die beiden heimischen Frauenfußball- Gruppenligisten TSV Jahn Calden II und SG Hombressen/ Udenhausen. Mit einem knappen 2:1 (2:0)-Erfolg im Spitzenspiel beim Dritten TuS Viktoria Großenenglis II verteidigten die Caldenerinnen ihre weiße Weste. Sie mussten aber wie in der Vorwoche hart um den Erfolg kämpfen. Vor der Pause hatten Aileen Nuhn und Johanna Schäfer eine 2:0-Führung herausgeschossen. In der zweiten Halbzeit wurde es aber noch einmal spannend, als Sonja Wingefeld auf 1.2 verkürzte (68.).

 

Hessenliga: Caldens Fußballerinnen gewinnen 4:0 in Großenglis

Jahn konditionell stärker

Calden. Auch im dritten Spiel der Frauenfußball-Hessenliga kam der TSV Jahn Calden zu einem ungefährdeten Sieg. Beim TuS Viktoria Großenenglis siegten die Jahnerinnen souverän mit 4:0 (1:0). Für Jahn-Trainer Wolfgang Berndt war es ein gerade in der ersten Halbzeit zähes Spiel: „Großenenglis hat das gut gegen uns gemacht. Wir haben leider nur eine unserer Chancen nutzen können. In der zweiten Halbzeit hat der Gegner dann konditionell nachgelassen.“

Gegen die ganz auf die Defensive eingestellten Gastgeberinnen hatten die Gäste etwa 80 Prozent Ballbesitz. Aus dieser Überlegenheit heraus konnten sie aber nur ein Tor durch Arlene Rühmer erzielen (33.). Dabei hatte der Regionalligaabsteiger mit zwei Lattentreffern Pech. So gab es im dritten Spiel erstmals eine erste Caldener Halbzeit, nach der der Sieg noch nicht feststand.

In der zweiten Halbzeit machte sich jedoch die läuferische und konditionelle Überlegenheit der Gäste bemerkbar. Erneut Rühmer sorgte in der 56. Minute für das vorentscheidende zweite Tor. Gegen die abbauenden Gastgeberinnen erhöhte nur drei Minuten später Innenverteidigerin Franziska Tux per Foulelfmeter auf 0:3 erhöht. Für den Schlusspunkt zum 0:4-Endstand sorgte Sharon Braun (70.). Die eigentlich beschäftigungslose Caldener Torhüterin Marigona Zani wurde nur einmal in der Nachspielzeit bei einem Konter ernsthaft geprüft und zeigte da eine starke Reaktion.

 

HNA 24.09.17 18:38

Viktoria fehlte der Mut

Hessenliga: Mrosek-Elf beim 0:4 gegen Calden chancenlos – Rühmer trifft doppelt

Großenenglis. Erst in der 82. Minute blitzte das erste Mal im Spiel von Viktoria Großenenglis so etwas wie Torgefahr auf. Doch Johanna Pospich vergab die aussichtsreiche Konterchance für den heimischen Fußball-Hessenigisten. Zuvor hatten sich die Borkenerinnen ausnahmslos auf die Verteidigung des eigenen Tores beschränkt. Das reichte zwar nicht für eine Sensation gegen Regionalliga-Absteiger Jahn Calden, jedoch zumindest zu einem respektablem 0:4 (0:1) im Nordhessen-Derby. Für mehr fehlte laut Viktoria-Trainer Manuel Mrosek der Mut: „Wir hatten zu großen Respekt, um auf Offensive umzuschalten.“ Positiv herauszuheben war aber die taktisch disziplinierte Abwehrarbeit der Gastgeberinnen. Vor allem in der ersten Hälfte ließ die Viererkette mit Luisa Winter, Nikola Körbel, Laura Festor und Lea Unzicker sowie Libera Mareike Wanner fast keine Torchance zu. Einzig ein 20-Meter-Lattenschuss der Jahn-Topstürmerin Johanna Hildebrandt (4.) und ein Kopfball von Fabienne Schlieper an den Pfosten nach einer der vielen gefährlichen Standards von Mittelfeld-Dirigentin Luisa Schanze waren für die sichere Viktoria-Torhüterin Lisa Marie Kaiser eine Bedrohung. Zur Zufriedenheit von Mrosek: „Meine Taktik ist aufgegangen. Wir haben die Diagonalbälle in den Strafraum stark verteidigt.“

 

Problem nur: Es fehlte komplett die Entlastung für die aufopferungsvoll kämpfende Defensive. „Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal so wenige Ballkontakte hatte. Wir hätten ein bisschen mehr nach vorne machen können“, sagte Viktorias einzige Sturmspitze Sophie Trost, die vollkommen auf sich alleine gestellt war. So kam es wie es kommen musste: Die umtriebige Caldener Kapitänin Arlene Rühmer entwischte einmal ihren Bewacherinnen und drückte eine Hildebrandt-Flanke über die Linie zum 0:1 (33.).  Auch nach dem Wechsel fand das Spiel ausschließlich in der Hälfte der Heimelf statt. Nun machten die Mrosek-Schützlinge aber „zu viele einfache Fehler“ und kassierten zum Leidwesen des Viktoria-Coaches „zu leichte Gegentore“. Erst bestrafte die aus Frielendorf stammende Rühmer ein zweites Mal eine Schläfrigkeit der Heim-Verteidigung zum 0:2 (55.), dann verwandelte Franziska Tux einen aus Sicht der Viktoria unnötigen Strafstoß sicher (59.). Wenig später stellte Sharon Braun handlungsschnell den 0:4-Endstand her (70.).

 

Jahn-Trainer Wolfgang Berndt fand trotz des deutlichen Ergebnisses lobende Worte für den Außenseiter: „Die Viktoria hat unseren Angreiferinnen alles abverlangt und mehr Paroli geboten als die Gegnerinnen davor.“ Zu mehr reichte es nicht, weil die Viktoria-Offensive bis zur 82. Minute nicht stattfand. Luise Hertel hatte kurz vor Ende die zweite Chance zum Ehrentreffer (85.). • Viktoria: Kaiser - Wanner - Winter, Körbel, Festor, Unzicker (84. Härtel) - Wagner, Schwaab, Jäger, Faupel - Trost (75. Pospich). Jahn: Zani - Künzl, Tux, Klement, Schneider (81. Nuhn) - Schlieper, Schanze - Hildebrandt, Rühmer, Özdemir - Braun (72. Waldherr).

HNA 24.09.17 18:38

Viktoria fehlte der Mut

Hessenliga: Mrosek-Elf beim 0:4 gegen Calden chancenlos – Rühmer trifft doppelt

Großenenglis. Erst in der 82. Minute blitzte das erste Mal im Spiel von Viktoria Großenenglis so etwas wie Torgefahr auf. Doch Johanna Pospich vergab die aussichtsreiche Konterchance für den heimischen Fußball-Hessenigisten. Zuvor hatten sich die Borkenerinnen ausnahmslos auf die Verteidigung des eigenen Tores beschränkt. Das reichte zwar nicht für eine Sensation gegen Regionalliga-Absteiger Jahn Calden, jedoch zumindest zu einem respektablem 0:4 (0:1) im Nordhessen-Derby. Für mehr fehlte laut Viktoria-Trainer Manuel Mrosek der Mut: „Wir hatten zu großen Respekt, um auf Offensive umzuschalten.“ Positiv herauszuheben war aber die taktisch disziplinierte Abwehrarbeit der Gastgeberinnen. Vor allem in der ersten Hälfte ließ die Viererkette mit Luisa Winter, Nikola Körbel, Laura Festor und Lea Unzicker sowie Libera Mareike Wanner fast keine Torchance zu. Einzig ein 20-Meter-Lattenschuss der Jahn-Topstürmerin Johanna Hildebrandt (4.) und ein Kopfball von Fabienne Schlieper an den Pfosten nach einer der vielen gefährlichen Standards von Mittelfeld-Dirigentin Luisa Schanze waren für die sichere Viktoria-Torhüterin Lisa Marie Kaiser eine Bedrohung. Zur Zufriedenheit von Mrosek: „Meine Taktik ist aufgegangen. Wir haben die Diagonalbälle in den Strafraum stark verteidigt.“

 

Problem nur: Es fehlte komplett die Entlastung für die aufopferungsvoll kämpfende Defensive. „Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal so wenige Ballkontakte hatte. Wir hätten ein bisschen mehr nach vorne machen können“, sagte Viktorias einzige Sturmspitze Sophie Trost, die vollkommen auf sich alleine gestellt war. So kam es wie es kommen musste: Die umtriebige Caldener Kapitänin Arlene Rühmer entwischte einmal ihren Bewacherinnen und drückte eine Hildebrandt-Flanke über die Linie zum 0:1 (33.).  Auch nach dem Wechsel fand das Spiel ausschließlich in der Hälfte der Heimelf statt. Nun machten die Mrosek-Schützlinge aber „zu viele einfache Fehler“ und kassierten zum Leidwesen des Viktoria-Coaches „zu leichte Gegentore“. Erst bestrafte die aus Frielendorf stammende Rühmer ein zweites Mal eine Schläfrigkeit der Heim-Verteidigung zum 0:2 (55.), dann verwandelte Franziska Tux einen aus Sicht der Viktoria unnötigen Strafstoß sicher (59.). Wenig später stellte Sharon Braun handlungsschnell den 0:4-Endstand her (70.).

 

Jahn-Trainer Wolfgang Berndt fand trotz des deutlichen Ergebnisses lobende Worte für den Außenseiter: „Die Viktoria hat unseren Angreiferinnen alles abverlangt und mehr Paroli geboten als die Gegnerinnen davor.“ Zu mehr reichte es nicht, weil die Viktoria-Offensive bis zur 82. Minute nicht stattfand. Luise Hertel hatte kurz vor Ende die zweite Chance zum Ehrentreffer (85.). • Viktoria: Kaiser - Wanner - Winter, Körbel, Festor, Unzicker (84. Härtel) - Wagner, Schwaab, Jäger, Faupel - Trost (75. Pospich). Jahn: Zani - Künzl, Tux, Klement, Schneider (81. Nuhn) - Schlieper, Schanze - Hildebrandt, Rühmer, Özdemir - Braun (72. Waldherr).

 

HNA 24.09.17 18:38

1:2 - Sonderlob für Eva Weinberger

Schwalm-Eder. Nichts zu holen gab es für die heimischen Teams in der Frauenfußball-Gruppenliga. Der TuS Viktoria Großenenglis unterlag im Hit mit 1:2 gegen Jahn Calden II.

TuS Großenenglis II - TSV Jahn Calden II 1:2 (0:2). Mit Sonja Wingefeld, Isabelle Zimmer, Lara Wessel, Rojin Balica und Nele Knauf waren ausgerechnet im Spitzenspiel fünf Akteurinnen des TuS II angeschlagen. „Das war ein Grund dafür, dass wir es vor der Pause nicht geschafft haben, offensiv Akzente zu setzen und die Abwehr zu entlasten“, sagte Trainer Adrian Dieckmann. Ein Sonderlob verdiente sich die erst 17-jährige Eva Weinberger, die als Außenverteidigerin gegen Caldens Emma Becker bärenstark agierte. „Und nach der Pause haben sich alle gesteigert“, lobte Dieckmann. Auch wenn das Ergebnis schon gerecht gewesen sei, habe seine Mannschaft durchaus Chancen auf den Ausgleich gehabt. Tore: 0:1 Aileen Nuhn (14.), 0:2 Johanna Schäfer (28.), 1:2 Sonja Wingefeld (62.).

 

HNA 23.09.2017

Ex-Bundesligist zu Gast

Hessenliga: Historischer Vergleich zwischen Viktoria Großenenglis und Jahn Calden

VON FABIAN SECK

GROSSENENGLIS. Das Duell der beiden Aushängeschilder des nordhessischen Frauenfußballs steht bevor: Viktoria Großenenglis trifft auf Jahn Calden (heute 17 Uhr) „Eine ganz besondere Nummer. Wir sind stolz gegen solch ein Team, um Punkte zu spielen“, stellt Viktorias Vorsitzende Birgitt Fasshauer klar. Was vor Jahren noch undenkbar schien, ist nun aufgrund der unterschiedlichen Entwicklungen beider Vereine Realität. Ein historischer Vergleich:

ERFOLGE

Seit 1979 wird im Borkener Klub Frauenfußball gespielt. Mit dem Landesliga-Aufstieg 1994 schaffte es die Viktoria erstmals über die Kreisebene hinaus, stiegen danach dreimal ab und jeweils wieder auf. In den letzten fünf Jahren stellte sich dann auch kontinuierlich Erfolg ein. „Wir hatten 2012 die Vision, Hessenliga zu spielen“, blickt Fasshauer zurück. Trainer Manuel Mrosek übernahm das Team in der Gruppenliga und mit ihm gelang 2013 der vierte Verbandsliga-Aufstieg. Drei Jahre später folgte die Hessenliga- Premiere. Als Vorbild hätte der 1971 gegründete Caldener Verein dienen können, der seit 1993 zumindest auf Oberliga-Niveau spielte. Zur Jahrtausendwende folgte der Aufstieg in die neugegründete Regionalliga Süd, vier Jahre später qualifizierten sich Jahn Calden für die 2. Bundesliga. Nach einem 7:1-Auftaktsieg gegen den Hamburger SV gelang in der Premierensaison der dritte Platz. Der sportliche Leiter Wolfgang Schopf erinnert sich: „Ein besonderes Highlight waren die Aufstiegsspiele zur Bundesliga gegen Bayern München und Freiburg vor 700 Zuschauern.“ Nach einer Personalmisere musste der Abstieg im Jahr 2007 hingenommen werden. Vorläufiger Tiefpunkt ist nun Hessenliga- Rückkehr. Drei Punkte fehlten in der letzten Regionalliga- Saison zum Klassenerhalt.

SPIELERINNEN

Zu den bedeutendsten Akteurinnen der jüngeren Viktoria- Vergangenheit zählt Justine Rosek. Kurios: Als Ex-Caldenerin prägte die 38-Jährige vor ihrem Wechsel das Spiel des Gegners. Als weitere „tolle Fußballerin“ hebt Fasshauer Ramona Unzicker hervor. Seit 1984 ist die Mittelfeldspielerin dabei und als akutelle Spielertrainerin der dritten Mannschaft immer noch für die Viktoria aktiv. Bei Jahn Calden starteten die späteren Nationalspielerinnen Martina Müller und Carolin Simon ihre Karriere. „Wichtig für unsere Entwicklung war auch Birgitt Austermühl, die uns nach ihrer Zeit im Nationalteam als erfahrene Spielerin unterstützt hat“, sagt Schopf.

ZUKUNFT

„Wir möchten noch einige Jahre Hessenliga spielen und würden uns theoretisch auch die Regionalliga zutrauen“, erklärt Fasshauer. In Calden ist der Weg klar: Das einstige Aushängeschild will wieder nach oben. Laut Schopf gibt es „nach oben“ keine Grenzen: „Im DFB-Pokal haben wir beim 1:2 sogar gegen Bundesligist Werder Bremen mitgehalten.“

 

 

„Alles unter 0:7 wäre ein Erfolg“

Hessenliga: Viktoria empfängt Aufstiegsfavorit Jahn zum Nordhessen-Derby – Ex-Caldenerin Faupel ist fit

Von Fabian Seck, HNA 22.09.2017

 

GROSSENENGLIS. Es ist das Spiel der Saison für Viktoria Großenenglis: Am Samstag um 17 Uhr haben die Borkenerinnen Jahn Calden zum Nordhessen- Derby in der Frauenfußball- Hessenliga zu Gast. Noch vor Jahren undenkbar, weil die fußballerischen Möglichkeiten beider Vereine weit auseinanderklafften, ist es nun, bei einem kurzen Blick auf die Tabelle, ein Duell auf Augenhöhe: Die Viktoria auf dem vierten Platz mit acht Punkten trifft auf den Jahn als Siebten mit sechs Zählern.

Auf dem zweiten Blick werden jedoch die Unterschiede sichtbar. Denn: Die Gäste haben aufgrund des DFB-Pokals und einer Spielverlegung erst zwei Partien absolviert, aber mit einem Torverhältnis von 19:1 schon gezeigt, dass sie kein gewöhnlicher Hessenligist sind und den sofortigen Wiederaufstieg anpeilen. Allein Jahn-Stürmerin Johanna Hildebrandt hat mit zehn Treffern mehr Tore erzielt als der momentane Spitzenreiter Wiesbaden (acht Tore in fünf Partien).

Das einzige Pflichtspiel-Aufeinandertreffen der beiden Klubs im Hessenpokal 2016 ging mit 9:1 klar an den Favoriten. Einzige Torschützin damals war die Ex-Caldenerin und jetzige Viktoria-Kapitänin Julia Faupel, die nach Knieproblemen wieder fit ist und „ein besonderes Spiel mit mehr Aufregung als sonst“ erwarten. Gemeinsam mit Anna Lena Wagner hat sie einen klaren Auftrag von Trainer Manuel Mrosek: „Sie sollen Offensiv-Akzente setzen. Mit ihrem Tempo können wir die Gäste- Defensive ärgern.“ Unterstützung bekommen die beiden dabei von Sturmspitze Sophie Trost, Jana Schwaab und Carina Jäger, die allesamt beim 6:3-Pokalerfolg am Mittwoch in Anraff zu den Torschützen zählten und den Einzug ins Halbfinale sicherstellten.

Klar ist: Das Hauptaugenmerk wird laut Viktoria-Coach gegen den absoluten Topfavoriten, der mit überragenden Einzelspielerinnen anreist, darauf liegen, „in der Abwehr sicher zu stehen“. Mrosek nimmt dabei seiner Elf sämtlichen Druck: „Wir können frei aufspielen. Alles unter einem 0:7 wäre ein Erfolg.“

Das ist keine Übertreibung. Allein das zentrale Mittelfeld der Gäste mit der aus Edermünde stammenden Ex-Bundesliga- Akteurin Jil Ludwig (Leipzig, Leverkusen) und Kapitänin Arlene Rühmer (aus Frielendorf) haben sich höherklassig bewiesen. Stark zu beachten auch die albanische Nationaltorhüterin Marigona Zani. Jahn-Coach Wolfgang Berndt warnt dennoch: „Wir sind von der Viktoria positiv überrascht und werden sie nicht unterschätzen.“

 

HNA 22.09.2017

Großenenglis II im Hit ohne Trio gefordert

SCHWALM-EDER. Nur zwei Teams spielen aus heimischer Sicht am Samstag in der Frauenfußball-Gruppenliga.

TuS Viktoria Großenenglis II - Jahn Calden II (Sa. 14.30 Uhr).

Die Gastgeber landeten drei Siege in vier Spielen, Calden gewann sogar alle vier Partien. TuS-Trainer Adrian Dieckmann erwartet ein Spiel auf Augenhöhe. Wichtig sei es, gegen offensiv starke Gäste erst einmal defensiv gut zu stehen. „Wenn wir das schaffen, ist auf jeden Fall was drin.“ Der Coach muss im Hit auf Jennifer Giehl, Jannina Kling und Laura Schwab verzichten. (zst)

 

Viktoria erreicht Halbfinale im Regionalpokal

Durch einen 6:3-Sieg über den SV Anraff erreicht der TuS Viktoria Großenenglis das Halbfinale des Regionalpokals. Ebenfalls ereicht haben der TSV Jahn Calden, KSV Hessen Kassel und TSG Wilhelmshöhe die Runde der letzten Vier.

Die Halbfinale finden am 18.10.2017 statt. Großenenglis trifft dabei auf die TSG Wilhelmshöhe.

 

 

Frauenfußball-Gruppenliga: Ellenberg/Gudensberg holt 1:3 auf – Mardorf punktet mit starker Reaktion

Wessel und Zimmer überragen beim 7:1

Schwalm-Eder. In der Fußball-Gruppenliga der Frauen landete der TuS Großenenglis II im Derby beim SC Edermünde einen 7:1-Kantersieg und bleibt damit ärgster Verfolger vom TSV Jahn Calden II. Der tat sich gegen den TSV Obermelsungen lange Zeit schwer, gewann aber am Ende 5:3.

 

SC Edermünde - TuS Viktoria Großenenglis II 1:7 (0:2). Weil Großenenglis’ Coach Manuel Mrosek für das Spiel der ersten Mannschaft verhindert war, tauschte er kurzerhand die Verantwortung mit dem Trainer der Zweiten, Adrian Dieckmann und bekam in Edermünde von seinem Team ein gutes Spiel geboten. „Wir haben das ganz überlegen geführt und konnten es uns sogar noch leisten, vier, fünf hundertprozentige Möglichkeiten zu vergeben.“ Vor allem die beiden Außenspielerinnen Lara Wessel und Isabell Zimmer hätten ihre Sache überragend gemacht. „Und genau diese quirlige Offensivreihe haben wir nie in den Griff bekommen“, entgegnete Edermündes Trainer Oliver Radecke. Vor allem zum Ende hin sei den Gastgebern dann auch die Luft ausgegangen. Tore: 0:1 Kira Buck (6./Eigentor), 0:2 Isabell Zimmer (30.), 0:3 Lara Wessel (52.), 1:3 Laura Kramer (53.), 1:4, 1:5 Nele Knauf (70., 82.), 1:6 Zimmer (85.), 1:7 Rojin Balica (87.). (zst)

 

Hessenliga: Viktoria Großenenglis erkämpft ein 0:0 in Bornheim – Verletzungssorgen bei Julia Faupel

Junge Verteidigerinnen sichern Punkt

Frankfurt. Es war die erwartet schwere Auswärtshürde: Die Fußballerinnen von Viktoria Großenenglis mussten sich in der Hessenliga mit einem 0:0-Unentschieden bei der SG Bornheim/GW begnügen. Kurios: Nachdem die Borkenerinnen zuvor noch überhaupt nicht in Hessens höchster Spielklasse Remis gespielt hatten, war es nun die zweite Punkteteilung in Folge. Mit dieser war Reserve-Trainer Adrian Dieckmann, der Manuel Mrosek vertrat, zufrieden: „Wir tun uns auswärts auf Kunstrasenplätzen schwerer. Es war wichtig, die Null zu halten.“ Dafür hauptverantwortlich war – wieder einmal – der Defensivverbund mit Nikola Körbel, Laura Festor und Libero Mareike Wanner. Die drei jungen Verteidigerinnen ließen nur im Anschluss an Standards, bei denen die Gastgeberinnen von ihrer körperlichen Überlegenheit profitierten, Chancen zu. Die Heimelf von Trainer Sven Walzer verpasste es aber Mitte der ersten Halbzeit und nach dem Wechsel in Führung zu gehen.  Hier weiterlesen...

 

Kreisliga B: Großenenglis III weiterhin Tabellenführer

Heinemann vergiebt Strafstoß

Großenenglis. In der Kreisliga B kam Großenenglis III nicht über ein 1:1 gegen das junge Team von Eintracht Baunatal hinaus, bleibt aber an der Tabellenspitze. In der 28. Minute brachte Jacqueline Schellenberg die Großenengliserinnen in Führung. Im Anschluß wurden noch zahlreiche gute Chancen vergeben. Die beste hatte Janina Heinemann, die einen Strafstoß nach Foul an Ramona Unzicker vergab. Gegen Ende der 2. Halbzeit kam Baunatal zu mehr Chancen und in der 73. Minute erzielte Virginia Jaeger dann den etwas glücklichen Ausgleichstreffen.

 

Hessenliga: Trainer Mrosek fehlt in Bornheim

Joker Dietrich rückt in Viktoria-Startelf

HNA 14.09.17 18:41

 

Großenenglis. Vor der Auswärtsaufgabe von Viktoria Großenenglis in der Frauenfußball-Hessenliga (Sa. 18.30 Uhr) scheinen die Rollen klar verteilt: Hier der stark gestartete Gast, der als Tabellenvierter mit der zweitbesten Offensive (15 Treffer in vier Spielen) anreist. Dort die Vorletzten von der SG Bornheim/GW - sieglos und mit 18 Gegentreffern die Schießbude der Liga. Also leichtes Spiel für die Borkenerinnen? „Im Gegenteil. Ich denke, es wird wie vor einem Jahr beim knappen 2:1-Auswärtserfolg schwierig“, warnt Trainer Manuel Mrosek. Denn: Die Gastgeberinnen haben bereits einen Trainerwechsel – Sven Walzer ersetzte Manfred Michel – hinter sich. Was den Viktoria-Coach an eine Leistungssteigerung bei den Südhessinnen glauben lässt: „Sie werden hoch motiviert sein, gegen uns den ersten Sieg zu holen.“ Um dies zu verhindern, wurde im Training an der Ballsicherheit gearbeitet, die auf dem Kunstrasenplatz in Bornheim benötigt wird.

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Gruppenliga: Mardorf will Wiedergutmachung

Radecke fordert im Derby eine Reaktion

HNA 14.09.17 18:41

 

Schwalm-Eder. Da ist das nächste Derby in der Frauenfußball-Gruppenliga. Der SC Edermünde hat Viktoria Großenenglis II zu Gast.

SC Edermünde - TuS Viktoria Großenenglis II (Sa., 17 Uhr). Dass seiner Mannschaft vor dem Derby in Edermünde die Favoritenrolle zugesprochen wird, damit kann TuS-Trainer Adrian Dieckmann umgehen. „Wir brauchen uns vor keinem Gegner zu verstecken, wenn wir unseren Fußball auf den Platz bringen.“ Von seinem Team erwartet er nach einem „abgeschmetterten“ Verlegungswunsch eine Jetzt-recht-recht-Reaktion. Apropos Reaktion: Die fordert auch SC-Coach Oliver Radecke nach dem 0:7 in der Vorwoche. „Und zwar unabhängig von Spielerdecke und Gegner.“ Zum Personal: Bei den Gastgebern kehrt Jennifer Bernhardt zurück, dafür fehlt Sümeyye Merdivan wegen der Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft der Gehörlosenfußballerinnen in Karlsruhe. Beim Gast sind Janina Kling und Laura Schwab angeschlagen.

 

 

Frauenfußball-Gruppenliga:  Zimmer eröffnet Gala

HNA 10.09.17 19:58

 

Schwalm-Eder. Mit einem 10:0 im Derby gegen den TSV Mardorf hat der TuS Viktoria Großenenglis II seinen zweiten Saisonsieg in der Frauenfußball-Gruppenliga gefeiert. „Das war gar nichts. Ein Totalversagen der gesamten Mannschaft“, haderte Mardorfs Trainer Christian Kunz. Vor allem im ersten Durchgang sahen die Gäste nur die Hacken ihrer Gegenspielerinnen. „Die Mädels haben die Vorgaben super umgesetzt und haben von Anfang an ihren Fußball gespielt“, freute sich Adrian Dieckmann. Der Großenengliser Coach konnte seinen Leistungsträgerinnen Janina Kling, Lara Wessel und Sabrina Siemon ob der hohen Führung früh schöpferische Pausen gönnen.

 

Tore: 1:0 Isabel Zimmer (6.), 2:0 Lara Wessel (8./Handelfmeter), 3:0 Justine Rosek (14.), 4:0 Zimmer (20.), 5:0 Eigentor (22.), 6:0 Justine Rosek (28.), 7:0 Sonja Wingefeld (33.), 8:0 Eigentor (41.), 9:0 Nele Knauf (55.), 10:0 Sonja Wingefeld (78.).

Erstes Hessenliga-Remis für Viktoria – Gäste sehen doppelt Rot

Wanner trifft und patzt:

HNA 10.09.17 19:41

 

Großenenglis. Es war die Schlüsselszene beim Stand von 1:0: Mareike Wanner hätte mit ihrem zweiten Elfmeter die Fußballerinnen von Viktoria Großenenglis gegen Opel Rüsselsheim endgültig auf die Siegerstraße bringen können. Doch Torfrau Pepa Jäschke hielt den strammen, aber etwas unplatzierten Strafstoß. Ein Weckruf für die Gäste, die sich danach in einer umkämpften Partie mit acht Gelben Karten noch ein 2:2 (1:0)-Unentschieden sicherten. Das erste Remis für die Gastgeberinnen in ihrer Hessenliga-Geschichte ließ bei Trainer Manuel Mrosek zwiespältige Gefühle aufkommen: „Wir müssten mit einem Punkt gegen den Vorjahres-Vizemeister zufrieden sein. Aber es war mehr drin.“

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HNA 8.9.2017

Pokal: Großenenglis fertigt Kreisoberligesten ab

METZE/GROSSALMERODE.
Die Favoriten setzten sich im Viertelfinale des Frauenfußball-Regionalpokals standesgemäß durch.

 

FC Großalmerode - TuS Viktoria Großenenglis 0:10 (0:8).
Angeführt von Nina Dietrich und der als Stürmerin eingesetzten Nikola Körbel gewann der Hessenligist souverän. In
der zweiten Hälfte schonte die TuS einige Kräfte. Nina Dietrich (2., 12., 19.), Nikola Körbel (9., 37.), Anna Lena Wagner
(24.), Sophie Trost (30.), Jana Schwaab (36.), Mareike Wanner (48.) und Nadine Raue (69.) erzielten die Tore. (fsx)

 

Hessenliga: Trost und Kaiser sind wieder dabei

Großenenglis will Heimserie ausbauen

Großenenglis. Zum Glück wieder ein Heimspiel. Das dürften sich die Fußballerinnen von TuS Viktoria Großenenglis vor der Hessenliga-Partie gegen Opel Rüsselsheim wohl denken (Sa. 17 Uhr). Denn nachdem die Borkenerinnen in überzeugender Manier die ersten beiden Spiele zu Hause für sich entschieden, gingen sie danach auswärts in Lollar mit 0:4 unter. Also wäre es nur logisch, wenn die Gastgeberinnen nun wieder in ihren Heimspiel-Modus umschalten und damit den dritten Dreier der Saison einfahren würden. „Wir wollen wie gegen Neu-Isenburg auftreten und unsere Serie ausbauen“, fordert Viktoria-Coach Manuel Mrosek und sieht seine Elf „gegen ein Spitzenteam der Liga auf Augenhöhe.

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Gruppenliga: Trio kehrt bei Mardorf zurück

Dieckmann-Team Favorit im Derby

Schwalm-Eder. Das Derby zwischen dem TuS Viktoria Großenenglis II und TSV Mardorf steht aus heimischer Sicht im Fokus der Frauenfußball-Gruppenliga. Das Spiel zwischen der SG Landau/Wolfhagen und dem TSV Obermelsungen wurde auf Wunsch der Gäste verschoben. TuS Viktoria Großenenglis II - TSV Mardorf (So. 14.30 Uhr). Gerade einmal elf Kilometer trennen die beiden Orte. Entsprechend groß ist die Vorfreude auf das Derby. Allerdings gehen die beiden Trainer mit ganz unterschiedlichen Ansichten in das Spiel. Während Mardorfs Coach Christian Kunz seine Mannschaft klar in der Außenseiterrolle sieht, erwartet sein Gegenüber Adrian Dieckmann eine hart umkämpfte Partie. Bis auf Torhüterin Jana Mrosek (Kreuzbandriss) stehen ihm alle Akteurinnen zur Verfügung. Aktuell sind er und die Verantwortlichen bei der Viktoria auf der Suche nach einer Torfrau.

Kunz stehen unterdessen wieder mehr Alternativen zur Verfügung: Mit Antonia Freund, Mareike Recke und Lena Otto kehren drei Stammkräfte zurück. „Großenenglis hat einige Spielerinnen in ihren Reihen, die vergangene Saison Hessenliga gespielt haben. Ich wäre mit einem Punkt absolut zufrieden“, so Kunz. (zst)

 

Gruppenliga: Obermelsungen und Großenenglis II feiern Siege

HNA 04.09.2017

SG Hombressen/Udenhausen – TuS Viktoria Großenenglis II 1:4 (0:1)

SG Hombressen/Udenhausen – TuS Viktoria Großenenglis II 1:4 (0:1).

„Gerade nach Wiederanpfiff war Hombressen am Ausgleich näher dran als wir am 2:0“, sagte Großenenglis-Trainer Adrian Dieckmann. Doch das 2:0 durch Justine Rosek war die Entscheidung. Auch wenn Dieckmann die gesamte Teamleistung gefiel, gab es ein Sonderlob für drei seiner Spielerinnen: für die 17-jährige Lara Wessel, die auf der Außenbahn wirbelte und zwei Treffer vorbereitete, für die defensive Mittelfeldspielerin Laura Festor sowie für die Doppeltorschützin Isabell Zimmer. Tore: 0:1 Sonja Wingefeld (27.), 0:2 Justine Rosek (70.), 0:3 Isabell Zimmer (76.), 1:3 Anna Maria Passinger (84.), 1:4 Zimmer (85.). (zst)

 

Hessenliga: Ärger über veralteten Kunstrasen

0:4 - Großenenglis versandet in Lollar

Lollar. Da ist die erste Niederlage: mit 0:4 (0:0) unterlag die TuS Viktoria Großenenglis in der Frauenfußball-Hessenliga bei Aufsteiger Eintracht Lollar. Damit ist die Tabellenführung futsch. Drei Gründe waren dafür verantwortlich:

 

Der Sportplatz

Gemeinhin schimpfen Fußballtrainer nach Niederlagen gerne über den Zustand des Spielfeldes. Oft, um von der Leistung der eigenen Spieler abzulenken. Nicht so Manuel Mrosek. Doch der in die Jahre gekommene Kunstrasenplatz in Lollar birgt aufgrund des sandigen und harten Bodens Gefahren. „Meine Spielerinnen hatten Angst sich zu verletzen, einige Knie sahen am Ende schlimm aus. Verständlich, dass die gegnerische Torfrau mit Inlinerschützern an Knie und Ellenbogen vorgesorgt hatte“, sagte der Viktoria-Coach. Und schüttelte den Kopf, dass der vorhandene Rasenplatz nebenan bei bestem Wetter nicht genutzt wurde.

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Hessenliga: Aufsteiger Lollar ist gut gestartet

TuS Großenenglis will in Lollar auf Euphoriewelle bleiben

Großenenglis. Ein altbekannter Gegner wartet auf die Fußballerinnen der TuS Viktoria Großenenglis. Denn seit 2011 trafen die Borkenerinnen bereits neunmal auf Eintracht Lollar – vornehmlich in der Verbandsliga Nord. Die Bilanz dabei ausgeglichen: Jeweils vier Siege für beide und ein Unentschieden. Nun sehen sich die Teams in der Frauenfußball-Hessenliga wieder (Sa. 17 Uhr in Lollar).

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Hessenliga: Wanners weite Freistöße ebnen Weg zum 5:0 gegen Neu-Isenburg

Viktoria grüßt von der Spitze

Großenenglis. 0:2 und 0:8 – viel Motivation hatten die Fußballerinnen des TuS Viktoria Großenenglis aus den Niederlagen der Vorsaison gegen die TSG Neu-Isenburg gezogen. Und auch die richtigen Schlüsse. Denn jetzt gewann das Team von Trainer Manuel Mrosek 5:0 (2:0) gegen die TSG und grüßt erstmals von der Tabellenspitze in der Hessenliga.

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Hessenliga: 5:0 gegen Neu-Isenburg

Großenenglis stürmt die Spitze

Großenenglis. Das gab's noch nie: Die Fußballerinen des TuS Viktoria Großenenglis sind Tabellenführer in der Hessenliga. Das Team von Trainer Manuel Mrosek düpierte die TSG Neu-Isenburg mit 5:0 (2:0). „Das war ein ganz starker Auftritt von der gesamten Mannschaft. Wir haben den Gegner jederzeit im Griff gehabt und dann unsere Chancen genutzt“, freute sich Mrosek. In einer einseitigen Partie schossen Kapitänin Julia Faupel (34.), Sophie Trost (44.), Jana Schwaab (57.) sowie die beiden eingewechselten Johanna Pospich (85.) und Luisa Winter (86.) die Tore gegen den letztjährigen Tabellendritten.

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Hessenliga: Kompletter Kader steht bereit – TSG mit Feldspielerin im Tor

Viktoria will sich für höchste Hessenliga-Pleite revanchieren

Großenenglis. Der kommende Gegner von Viktoria Großenenglis weckt böse Erinnerungen: TSG Neu-Isenburg. Da war doch was. Genau, im letzten Spiel beider Teams setzte es für den TuS Viktoria Großenenglis eine 0:8-Klatsche – die bisher höchste Niederlage in der Hessenliga. Dementsprechend sagt Trainer Manuel Mrosek: „Wir haben etwas gutzumachen. Zu Hause ist mindestens ein Punktgewinn möglich.“ Im zweiten Heimspiel der Frauenfußball-Hessenligasaison (Sa. 17 Uhr) erwartet der Viktoria-Coach einen Gegner, der im Vergleich zu Aufsteiger Pfungstadt zuletzt eine Klasse besser in Sachen körperlicher Fitness und Offensivstärke sei.

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Hessenliga: Viktoria Großenenglis startet mit 8:2-Schützenfest gegen Pfungstadt

Alles klar in nur 360 Sekunden

Großenenglis. In sechs Minuten kann in einem Fußballspiel allerhand passieren. Aber vier Tore innerhalb nur 360 Sekunden zu erzielen, ist eine bemerkenswerte Rarität. Dieses Kunststück gelang Viktoria Großenenglis in der Fußball-Hessenliga beim 8:2 (4:0) gegen Aufsteiger TSV Pfungstadt. „Ich habe so was noch nie erlebt“, gestand Trainer Manuel Mrosek und war begeistert über die „sensationelle Leistung“ seiner Schützlinge. Zwischen der 19. und 24. Minute überrannten die Borkenerinnen förmlich ihre Gäste. Die 1:0-Führung, eingeleitet durch Jana Schwaabs Pressing und Johanna Pospichs Schnittstellen-Pass, besorgte die durchstartende Sophie Trost (19.).

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Hessenliga: Viktoria empfängt zum Start Aufsteiger Pfungstadt

Faupel: Wir sind bereit

Großenenglis. Die Frauenfußball-Hessenliga beginnt. Zum zweiten Mal mit dabei: Viktoria Großenenglis, die zum Start Aufsteiger TSV Pfungstadt empfängt (Sa. 17 Uhr). „Wir wollen besser abschneiden als in der Vorsaison und die Großen ärgern“, sagt Trainer Manuel Mrosek. Hier die Fakten vor dem Anpfiff in Großenenglis.

Vorbereitung

„Wir sind fit und bereit für den Auftakt. Die Beteiligung im Training war fast immer hoch“, ist Spielführerin Julia Faupel zufrieden. Dem pflichtet Mrosek bei: „In den Tests wurden neue Ideen umgesetzt, die uns einige taktische Erkenntnisse gebracht haben.“ So zeigte Carina Jäger gegen Göttingen (5:1) Offensivqualitäten neben Jana Schwaab auf der Zehn. Faupel überzeugte als linke Verteidigerin und Mareike Wanner sowie Nadine Raue beherrschten den Wechsel zwischen defensivem Mittelfeld und Innenverteidigung hervorragend.

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Heimatnachrichten, 9.8.2017

TuS: 5:1-Sieg gegen Göttingen

Es läuft beim TuS Viktoria Großenenglis. In einem Vorbereitungsspiel gegen den ESV Rot-Weiss Göttingen, den Vizemeister der Niedersachsenliga Ost, kam Großenenglis I zu einem 5:1 (4:0)-Sieg. Vor zahlreichen Zuschauern begann Großen englis furios mit einem schnellen Tor durch Johanna Pospich. In der Folge zeigte der Hessenligist feinen Fußball und erspielte sich zahlreiche Chancen, die durch abermals Johanna Pospich, Jana Schwaab und Sophie Trost zum 4:0-Halbzeitstand genutzt wurden. In der zweiten Halbzeit ließ es Großenenglis etwas langsamer angehen – auch weil Trainer Manuel Mrosek vielfach gewechselt hatte. Göttingen gelang mit einem schönen Kopfballtor– nach einer Ecke – das 1:4, doch Sophie Trost markierte mit ihren zweiten Tor den 5:1-Endstand.

Testspiel - TuS Großenenglis vs. SV Anraff 

Hessensport 24.de, Montag, 24. Juli 2017 06:11 Uhr

 

Großenenglis - In einem Vorbereitungsspiel auf die neue Saison schlug die TuS Viktoria Großenenglis gestern zu Hause den SV Anraff mit 6:3 (3:1). "Gutes erstes Testspiel, das aber hätte höher ausfallen müssen. 4-5 Einhundertprozentige haben wir liegen lassen. Die defensive Abstimmung hat durch viele Wechsel natürlich noch gefehlt. Aber nach vorne waren schon tolle Kombinationen dabei", meinte Manuel Mrosek. "Die Neuzugänge Körbel und Hertel (zwei Torvorlagen) spielten schon sehr stark. Ich bin nach zwei harten Trainingswochen zufrieden", fügte der TuS-Trainer an.  Tore: 0-1 Alff 9., 1-1 Faupel 15., 2-1 Trost 20., 3-1 Schwaab 45., 3-2 Wathling 51., 4-2 Schwaab 53., 5-2 Schwaab 62., 5-3 Alff 67., 6-3 Faupel 75.

Bilder vom Spiel...

Hessenliga: Faupel neue Kapitänin in Großenenglis – Training ab jetzt in Gombeth

Viktoria will hoch hinaus

Gombeth. Aufgalopp zur neuen Spielzeit von Viktoria Großenenglis: Trainer Manuel Mrosek begrüßte am Montagabend 28 Fußballerinnen aus Hessenliga- und Gruppenligateam zur Saisoneröffnung 2017/18. Im zweiten Jahr als Viertligist ist die Viktoria nun zusammen mit Absteiger Jahn Calden der hochklassigste Verein in Nordhessen. Hier eine Bestandsaufnahme:

 

Die Neuzugänge:

Vier U 18-Spielerinnen hat Großenenglis verpflichtet. Die Jüngsten sind die erst 16-jährigen Lisa Heideroth (Abwehr/Mittelfeld, eigene Jugend) und Laura Festor (defensives Mittelfeld, B-Jugend Hessen Kassel). Nur ein bzw. zwei Jahre älter sind Luise Hertel (defensives Mittelfeld, TSV Obermelsungen) und Nikola Körbel (Abwehr/Mittelfeld, B-Jugend Hessen Kassel), die allerdings noch im Urlaub weilt. Nummer fünf ist Jana Mrosek. Die 19-jährige Torhüterin war lange verletzt und spielte zuletzt im November 2015 für die erste Mannschaft.

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Frauen-Hessenliga: Viktoria holt noch Luise Hertel

Mrosek freut sich auf Derbys gegen Calden

Großenenglis. Viktoria Großenenglis hat personell noch mal nachgelegt. Nach Laura Festor und Nikola Körbel (beide B-Jugend Hessen Kassel), Lisa Heideroth (eigene Jugend) und Rückkehrerin Jana Mrosek konnte der Fußball-Hessenligist auch noch Luise Hertel vom Frauen-Gruppenligisten TSV Obermelsungen als Verstärkung für die kommende Saison gewinnen. Das ergibt, zumindest quantitativ, bereits eine positive Wechselbilanz. „Wir werden jünger und der Konkurrenzkampf im Team wird größer“, sagt Trainer Manuel Mrosek über seinen 18er Kader, der noch um eine weitere Spielerin aufgestockt werden könnte.

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